Schwäbische Alb Björn Hänssler
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Schwäbische Alb 10 Bilder

Die besten MTB-Touren rund um die Schwäbische Alb

Tourguide: Schwäbischen Alb 4 Mountainbiketouren in der Schwäbischen Alb

Heimat vieler Bike-Profis, Austragungsort kultiger Festivals und legendärer Rennen – die Schwäbische Alb ist eine der Wiegen des deutschen Mountainbikesports. Aber auch die Geschichte der Menschheit lässt sich in der malerischen Landschaft "am Trauf" erfahren.

Kurze Übersicht

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Gruppenbild ohne Dame. Aber mit Burg. Vom Zeller Horn aus ist die prächtige Burg Hohenzollern auf der anderen Seite fast zum Greifen nah.

Infocenter: Alles über den MTB-Spot Schwäbische Alb

Die Alb ist ein MTB-Paradies für Sport-und Genussbiker zugleich.

Lage&Charakter: Die Schwäbische Alb ist ein Mittelgebirge in Süddeutschland. Der hier vorgestellte Abschnitt behandelt die steil abfallende, nordwestliche Kante. Diese wird auch Albtrauf genannt und erreicht zwischen Gruibingen und Albstadt eine Höhe von fast 400 Metern. Der Trauf ist von vielen Tälern eingeschnitten und ermöglicht Bikern so teils sehr steile Auf- und Abfahrten. Kein Wunder also, dass die Alb Heimat etlicher Marathons sowie Austragungsort der Deutschen Meisterschaft in Heubach und des UCI-Weltcups in Albstadt war und ist. Fahrtechnisch bietet die Alb meist einfache, dennoch spaßige Schotterund Waldwege. Auch "dank" der leidigen Zwei-Meter-Regel in Baden-Württemberg.

Anreise: Albstadt erreicht man von Norden über die A 81 bis Haigerloch oder über Tübingen via B 27. Bad Urach wird über die A 8 und B 27 bis Echterdingen angefahren, dann weiter auf der B 312 Richtung Reutlingen. Alternativ via A 7 bis Ulm, dann A 8 bis Merklingen und nach Laichingen auf der B28. Gruibingen liegt direkt an der A 8.

Beste Reisezeit: Im Frühjahr und Herbst zeigt sich die Region von der schönsten Seite, biken kann man aber nahezu ganzjährig. 2019 sowie 2020 lag lediglich für wenige Tage Schnee am Trauf.

Übernachtung: In Albstadt bietet sich das Hotel Zum Süßen Grund an (hotel-suessergrund.de), in Gruibingen das Boßlerhaus (naturfreunde.de/haus/ naturfreundehaus-bosslerhaus). Bad Urach bietet als Luftkurort und Heilbad zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten (badurach-tourismus.de).

Allgemeine Reiseinfos: schwaebischealb.de

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Ein sich oft wiederholendes Ambiente: Oft geht es vorbei an Weizenfeldern, mit dichten Mischwäldern im Hintergrund (oben).

Abseits des Trails

  • Ein heißes Bad tut wohl nach einem langen Ritt. Im Whirlpool der Panorama-Therme in Beuren entspannt man die müden Muskeln und sieht direkt hinauf auf die grauen Mauern der Burgruine Hohenneuffen (panoramatherme.de). Alternativ locken die Albthermen bei Bad Urach (albthermen.com).
  • Schwäbischer Whisky ist die Spezialität gleich mehrerer Destillerien rund um Owen bei Kirchheim/Teck. Gebucht werden können Erlebnis-Tastings wie der "WhiskyWalk" unter schwaebischer-whisky.com
  • Die Bärenhöhle bei Sonnenbühl ist eine der meistbesuchten Schauhöhlen Deutschlands. Sie kann mit einem anschließenden Besuch des Freizeitparks Traumland zu einem tollen Familienausflug kombiniert werden.
  • Eule, Uhu und Falke präsentiert der Falkner Wolfgang Weller auf seiner Flugshow. Die majestätischen Tiere lassen sich an schönen Sonn- und Feiertagen auf der Burg Hohenneuffen hautnah erleben: falkner-wolfgang-weller.de

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4 Mountainbiketouren

Teufelsloch-Runde

Länge 29,87 km
Dauer 2:57 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 694 Meter
Höhenmeter absteigend 693 Meter
Tiefster Punkt 591 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Zollernalb-Runde

Länge 48,23 km
Dauer 4:17 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 1011 Meter
Höhenmeter absteigend 1004 Meter
Tiefster Punkt 756 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Sanfter Anstieg durch die grüne Idylle zum Naturfreundehaus beim Boßler.

Mordloch- & Roggental

Länge 34,05 km
Dauer 3:18 Std
Schwierigkeitsgrad Mittelschwer
Höhenunterschied 837 Meter
Höhenmeter absteigend 607 Meter
Tiefster Punkt 449 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Uracher Burgentour

Länge 42,11 km
Dauer 3:40 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 979 Meter
Höhenmeter absteigend 983 Meter
Tiefster Punkt 468 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Meet the Flintstones

Ein schweres Schnaufen, gefolgt von einem tiefen Grunzen, dringt aus der Dunkelheit. Das Geräusch von Tatzen auf nacktem Fels kommt langsam näher. Die beiden jungen Männer, spärlich mit Fellen bekleidet, starren gebannt in die Höhle. Ihre Hände klammern sich an Speere, an deren Enden sie Knochenspitzen gebunden haben. Das Herz schlägt ihnen bis zum Hals, und doch sind sie Jäger, auf der Suche nach ihrer Beute. Da schiebt sich ein massiger Leib mit struppigem Fell in den Eingang – ein Höhlenbär. Als er sich aufrichtet, lässt er die beiden Krieger mit seinen drei Metern Höhe und fast einer Tonne Gewicht wie Zwerge aussehen...

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Nahezu auf voller Länge bietet die Schwäbische Alb famose Tiefblicke über die steil abfallende Kante.

So in etwa wird es sich während der letzten Eiszeit auf der Schwäbischen Alb zugetragen haben. Das inspirierte den Naturforscher David Friedrich Weinland, im Jahr 1875 für seine Kinder den berühmten Jugendroman über das dramatische Schicksal des jungen Rulaman zu verfassen. Noch viel ältere Kunstwerke sind in den Höhlen der Schwäbischen Alb entstanden. Die aus dem Elfenbein von Mammuts geschnitzte "Venus vom Hohle Fels" wird auf mindestens 35 000 Jahre datiert.

Und wer hier mit dem Mountainbike auf der Alb unterwegs ist, wird vielerorts mit den Zeugen ihrer langen Geschichte konfrontiert.

Im Reich der Burgen

Geschichten, mit denen Björn, Don und ich vertraut sind, schließlich ist die Region rund um Teck, Neuffen und Bad Urach unser "Home Turf". Nur eine dreiviertel Stunde – mit dem Bike wohlgemerkt – brauchen wir von unseren Wohnorten in der Nähe des Stuttgarter Flughafens, und schon befinden wir uns am Fuß des sogenannten Albtraufs. Von vielen liebevoll Kante genannt, fällt dieser Stufenhang hunderte Meter steil in die nordwestlich gelegene schwäbische Tiefebene. Hier und da blitzen weiße Felswände hervor, denen die Alb ihren Ruf als Klettereldorado verdankt – auch wenn viele legendäre Wände aus mehr oder weniger fadenscheinigen Naturschutzgründen längst gesperrt sind. Da, wo das Kraxeln noch erlaubt ist, lassen der teils morbide Kalkstein und die immense Höhe einiger Felsriegel alpines Flair aufkommen. Für weniger Adrenalinsüchtige führen perfekt ausgebaute Wanderwege auf die Hochebene der Alb und zu ihren Burgen, die wir bereits aus vielen Kilometern Entfernung als Miniaturen sehen können. Etliche mittelalterliche Festungsanlagen prägen das Bild des Albtraufs, von der Ruine Helfenstein im Osten bis zur prächtigen Burg Hohenzollern im Westen.

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Weiter Blick!

Auch für das Leben eines Alb-Bikers ist der Trauf mit seinen Burgen prägend. Überall lauern knackige Anstiege, die immer wieder mühevoll erklommen werden wollen – bevor famose Fern- und Tiefblicke die Belohnung sind. Heute haben wir uns die Ruine der Burg Hohenurach zum Ziel gesetzt. Der Kies knirscht unter den Reifen und wir arbeiten uns schnaufend Meter um Meter nach oben. Die eindrucksvollen Mauern der Hohenurach lassen die Fantasie spielen. Was sich hier wohl einst abgespielt hat? Apropos: Viele Jahre lang habe ich regelmäßig mit Freunden oben an der Ruine den ersten Mai gefeiert. Die letzten Höhenmeter steigt der Weg noch einmal steil an, dann rollen wir in eine der größten und bedeutsamsten Burgruinen im süddeutschen Raum ein. Da sie nicht per Auto zu erreichen ist, gibt es hier keine Gastronomie. Aber einen fantastischen Rundumblick hinunter ins pittoreske Bad Urach mit seiner historischen Altstadt, in die Seitentäler und auf die gegenüberliegenden Hänge wie den Rutschenfelsen. Nachdem wir uns sattgesehen haben, brechen wir in Richtung Uracher Wasserfall auf. 37 Meter stürzt das Wasser hier über moosbewachsene Felsen dramatisch in die Tiefe, ehe es dann gemütlich durch das Maisental plätschert.

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Während wir auf tausend Jahre alten Mauern hocken, liegt unter uns der Kurort Bad Urach.

Das Naturschauspiel lockt am Wochenende Tausende von Besuchern an, weshalb eine Bike-Ausfahrt dorthin nur unter der Woche zu empfehlen ist. In der Regel gönnt man sich hier ein kleines Vesper oder Kaltgetränk vom nahe gelegenen Kiosk und lässt im Schatten der großen, alten Bäume die Seele baumeln. Wir jedoch möchten dem "Rutschen", jener namensgebenden Felswand, die wir von der Burgruine auf der anderen Seite sehen konnten, noch einen Besuch abstatten. Weil wir keinen großen Umweg fahren wollen, schultern wir unsere Bikes und nehmen die Abkürzung über die steilen Stufen am Wasserfall entlang gen Himmel. Oben angekommen, springen wir wieder in die Sättel und wählen einen breiten, wurzeligen Pfad, der uns bis zum Felsplateau bringt. Immer wieder springt der Bewuchs an der Kante auf und offenbart Aussichten auf die umliegende Landschaft mit ihren grünen Hügeln.

Unsichtbare Zeitzeugen

Ich mache meinen Begleitern den Vorschlag, den "Runden Berg" zu erkunden. Der liegt wenig aufsehenerregend etwas dem Trauf vorgelagert, und ein natürlicher Pfad führt auf seinem Kamm auf dessen Gipfel. Wie überall blinkt auch hier der weiße Jurafels aus dem Boden, der charakteristisch für die Schwäbische Alb ist. Einst war dies ein urzeitlicher Meeresboden, und so können vom aufmerksamen Beobachter vielerorts Fossilien in Form von Ammoniten gefunden werden. Mein Interesse gilt etwas anderem: Auf dem Runden Berg wurden Überreste einer befestigten Siedlung aus dem 4. oder 5. Jahrhundert ausgegraben. Vermutlich ein alamannischer Kleinkönig oder Fürst wird hier mit seiner Familie und seinen Getreuen gelebt haben. Als wir oben auf die freie Wiese fahren, halten wir gespannt Ausschau. Nichts. Keine Spur einer Anlage, nicht einmal eine Infotafel. Wie die Siedlung ausgesehen haben könnte, bleibt so unserer Vorstellung überlassen.

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Einkehren oder nicht? Vor dem Deutschen Haus unterhalb des Boßler diskutieren wir die Notwendigkeit von alkoholfreiem Hefeweizen.

Kultorte des Bikesports

Für das nächste Ziel des Tages fahren wir auf der Hochebene über Feld- und Wiesenwege nach Süden und durchqueren das Örtchen Sirchingen. Anschließend geht es nach Seeburg hinunter ins Ermstal, das wir direkt auf der anderen Seite über einige Kehren auf Waldwegen wieder verlassen. Überall an den Hängen der Alb führen schmale Wanderpfade auf und ab durch den Wald. Teils ausgesetzt oder in spitzen Kehren, sind sie für technisch versierte Biker ein attraktives, wenn auch nicht ungefährliches Terrain. Immer wieder kommt es im steil abfallenden Gelände zu Abstürzen. Ohnehin dürfen alle weniger als zwei Meter breiten Pfade offiziell nicht befahren werden – ein auch aktuell wieder heiß diskutiertes Gesetz in Baden-Württemberg, das Biker hier seit Jahrzehnten peinigt. Dabei ist Mountainbiken im Ländle Massensport. Beweise? Viele berühmte deutsche Biker wie die Fumic-Brüder oder Youngster Ronja Eibl leben und trainieren hier. Auf der Ostalb in Heubach steigt jedes Jahr ein absolutes kultiges Festival: "Bike the Rock". Auch der Gruibinger Albtrauf-Marathon sowie die Alb-GoldTrophy erfreuen sich jährlich wachsender Teilnehmerzahlen. Und dann wäre da natürlich Albstadt. Dort gibt es einen schnuckeligen Bikepark, vor allem aber gastierte im "Bullentäle" schon sieben Mal der UCI-Weltcup mit Rennen im Cross Country. Eigentlich sollten im Juni 2020 sogar die XC-Weltmeisterschaften in Albstadt stattfinden: erstmals seit 25 Jahren wieder in Deutschland! Doch Corona verhinderte auch dies.

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Gerade am Wochenende sind die Ausflugs-Highlights stark frequentiert, weshalb man eine Ausfahrt besser unter der Woche planen sollte.

Unser Weg wird ruppiger und führt wieder an die Kante, wo sich auf einem kleinen Bergvorsprung, von außen durch Bäume verdeckt, die Mauern der Burgruine Hohenwittlingen verstecken. Vor gut 1000 Jahren vom Ritter Burkhardt von Wittlingen erbaut, ging diese – und das in der Nähe erbaute Hofgut – im 19. Jahrhundert an David Friedrich Weinland über, in dessen Familienbesitz sie heute noch ist. Ganz in der Nähe befindet sich Während wir auf tausend Jahre alten Mauern hocken, liegt unter uns der Kurort Bad Urach. Gerade am Wochenende sind die Ausflugs-Highlights stark frequentiert, weshalb man eine Ausfahrt besser unter der Woche planen sollte. die 245 Meter lange Schillerhöhle, in die der Schriftsteller Weinland in seinem Steinzeitroman Rulaman die Helden der Tulkasippe verfrachtete. Die Höhle ist mit Ausnahme der Fledermausschutzzeit (Oktober bis März) leicht begehbar. Auch wir tasten uns vorsichtig voran, schnuppern die feuchte Luft in der Vorhalle und spähen in die Dunkelheit des sich in den Fels windenden Gangs. Auch wenn eine Besiedlung der Höhle nicht nachgewiesen ist, kreist sich unsere Vorstellung um halbnackte Menschen, die hier zusammen im Schein des wärmenden Feuers sitzen: Die schwäbischen Flintstones erzählen sich mit kehligen Stimmen vom heldenhaften Kampf gegen den Höhlenbären. Einen idealeren Ort für die Erdichtung eines Steinzeit-Bestsellers hätte sich Weinland nicht aussuchen können. Und tatsächlich: In dem unweit der Schillerhöhle gelegenen und ebenfalls in der Erzählung auftauchenden Steffesloch oder "Staffahöhle" hat man 200 Jahre nach der Fertigstellung von Rulaman paläontologische Funde gemacht!

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Immer wieder blitzt es weiß aus dem Boden. Der fossilreiche Jurakalk aus dem Mesozoikum ist auf der Alb allgegenwärtig (links).

Mit diesen Eindrücken aus der Menschheitsgeschichte kehren wir zurück nach Bad Urach, wo wir auf dem Marktplatz der historischen Altstadt den Tag ausklingen lassen. Diese Annehmlichkeiten kommen uns ganz gelegen. Nach Bärenkämpfen ist uns nicht zumute. Eher nach Bärenhunger – zum Glück kommen da schon die Maultaschen!

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Kulinarischer Schwabenstreich

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Schwäbische Spezialität: Maultschen

Weil der fromme Schwabe in der Fastenzeit kein Fleisch essen darf, versteckt er es in einer Nudeltasche und nennt es "Herrgottsb’scheiserle". Besser bekannt als: Maultasche.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 300 g Mehl
  • 5 Eier
  • 2 EL Öl
  • 3 EL Butter
  • 1 altes Brötchen
  • 50 g gerauchter Schweinebauch
  • 50 g geräucherte Schinkenwurst
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 200 g gemischtes Hackfleisch
  • 100 g feines Kalbsbrät (ersatzweise mehr Hackfleisch)
  • 100 g gehackter Spinat
  • 3 Scheiben Toastbrot
  • fein gewürfelt Salz
  • Pfeffer
  • etwas Muskat
  • Majoran

Joachim Pollak ist Küchenmeister der "Leibspeiserei" in Altdorf bei Böblingen und im Ländle für seine beliebten Maultaschen bekannt. Hier sein Rezept: Kneten Sie zunächst das Mehl mit Salz, Wasser und Öl zu einem glänzenden, geschmeidigen Teig. Diesen dann in einer angewärmten Schüssel 20 Minuten ruhen lassen. Spinat putzen und kurz in kochendem Salzwasser blanchieren. Anschließend abtropfen lassen und fein hacken. Den gerauchten Bauch ebenfalls 15 Minuten in Salzwasser kochen und in kühlem Zustand zusammen mit der geräucherten Schinkenwurst fein würfeln. Das Brötchen im lauwarmen Wasser einweichen und später gut ausdrücken. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln, Petersilie und Schnittlauch fein schneiden und in etwas Butter andünsten. Nun das Hackfleisch mit den vorbereiteten Zutaten und dem Brät vermengen und die Eier zugeben. Dann vorsichtig das gewürfelte Toastbrot untermengen. Mit Salz, etwas Muskat, Pfeffer und Majoran abschmecken. Den Nudelteig in einer etwa zwanzig Zentimeter breiten Bahn ausrollen, etwa 3/4 der Fläche mit der Fleischmasse bestreichen und das obere Viertel mit verrührtem Ei bestreichen. Nun von unten ein Viertel einschlagen, dann in etwa noch einmal ein Viertel falten. Das mit Ei bestrichene Viertel über die angefangene Rolle schlagen und glatt streichen. Nun mit einem Rührlöffelstiel die Maultaschen in gewünschter Größe abdrücken und mit einem Messer oder einem Teigrädler in dieser Mulde durchtrennen. Bringen Sie die Fleischbrühe oder das Salzwasser zum kochen, geben Sie vorsichtig die Maultaschen hinzu und achten Sie darauf, dass sie nicht am Topfboden ankleben. Die Maultaschen 10 Minuten köcheln lassen und in der Fleischbrühe mit Schnittlauch bestreut servieren. Alternativ mit reichlich geschmelzten Zwiebeln und Kartoffelsalat.

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