Testbericht: Scott Spark 940 (Modelljahr 2018)

Wenn’s mal rollt, geht’s zur Sache! Obwohl das Spark mit seinen 13,5 Kilo Gewicht und den soliden Syncros-Laufrädern nicht gerade nach dem Marathon-Podium schielt, kam uns das Tourenfully aus der Schweiz extrem tempofest vor.

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Foto: Manfred Stromberg

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Test: 8 Tourenfullys um 3000 Euro
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 Tempofest, super Sitzposition

 Traction-Mode performt klasse

 Laufruhig, dennoch agil

Was uns nicht gefällt:

 Parts teils unter Klassenniveau

Testurteil

Testsieger-Logo: Testurteil sehr gut

Man sitzt durch die tiefe Front sportlich nach vorne gezogen, aber dennoch sehr zentral über dem Tretlager. Bei wunderbar rundem Pedaltritt scheint die Kra nie abzureißen, wird jede Kurbelbewegung in Vortrieb übersetzt.

Sobald per Lenkerhebel der Traction-Modus (straft die Gabel und verkürzt den Federweg am Heck auf 85 mm) zugeschaltet ist, stimmt auch die Balance aus Antriebseffizienz und Traktion, kraxelt das Spark behände und zielstrebig gen Gipfel. Mit offenem Dämpfer kostet es bergauf wegen des spürbar wippenden Hecks ein paar Körner mehr, so oder so glänzt das 120-mm-Fahrwerk des Spark dann auf der Abfahrt.

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Manfred Stromberg
Offen, Traction-Mode, geschlossen: Der Twinloc-Hebel von Syncros zählt zu den besten Remotes für das Fahrwerk.

Die Fox-34-Gabel glättet den Trail an der Front, hinten agiert die sensible, generell unauffällig-gute Heckfederung mit angenehmer Endprogression. Das passt zur abfahrtslastigen Geometrie des Bikes, mit flachem 67°-Lenkwinkel sowie langem Radstand und Reach. Das Spark liegt dadurch ausbalanciert und spurtreu auf dem Trail, zieht präzise ums Eck, wirkt nie hüftsteif.

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Manfred Stromberg
Scott verbaut einen exklusiven Fox-Nude- Dämpfer, der im Traction-Mode weniger Hub, aber dennoch genug Traktion bietet.

Es sind die Maxxis- Forekaster-Reifen in Low-budget-Ausführung, die das Spark bergab in die Knie zwingen, es in ruppigem Gelände und aggressiven Kurven schwammig wirken lassen. Das raubt Fahrspaß und kostet genauso Punkte wie die billige Shimano-Bremse MT500, die der Preisklasse des Bikes nicht würdig ist.

Sonst statten die Schweizer das Rad sinnvoll aus, setzen auf Srams breitbandigen 1 x 12-GX-Eagle-Antrieb und Anbauteile der Hausmarke Syncros, die zwar schwer, aber absolut zuverlässig sind.

Technische Daten

Preis

3199 Euro

Gewicht

13,5 kg

Rahmengewicht

3115 g

Federgabel (Gewicht)

1934 g

Gewicht Laufräder

4476 g

Vertriebsweg

Fachhandel

Verfügbare Rahmenhöhen

S, M, L, XL

Rahmenmaterial

Alu

Lenkkopfsteifigkeit

97,7 Nm/°

Federgabel

Fox 34 Float Performance

Federweg getestet

120 mm

Federbein

Fox Nude Evol Remote

Federweg getestet

120 mm

Gänge und Übersetzung

1 x 12: 32 Zähne vorne; 10–50 Zähne hinten

Schaltwerk

Sram GX Eagle

Schalthebel

Sram GX Eagle

Kurbel

Sram X1

Bremse

Shimano MT500 180/180 mm

Bremsen-Disc vorne

180 mm

Bremsen-Disc hinten

180 mm

Sattelstütze

Syncros Dropper 2.0 (Vario, 120 mm)

Vorbau

Syncros FL 2.0 70 mm

Lenker

Syncros FL 2.0 740 mm

Naben

Formula CL

Felgen

Syncros X-25S

Laufradgröße

35 ''

Reifen

Maxxis Forekaster 2

Testurteil

Sehr gut

Geometrie

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Redaktion

Bike-Profil

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Redaktion

Scott Spark 940 (Modelljahr 2018) im Vergleichstest

Die aktuelle Ausgabe
12 / 2022

Erscheinungsdatum 06.12.2022

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