Phaser

FRM Phaser

FRM war schon immer etwas konsequenter, wenn es darum ging, Gewicht zu sparen. Die „Phaser“-Getriebebox soll sogar Fullys unter zehn Kilo möglich machen.

Offenbar arbeitet nicht nur Kalle Nicolai mit Hochdruck an alternativem Bike-Gangwechsel. Auch die Leichtbauspezialisten von FRM in Italien beschäftigen sich damit. Frucht der Arbeit: die inklusive Kurbeln etwa 2500 Gramm leichte „Phaser“-Gearbox. Die trägt eine Art Mini-Kettenschaltung im Kohlefasergehäuse, was an den Honda-Downhiller oder das Peat-Speed-Getriebe erinnert. In der „Phaser“ wird eine Kette per „Schaltgabel“ zwischen zwei in umgekehrter Reihenfolge elffach gestuften Ritzeln bewegt. Von denen sitzt eines auf der angetriebenen Kurbelwelle, eines auf der Abtriebswelle zum Sekundärtrieb, also zum Hinterrad. Die elf Gang­stufen sollen zusammen mit der Sekundärübersetzung bei idealer Abstufung etwa die Bandbreite einer 27-Gang-Kettenschaltung abbilden. Ob‘s funktioniert? FRMler Boris Latsch durfte bereits einen Prototyp ausprobieren und war begeistert, und auch ein „Onboard“-Video bestätigt gelungene Gangwechsel. Zur Eurobike soll die „Phaser“ serien- und produktionsreif sein, CC-Fullys unter 10 Kilo möglich machen – ohne exponiertes, sturzgefährdetes Schaltwerk, mit gleichmäßigen Antriebsreaktionen, mit geringerem Kettenverschleiß und zentralem Schwerpunkt.

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