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MB 0515 Helm-Test Teaserbild Dennis Stratmann
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Radhelme im Test: 20 MTB-Helme für Mountainbiker (2015)

Test: 20 Bike-Helme im Labor- und Praxis-Test

Neben einer geprüften Sicherheit müssen MTB-Helme einen hohen Tragekomfort und eine angenehme Belüftung bieten. MountainBIKE hat 20 Helme für Touren-Biker und Enduristen im Labor und in der Praxis getestet.

Damit Sie sich den komfortabelsten MTB-Helm aus dem großen Angebot herauspicken und auch ohne "Kopfschmerzen" sicher unterwegs sind, hat MountainBIKE 20 Modelle bis 139 Euro getestet.

Die Zeiten, als Mountainbike-Helme ausschließlich Rennradhelme mit aufsteckbarer Sonnenblende waren, sind längst vorbei. Glaubt man den Herstellern, gibt es für jeden Biker-Typ - vom Cross-Country-Racer bis zum Enduro-Mountainbiker den einen MTB-Helm, der auf seine speziellen Ansprüche perfekt zugeschnitten ist.

Modelle mit am Hinterkopf herabgezogener Helmschale werden als All-Mountain-/Enduro-Helme bezeichnet. Ihre im Vergleich zu Cross-Country-/Touren-Helmen größere Fläche bedingt ein höheres Gewicht, jedoch auch mehr Schutz. Die hier getesteten All-Mountain-Helme wiegen mit durchschnittlich 348 Gramm knapp 30 Prozent mehr als die im Mittel 274 Gramm leichten Cross-Country-Helme.

Um die Hinterkopfabdeckung der MTB-Helme unabhängig von Herstellerbezeichnungen wie „AM“, „CC“ oder „Enduro“ zu ermitteln, vermaß MountainBIKE den tiefsten Punkt der Helmschale anhand einer Orientierungslinie, die einem klassischen Cross-Country-Halbschalen-Helm (hier Mavic Syncro) entspricht.

Die vom Hersteller als All-Mountain-Modelle ausgewiesenen Mountainbike-Helme, der Cube AM Race und Cannondale Ryker AM sowie der Cross-Country-Helm Uvex Stivo CC wechselten durch diese Messwerte ins jeweils andere Test-Feld.

Cross-Country-/Touren-Helme im Test: günstig und leicht

Die Preisspanne der hier getesteten Helme der Cross-Country-/Touren-Kategorie reicht vom sehr günstigen Rose Pacer II (Kauftipp 1) mit 60 Euro bis zum 130 Euro teuren Northwave Storm. Der Vergleich dieser eigentlich ungleichen Gegner zeigt, dass hoher Tragekomfort, geringes Gewicht und gute Belüftung keine Frage des Preises sind.

Im Gegenteil: Der Bell Event XC (Kauftipp 2) für günstige 80 Euro ist ebenfalls stark belüftet, leicht und prima anpassbar, erzeugte jedoch an einigen Tester-Köpfen minimale Druckstellen, trägt sich ein wenig unkomfortabler. Der Mavic Syncro erntet den Testsieg: Seine überaus gleichmäßige, großflächige Belüftung und leichte Anpassung heben ihn von der Konkurrenz ab.

Tipp: Überprüfen Sie beim Kauf eines MTB-Helmes, ob die grundlegende Helmform und Größe zu Ihrem Kopf passt. Setzen Sie dazu den Mountainbike-Helm auf, zunächst ohne das Tragesystem zu fixieren und prüfen Sie, wie viel Bewegungsspielraum die Helmschale lässt, indem Sie diese seitlich und nach vorn/hinten verschieben.

Der MTB-Helm darf nicht drücken, aber auch nicht zu viel Spielraum haben. Wenn keine Druckstellen auftreten, ist ein enger sitzender Mountainbike-Helm einem Modell mit mehr Spielraum vorzuziehen.

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Sonstiges

All-Mountain-/Enduro-Helme im Test: Noch mehr Schutz für die harte Gangart

Bis zu 4,3 Zentimeter reicht die Helmschale der All-Mountain-/Enduro-Helme in diesem Test am Hinterkopf herab und sorgt so nicht nur für höhere Schutzwirkung. Die Tester bescheinigten den rundlicheren Modellen auch einen satteren Sitz – ein Effekt des bauartbedingt tiefer liegenden Tragesystems, das den Kopf besser umschlingt.

Checken Sie vor dem Kauf, ob das Tragesystem mit den Bügeln Ihrer Bike-Brille (18 Brillen im Test) harmoniert oder kollidiert, denn Brillen mit verformbaren Bügelenden ließen sich im Test in Kombination mit Enduro-Helmen am ehesten verwenden.

Der eigentlich dem Cross-Country-Segment entstammende, sehr leichte, dennoch weit herabreichende Uvex Stivo CC überzeugte alle Tester mit komfortablem Sitz und simpler Anpassung und erntete den Testsieg. Als „echter“ All-Mountain-Helm ist ihm der Casco Cuda Mountain dicht auf den Fersen, kostet jedoch 40 Euro mehr.

Video: So passen Sie Ihren MTB-Helm perfekt an Ihren Kopf an

MB Video Know-how: MTB-Helm richtig anpassen
MTB-Helm richtig anpassen

Diese Produkte haben wir getestet:

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Helme
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Helme

So testet MountainBIKE die MTB-Helme

Labormessung: Um den kühlenden Effekt des Fahrtwinds für jeden der getesteten Helme darzustellen, setzte MountainBIKE erneut auf die Technik der Thermografie.

Jeder Helm wurde auf einem Glaskopf mit spezieller Beschichtung so eng wie möglich in einem definierten Abstand zur Augenbrauenpartie fixiert. Den Neigungswinkel des Oberkörpers passten die Tester der Sitzposition eines durchschnittlichen Tourenfahrers an (ca. 45–50°).

Anschließend wurde der Testdummy mit einem warmen Luftstrom mit stets gleicher Temperatur und Dauer aufgeheizt. Nach Abschluss der Erwärmungsphase erfolgte die Thermografie-Aufnahme des erhitzten Kopfes ohne Helm.

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Bernhard Bossert
Der Luftstrom trifft den Testkopf mit Helm.
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Bernhard Bossert
Der Thermoscan ohne Helm zeigt, wo die Luft den Kopf „kühlt“.

Zum besseren Verständnis des Belüftungsprofils eines Helms wurden die warmen Farbwerte des Thermoscans in kalte Farbwerte umgerechnet (invertiert). Rote Flächen stehen somit für warme Partien – von gelben über grüne bis zu blauen Feldern zeichnen sich die verschieden starken Kühlungsstufen der Thermografieaufnahme anschaulich ab.

Auf einen Crashtest verzichtete MountainBIKE erneut, da der letzte Test (MountainBIKE-Ausgabe 5/12) in Zusammenarbeit mit dem TÜV Süd zeigte, dass alle Helme die Anforderungen der EN-1078- Norm mit zwei Schlagtests und einem Abstreiftest, trotz unterschiedlicher Schlagabsorptionswerte, problemlos erfüllen.

Praxistest: Tragekomfort, Passform und die Handhabung der Helme standen im Fokus des Praxistests, den MountainBIKE mit acht Probanden der Testcrew durchführte. Dieser Test deckte etwa Druckstellen, fummelige Verstellsysteme und Schwächen in der Anpassung auf. Zudem wurde der rutschfeste Sitz in Rüttelpassagen geprüft.

Bewertungsschema: Vier Kriterien aus Labor und Praxis flossen am Ende des Tests in das Ergebnis ein. Die Belüftung wurde mit 35 Prozent, die Anpassung mit 25 Prozent, der Tragekomfort mit 25 Prozent und das Gewicht mit 15 Prozent an der Endnote gewichtet.

Hinterkopfschutz: So gut schützen die Helme

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MountainBIKE
MountainBIKE 0515 Helme Abdeckbereich
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MountainBIKE
MountainBIKE 0515 Helme Abdeckbereich Messwerte
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