Mondraker Superfoxy Chris Pauls
Mondraker Superfoxy
Enduro unter 3.599 Euro
Mondraker Superfoxy
Mondraker Superfoxy 6 Bilder
MTB

Mondraker Superfoxy R im Test

Test: Mondraker Superfoxy R (2021) Mondraker Superfoxy R im Test

Heiße spanische Schönheit sucht Enduropiloten: Was kann das Superfoxy von Mondraker aus dem Modelljahr 2021 auf dem Trail? Test!

 sehr gut performendes Fahrwerk

 reinrassige Enduro-Geometrie ...

 ... die Eingewöhnung und Skills voraussetzt

 äußerst hohes Gesamtgewicht

In Sachen (Enduro-)Geometrie hat Mondraker eine echte Vorreiterrolle inne: Als erster Hersteller setzten die Spanier auf superlange Oberrohre, gepaart mit kurzen Stummelvorbauten. Mittlerweile haben viele andere Bike-Marken ähnliche Geo-Ansätze.

Auf dem Superfoxy braucht man zunächst ein wenig Eingewöhnung für die aufrechte, frontlastiger orientierte Körperposition, ehe man sich für waghalsige Manöver gewappnet fühlt. Dann aber geht es auf dem Trail zügig voran: In Highspeed-Passagen liegt das Bike aus Alicante angenehm ruhig, in Kurven wirkt die Front spurtreu jedoch eher träge und fordert bei schnellen Richtungswechseln eine ordnende Hand. In steilen Abfahrten stört die zu kurze Vario-Sattelstütze (125 mm Hub), zudem lässt das Mondraker Druck auf der Vorderachse vermissen. Prima hingegen: Der 160-mm-Hinterbau ist zwar eher strafferer Natur, agiert aber aufmerksam – und die wuchtige Fox-38- Gabel bügelt auch in ihrer preiswerten Performance-Ausführung Unebenheiten souverän glatt. Die weitere Ausstattung fällt funktionell, aber nüchtern und vor allem schwer aus: Mit über 16 Kilo entpuppt sich das Superfoxy als Enduro-Pummelchen, bergauf geht es entsprechend zäh voran.

Preis 4599 €/Fachhandel
Gewicht 16,2 kg
Rahmengrößen S, M, L, XL
Rahmenmaterial Aluminium
Federweg Gabel 170 mm, Rahmen 160 mm
Schaltung 1 x 12 Gänge, 32 : 10–52 Zähne, Sram-GX-Eagle-Schaltgruppe
Bremsen Sram Code R 200/200 mm
Federgabel Fox 38 Float Performance Grip
Federbein Fox Float X2 Performance
Laufräder DT Swiss E1900 Spline
Reifen (v/h) Maxxis Minion DHF/Minion DHR II 3C Exo+ TR 29 x 2,5"/2,4" WT
Vario-Stütze Onoff Pija (125 mm)
Mondraker-Superfoxy-R-Geo

Fazit: Versierte Fahrer finden mit dem Superfoxy ein lässiges Superenduro, welches speziell auf der Gerade punktet. Das sehr hohe Gewicht vermiest den Uphill-Spaß.

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