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Test: 10 MTB-Knieschützer und 7 Protektor-Rucksäcke für Mountainbiker

Test: 10 Knieprotektoren und 7 Protektor-Rucksäcke

Weiche Schale, weicher Kern: Knieprotektoren aus Schaum schützen Trail-Liebhaber vor Verletzungen. MountainBIKE hat zehn Modelle sowie sieben Protektor-Rucksäcke geprüft.

Knie heilt nie! Das wissen nicht nur Mountainbike-Profis, die nach scheinbar harmlosen Sturzverletzungen oft monatelang das Renngeschehen als Zuschauer verfolgen müssen.

Auch der „normale“ Touren-Mountainbiker oder All-Mountain-Pilot – kurz jeder, der auf Trails „abfährt“ – kann und sollte die empfindlichen Kniegelenke mit Soft-Protektoren schützen.

10 Knieprotektoren für Mountainbiker im Test

MB Cube Knieschoner Action Team
MB Cube Knieschoner Action Team MB-1114-Endura-Singletrack-Knie-Protektor-DI (jpg) MB-1114-Fuse-Light-Defence-Knee-Pads-DI (jpg) MB-1114-ION-K-Pact-DI (jpg) 10 Bilder

Denn die weichen Überzieher bieten höchsten Schlagschutz, sind beim Pedalieren komfortabel zu tragen und bei Bedarf rasch an- und abgelegt. Bei einem Paargewicht von meist unter 500 Gramm liegen sie zudem nicht zu schwer im „Rucksack-Magen“ und können per einfacher Handwäsche gereinigt werden – mit schwerer, starrer Downhill-Panzerung haben diese Softies also quasi nichts gemein.

Zudem sind sie mit einem Durchschnittspreis von 82 Euro erschwinglich, einige „sehr gut“ getestete Modelle sind sogar schon für 55 Euro zu haben.

7 Protektor-Rucksäcke für Mountainbiker im Test

MB Amplifi Stratos MK2 23L
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Wer es beim Mountainbiken so richtig ruppig mag und ohnehin mit MTB-Rucksack unterwegs ist, kann sein Sicherheits-Level zusätzlich steigern, indem er mit einem speziellen Protektor-Rucksack die Wirbelsäule vor gefährlichen Verletzungen bewahrt.

Die schützenden Lastesel wiegen mit einem Durchschnittsgewicht von etwa 1360 Gramm zwar rund 300 Gramm mehr als ein 20-Liter-Tourenrucksack, tragen sich aber meist ebenso komfortabel und lassen aufgrund flacher Abmessungen der Protektorelemente keinen Stauraum vermissen.

Nur die Preisfrage beantworten Protektor-Rucksäcke spürbar anders.
Mit einer Spanne von 99 bis 190 Euro toppen sie Touren-Modelle oft ums Doppelte. Doch gilt Omas Weisheit: Gesundheit ist unbezahlbar.

Hohe Anforderungen an die Knieprotektoren und Protektoren-Rucksäcke

Dass die Protektorelemente wirklich schützen, wird durch Normen und TÜV-Siegel sichergestellt und schlägt sich auch in den Restkraftwerten der MountainBIKE-Messungen nieder. Beide Produktgruppen erfüllen die Anforderungen des in Entsprechung zu den aktuell gültigen Normen durchgeführten MountainBIKE-Tests ohne Probleme.

Unterschiede sind allerdings klar erkennbar. Der VPD-2.0-Schaum beider Poc-Produkte setzt den Maßstab mit der besten Schlagabsorption, ist aber auch preislich „spitze“. Doch auch im Schlagtest schlechtere Modelle erfüllen die Level-1-Vorgaben der Tests.

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Sonstiges

Dämpfungswerte sind allerdings nur ein Anhaltspunkt: Beim Kauf von Knieprotektoren sollten Sie sich Zeit nehmen, um die Passform zu testen. Kein Körperteil bewegt sich beim Biken mehr als der Bereich um Oberschenkel, Knie und Unterschenkel. Ein sicherer und bequemer Sitz ist hier besonders wichtig, denn ein verrutschter Protektor bietet keinen Schutz.

Die Wahl des passenden Rucksacks fällt hingegen leichter: Stauraum, Gewicht und Preis grenzen das Angebot deutlich ein.

Diese Produkte haben wir getestet:

MB Cube Knieschoner Action Team
Kleidung
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Sonstiges
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So testet MountainBIKE die Knieprotektoren und Protektor-Rucksäcke

Schlagtest: Im Prüflabor der Firma Sas-Tec, Hersteller von Protektorelementen (verarbeitet in den Knieschonern ION K-Pact, den Sweet Protection Bearsuit Knee Pads und Ufo Spartan), unterzog MountainBIKE alle Knieprotektoren und Protektor-Rucksäcke einer Vergleichsmessung in Anlehnung an die aktuell gültigen Normen.

Das für den Test der Knieprotektoren benötigte Schlagelement ist ein 5 Kilo schwerer Metallkörper, der mit einer Energie von etwa 50 Joule aus einem Meter Höhe an einer Führungsschiene auf den Protektor herabfällt. Dabei ruht der Protektor auf einem halbkugelförmigen Amboss, der mit Messsensoren zur Erfassung der Restenergie versehen ist.

Für den MountainBIKE-Test wurden drei Schläge auf verschiedene Stellen des Protektors vorgenommen.

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Benjamin Hahn
Bei den Messungen am Prüfstand des renommierten Protektorenschaum-Herstellers Sas-Tec dient ein halbkugelförmiger Amboss als Gelenk-Dummy. Der Protektor wird über den Amboss gestreift. Ein Computer erfasst die Dauer und Intensität der nicht absorbierten Krafteinwirkung auf den Amboss mittels Messsensoren.

10 Knieprotektoren für Mountainbiker im Test

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Schutzlevel 1 wurde erfüllt, wenn die durchschnittliche Restenergie der drei Schläge 35 kN nicht überschritt und kein Einzelschlag mehr als 50 kN betrug. Schutzlevel 2 wurde bei einem Durchschnittswert von weniger als 20 kN erfüllt sowie wenn kein Einzelschlag über 30 kN erzielte.

Die Messkurven in den Testbriefen beziehen sich auf den Protektor inklusive Obermaterial und vorhandener Komfortpolster. Da die Befüllung des Rucksacks die Dämpfungsleistung stark beeinflussen kann, wurden die Rucksack-Protektoren dem Rucksack entnommen und separat geprüft. Das Schlagelement: ein 160 mm langer Fallkörper mit einem Kantenradius von 12,5 mm und einer Masse von 5 Kilo.

Den Schutzlevel-1-Vorgaben entsprach der Protektor, wenn die durchschnittliche Restenergie dreier Schläge 18 kN nicht überschritt und kein Einzelschlag mehr als 24 kN betrug. Schutzlevel 2 wurde bei einem Durchschnittswert von unter 9 kN erfüllt sowie wenn kein Einzelschlag mehr als 12 kN erreichte.

7 Protektor-Rucksäcke für Mountainbiker im Test

MB Amplifi Stratos MK2 23L
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Daniel Geiger
Vollgas mit Schutzengel: Für den Praxistest der Knieschoner und Rucksäcke wurden zig Trail-Kilometer zurückgelegt.

Praxistest: Passform, Sitz, Belüftung und eventuelle Druck- und Reibstellen der Knieprotektoren sowie Anpassung, Tragekomfort und Handhabung der Protektor-Rucksäcke ermittelten die MountainBIKE-Tester in zahllosen Ausfahrten mit mehrstündigen Tretpassagen und ruppigen Downhills. Die Zuladung der Rucksäcke entsprach einer vollständigen Tourenausrüstung samt Trinkblase und betrug konstant 6,5 Kilo.

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