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7 E-Hardtails im Test (2019)

Test: Sieben E-Hardtails (2019)

Sind Ihnen E-Fullys zu teuer? Dann haben wir hier sieben E-Hardtails, die im Alltag und auch auf Trails überzeugen sollen.

Alle wollen eins, doch nicht jeder braucht eins. Die Rede ist vom sogenannten Fully. Klar ist, dass ein Fullsuspension-Bike (= vollgefedertes) mehr Komfort bietet und vor allem im Gelände, also auf Trails, mehr Spaß macht.

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Test: Sieben E-Hardtails (2019)
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Das liegt vor allem an der ungefederten Masse, die gerade bei E-Hardtails besonders hoch ist.

Während bei einem Fully nur die Laufräder samt Hinterbau und Teile der Federgabel den Stößen vom Untergrund ausgesetzt sind, lasten beim Hardtail der schwere Motor, der Akku, der Rahmen sowie das Gewicht des Fahrers auf dem Hinterrad.

Lediglich vorne wird die Masse mit rund 100 bis 120 mm Hub abgefedert. Viele Hersteller versuchen, dem starren Heck durch große 29„-Laufräder oder dicke “Plus„-Reifen Komfort zu verleihen. Doch trifft ein Schlag aufs Hinterrad, bleibt das immens hohe Gewicht von rund 21 kg spürbar.

Der große Vorteil der Hardtails liegt beim günstigeren Kaufpreis. Aber auch die Alltagstauglichkeit ist besser als beim Fully, etwa dank Seitenständer- oder Gepäckträgermontagemöglichkeit. Apropos Kauf- preis: E-Hardtails sind teils schon unter 2000 Euro erhältlich. Dann gibt es sogar oft den beliebten und bewährten Bosch-Mittelmotor, doch die Parts sind bei Weitem nicht auf den Trail-Einsatz ausgelegt.

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Björn Hänssler
2019 E-MTB Test

Aus diesem Grund haben wir E-Hardtails der Preisklasse um 3000 Euro getestet. Hier besitzen Bremsen, Federgabel und Reifen zumindest eine solch hohe Güte, dass man von einer gewissen Geländegängigkeit sprechen kann. Wobei auch bei diesen Modellen Produktmanager unter der Hand sagen: “Das sind unsere Trekkingbikes mit Stollenreifen.„ Das SUV in Fahrradgestalt quasi. Um genau herauszufinden, wie viel Trekking- und wie viel Mountainbike in den E-Hardtails um 3000 Euro steckt, haben wir sieben Modelle über unseren Testparcours gescheucht.

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Björn Hänssler
2019 E-MTB Test

Dabei fiel sofort auf, welches Bike besser ausschließlich auf Schotter- oder Asphaltpisten bewegt werden sollte und welches auch für einen Abstecher ins Gelände taugt. Bei den Antrieben setzen die meisten Hersteller auf den starken Bosch-Performance-CX-Motor. Specialized schickt das Levo mit Brose-Motor ins Rennen, Giant vertraut Yamaha.

Neben den Fachhandelsmarken ist auch ein Versender im Test. Radon schnürt ein sehr attraktives Paket mit Carbon-Rahmen (!) und hochwertigen Parts, ist damit “on Trail„ konkurrenzlos – alltagstauglich ist das Jealous Hybrid dafür weniger, das will es aber auch gar nicht sein. Hier zeigen eher Flyer, Giant und Specialized, dass sich Seitenständer und Trailspaß durchaus in einem Bergrad vereinen lassen.

Ergebnisse im Detail

Das Spinnennetz zeigt, wo die Stärken und Schwächen des Bikes in Relation zum Testumfeld liegen. Je größer der Ausschlag in einer der acht Kategorien, desto prägender der jeweilige Charakterzug. Ein Allrounder weist rundum eine große Fläche, ein Spezialist eine verschobene Grafik auf.

Motorstärke: Hier bewerten wir, wie durchzugsstark der Motor an sich ist. In diesem Test haben die Bosch-Motoren die höchste Punktzahl. Generell liegen die Motoren leistungsmäßig nah beieinander.

Reichweite: Je höher der Ausschlag, desto höher die Reichweite und -höhe. Mittels einer Software von eChecker (www. ebike-checker.de) errechnen wir die Effizienz der E-Bikes. Dazu sind drei Testrunden definiert: Bergtour, flache Tour sowie Stadtverkehr – schließlich nutzen viele ihr E-MTB als Alltagsbike. Aus Parametern wie der Akkuleistung, aber auch dem Stromverbrauch des Motors oder dem Rollwiderstand der Reifen lässt sich die theoretische Reichweite kalkulieren. In den Testbriefen geben wir den niedrigsten Wert (“Berg„) und höchsten Wert (“Stadt„) an. Die Errechnung der erzielbaren Höhenmeter basiert auf einer Steigung von im Mittel zehn Prozent. Das Fahrergewicht ist inklusive Ausrüstung mit 90 Kilo definiert, die Eigenleistung des Fahrers mit 150 Watt. Wichtig: Es sind theoretische Vergleichswerte, sie können in der Praxis abweichen.

Gewicht: Je leichter das E-Bike, desto näher ist das Fahrgefühl an dem eines “normalen„ Bikes. Ein hoher Spinnenausschlag steht für ein geringes Gewicht.

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Redaktion

Charakter
Die Spinne verrät im Detail den Charakter des jeweiligen Bikes. So können Sie optimal sehen und entscheiden, welches Merkmal Ihnen wichtig ist.

Ausstattung: Je höher der Ausschlag, desto hochwertiger ist die Ausstattung. Zudem achten wir darauf, dass die Parts optimal zum Einsatzbereich passen.

Preis/Leistung: Was bietet das Bike in Relation zum Kaufpreis?

Agilität: Wer ein wendiges Bike sucht, das auf Trails zum Spielen einlädt, der sollte auf einen hohen Ausschlag in diesem Bereich achten. Ein sehr agiles Bike kann sich mitunter aber auch nervös fahren.

Fahrsicherheit: Ein fahrsicheres, laufruhiges und spurstabiles E-Bike liegt selbst im gröbsten Downhill supersatt. Fahrwerk und Geometrie sind dafür ausschlaggebend. Sehr hohe Fahrsicherheit kann aber auch ein bei langsamer oder kurvenreicher Fahrt träges Handling mit sich bringen.

Komfort: Hier spielen Federelemente, Reifen, Sitzposition und auch die Kontaktpunkte Lenker und Sattel eine große Rolle. Je höher der Ausschlag, desto komfortabler. Wer ein straffes Fahrwerk bzw. ein direktes Handling liebt, sollte auch nach Bikes mit geringem Ausschlag suchen.

Diese Bikes haben wir detalliert für dich getestet – mehr Infos gibt es im Testbericht (klicken)

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