Test Windwesten 07/2021 Stefan Eigner

Rad-Windwesten bis 100 Euro - Test

Kompakter Schutz gegen Wind & Auskühlen Test:Windwesten bis 100 Euro

Ultraleicht, kompakt verstaubar und vielseitig: Windwesten sind perfekte Begleiter für knackig-kurze Touren in der nun wärmer werdenden Jahreszeit.

Assos Mille GT (MOUNTAINBIKE-Testsieger)

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Assos Mille GT

Preis/Gewicht: 100 Euro/64 g

Größen: XXS – TIR

Herkunftsland: Tunesien

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Spartanisch – aber herausragender Windschutz, sehr leicht und extrem kompakt: Testsieg für Assos.

Testurteil: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Testieger)

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Bioracer Spitfire Body

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Bioracer Spitfire Body

Preis/Gewicht: 95 Euro/129 g

Größen: S – XXL

Herkunftsland: EU

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Die Bioracer überzeugt mit sehr gutem Windschutz und Klima. Gewicht und Packmaß kosten wertvolle Punkte.

Testurteil: Gut

Castelli Aria

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Castelli Aria

Preis/Gewicht: 85 Euro/65 g

Größen: S-3XL

Herkunftsland: Bosnien-Herzegowina

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Perfekter Sitz, sehr leicht und kompakt: Die Aria von Castelli überzeugt, nur der Reißverschluss neigt zum Verklemmen.

Testurteil: Sehr gut

Castelli Aria hier im Partnershop bestellen

Craft Pro Nano

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Craft Pro Nano

Preis/Gewicht: 100 Euro/62 g

Größen: S – XXL

Herkunftsland: Vietnam

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Die Craft ist ein Hauch von nichts: sehr leicht mit dennoch gutem Windschutz und exzellentem Klima.

Testurteil: Sehr gut

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Endura FS260-Pro Adrenalin (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Endura FS260-Pro Adrenalin

Preis/Gewicht: 70 Euro/80 g

Größen: XS-XXL

Herkunftsland: China

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Die günstige Endura fällt etwas weiter aus, ist aber dennoch leicht und kompakt. Preis-Leistungs-Tipp.

Testurteil: Sehr gut

Endura Windweste im Partnershop kaufen

Gonso Grado

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Gonso Grado

Preis/Gewicht: 90 Euro/148 g

Größen: S – 6XL

Herkunftsland: China

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Der Windschutz leidet unter dem weiten Schnitt, zudem ist die Gonso schwer. Klima und Verarbeitung überzeugen.

Testurteil: Gut

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Gore Ambient

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Gore Ambient

Preis/Gewicht: 100 Euro/54 g

Größen: S – XXL

Herkunftsland: China

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Nur 54 g wiegt die neue Gore – ein Top-Wert. Auch Windschutz, Klima und Packmaß punkten auf hohem Niveau.

Testurteil: Sehr gut

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Peal Izumi Zephrr Barrier

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Peal Izumi Zephrr Barrier

Preis/Gewicht: 90 Euro/130 g

Größen: S – XXL

Herkunftsland: Vietnam

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Die Pearl Izumi ist eher weit geschnitten und nicht die leichteste. Dennoch kompakt verstaubar. Prima Klima.

Testurteil: Gut

Poc Pure-Lite Splash

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Poc Pure-Lite Splash

Preis/Gewicht: 90 Euro/88 g

Größen: XS – XXL

Herkunftsland: Vietnam

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Durch ihren weiten Schnitt zeigt die Poc Schwächen beim Windschutz. Sie ist aber leicht, kompakt, prima verarbeitet.

Testurteil: Gut

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Shimano Compact

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Shimano Compact

Preis/Gewicht: 70 Euro/95 g

Größen: S – XXL

Herkunftsland: China

Windschutz:

Atmungsaktivität:

Gewicht:

Packmaß:

Ausstattung:

Verarbeitung:

Fazit: Die Compact von Shimano bietet ein rundes, zudem sehr günstiges Gesamtpaket und leistet sich keine Schwächen.

Testurteil: Sehr gut

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Windwesten im Detail

Kleines Detail, große Wirkung: Diese vermeintlichen Kleinigkeiten sind uns im Test positiv oder negativ aufgefallen.

Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro
Lisa Rädlein
Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro Test 07/2021: Windwesten bis 100 Euro 5 Bilder

Teils weit unter 100 Gramm leicht und zusammengeknüllt nicht größer als eine Kinderfaust: Windwesten sind in der Rechnung "Gewicht und Packmaß geteilt durch Funktion" das Nonplusultra unter den Radklamotten. Kein Wunder, dass kaum ein Rennradfahrer ohne Weste in der Trikottasche auf Tour geht. Aber gehören die spartanischen Windabweiser auch in Bikers Garderobe? Ja und nein. Wer fast ausschließlich im alpinen Raum (oder in England ...) seine MTB-Runden dreht, wird auf eine ausgeklügelte 3-Lagen-Regenjacke und deren perfekten Wetterschutz kaum verzichten wollen. Für alle – und das sind viele –, die aber auch oft "nur" eine flotte Hausrunde drehen oder die zum Beispiel als ambitionierter Marathonisti nur mit Minimalausrüstung aufs Bike steigen, sind Windwesten hingegen top. Gerade auch jetzt im späten Frühling, wo die Tage noch immer kühl beginnen und enden: aus der Haustür, Windweste drüber, ab aufs Bike – ausgezogen und verstaut ist die "Pelle" dann in Sekunden.

Grundsätzlich gibt es zwei Kategorien von Windwesten: zum einen die etwas dickeren mit besserer Isolation und Wetterschutz für kältere Tage. Diese sind aber oft nicht viel leichter und kleiner als eine Windjacke. In diesem Test soll es daher um die leichten Modelle gehen, die sich dank Mini-Packmaß selbst in der Trikottasche problemlos verstauen lassen. Wie immer im Bike-Kosmos sind selbst bei diesen "Kleinteilen" dem Preis kaum Grenzen gesetzt: Empfehlenswerte Westen gibt es ab rund 50 Euro, High-End-Hersteller rufen locker das Drei- bis Vierfache für ihre Modelle auf. Im Sinne der Vergleichbarkeit hat sich MOUNTAINBIKE für diesen Test (in Kooperation mit unserem Schwestermagazin ROADBIKE) auf Modelle bis maximal 100 Euro beschränkt, die für uns das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Das Testfeld beginnt bei 70 Euro mit den Modellen von Endura und Shimano. Assos, Craft und Gore reizen als teuerste Vertreter die Preisobergrenze aus.

Exzellenter Schutz vor Wind

Die erste gute Nachricht vorab: Ihre Hauptfunktion, den Schutz des Oberkörpers vor Fahrtwind, erfüllen die meisten Westen im Test sehr gut bis hervorragend. Wichtig ist, dass der Wind seinen Weg auch nicht am Kragen, an den Ärmelausschnitten oder gar durch den Reißverschluss ins Innere findet. Deshalb: Achten Sie bei der Anprobe darauf, dass die Weste an diesen neuralgischen Punkten gut anliegt und der Reißverschluss im Idealfall komplett hinterlegt ist. Der Schnitt der Weste darf zudem nicht zu weit ausfallen.

Entscheidend für eine körpernahe Passform ist die Elastizität des Materials. Die meisten Westen im Test setzen deshalb auf einen elastischen (Mesh-)Einsatz am Rücken, da der winddichte Stoff vorn oft kaum dehnbar ist. Zusatzeffekt: Durch das luftige Material kann Feuchtigkeit besser nach außen abgeführt werden und die Weste wird innen nicht schwitzig – zumindest, wenn Sie ohne Rucksack unterwegs sind. Apropos: Prüfen Sie wenn möglich vor dem Kauf, ob sich die Windweste auch mit gefüllten Trikottaschen noch problemlos schließen lässt. Um den Zugriff auf Ihr Trikotgepäck zu vereinfachen, bieten einige Modelle wie Bioracer, Pearl Izumi oder Poc einen doppelten Zipper: So lässt sich die Weste von unten ein Stück weit öffnen und leichter wieder schließen.

Mehrere Hersteller wie Bioracer, Castelli, Gonso oder Shimano statten ihre Windwesten überdies mit Taschen für das nötigste Gepäck aus. Clever: Bei Castelli und Shimano dient die Tasche auch dazu, die Windweste klein zu verpacken; Endura liefert einen separaten Beutel mit. Stichwort Verpacken: Am kleinsten lassen sich die besonders leichte Ambient von Gore und die Craft Pro Nano zusammenrollen.

Ein kleines Detail: der Zipper am Reißverschluss. Er sollte nicht zu klein sein, damit Sie ihn auch mit klammen Fingern oder Handschuhen noch gut greifen können. Das erleichtert auch das Anziehen der Weste im Sattel – eine Fertigkeit, die aber gerade auf unebenem Untergrund viel Übung erfordert und eher nur von XC-/Marathon-Racern beherrscht werden muss. Wer auf dem Weg zum Trail auch einige Meter auf der Straße absolvieren muss, sollte zudem auf Signalfarbe wie Neongelb oder -orange setzen. Gerade in den frühen oder späten Stunden des Tages ein nicht zu unterschätzendes (und kostenloses) Sicherheitsplus.

Und welche Weste ist nun die beste? Der Testsieg gebührt Assos, da die Mille GT sehr kleines Packmaß, geringes Gewicht und hohen Windschutz gekonnt vereint. Auch Craft und Gore überzeugen voll! Dass eine gute Windweste nicht teuer sein muss, beweist die günstige Endura die sich damit den MOUNTAINBIKE-Kauftipp verdient.

Reaktionen unserer Redakteure

"Extrem vielseitig und oft ein Retter in der Not: Eine Windweste sollte jeder Radfahrer auf längeren Touren mit dabeihaben." – Christian Brunker, Redakteur

"Als eingefleischter Alpenbiker habe ich normal eine 3-Lagen-Regenjacke im Gepäck. Für die flotte Runde ‚ums Haus‘ schwöre ich aber auf eine leichte Windweste." – André Schmidt, Redaktionsleiter

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