Stefan Eigner

12 MTB-Frontleuchten mit StVZO-Zulassung

12 MTB-Frontlampen im Test Test: Fahrrad-Frontleuchten ab 45 Euro

Licht am Fahrrad im Winter ist ein Sicherheitsaspekt und essentiell wichtig. Grund genug also, zwölf Fahrrad-Frontleuchten für die Lenker-Montage ausgiebig zu testen.. Mit dabei sind Modelle der bekannten Hersteller, wie Sigma, Lezyne oder Cateye. Aber auch einige Underdogs stellen sich dem MOUNTAINBIKE-Test.

🏆 Die besten drei Fronleuchten im Test auf einen Blick:

  • 1. Die Sigma Aura 80 brilliert im Test mit hervorragender Handhabung, muss sich aber auch bezüglich Ausleuchtung und Leuchtdauer nicht verstecken – Testsieg!
  • 2. Cateye zeigt mit ihrer GVolt 50 eine schlichte Lampe mit super Handhabung, Gewicht und Ausleuchtung. Klarer Kauftipp! Auch im Set mit Rücklicht Micro Rapid zu bekommen.
  • 3. Die Acid Pro 80 überzeugt im Test ebenfalls voll und ganz. In allen Kriterien macht die Acid einen sehr guten Eindruck. Auch im Set mit Rücklicht erhältlich.

Übersicht: Die zwölf Lampen im Test

  1. Acid Pro 80
  2. AXA Greenline 50 Front
  3. Blackburn Central 50
  4. Busch & Müller Ixon Fyre
  5. Cateye GVolt 50
  6. Knog Blinder Mob
  7. Lezyne Hecto Drive Pro 65
  8. Litecco Highlux.50 S
  9. Lunivo Vegas F40 RSL
  10. Sigma Aura 80
  11. Trelock LS 600 I-GO VECTOR
  12. VDO Eco Light M60

AXA Greenline 50 Front

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
AXA Greenline 50 Front

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 45 Euro/108 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 2 Stufen – 15, 50 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 3,5 h/max. 13 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

Lukas Ittenbach

Fazit: AXA zeigt mit der Greenline 50 die günstigste Lampe im Test. Gewicht und Handhabung sind okay. Der Ladeport ist leicht zugänglich. Ausleuchtung und Leuchtzeit sind aber nur schwach. Beim Wechsel der Leuchtstufen von 50 auf 15 Lux geht die Lampe kurz aus.

Testergebnis: Befriedigend

AXA Greenline 50 im Partnershop kaufen   oder im Set mit Rücklicht bei   Amazon

Busch & Müller Ixon Fyre

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Busch & Müller Ixon Fyre

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 60 Euro/121 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 2 Stufen – 10, 30 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 6 h/max. 15 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer

Handling

Gewicht

Ausleuchtungsbeispiel

Lukas Ittenbach

Fazit: Die Ixon Fyre von Busch & Müller ist im Test eine der ausdauerndsten Modelle. Dank schmaler und ansprechender Optik wirkt die Leuchte hochwertig. Die Halterung ist nicht für jeden Lenker geeignet. In Sachen Ausleuchtung reiht sich die Fyre eher im Mittelfeld ein.

Testergebnis: Gut

Ixon Fyre im Partnershop kaufen  oder bei   Amazon

Acid Pro 80

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Acid Pro 80

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 60 Euro/123 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 4 Stufen – 20, 40, 60, 80 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 5 h/max. 18 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Die Acid (Eigenmarke von Radgigant Cube) überrascht mit spannenden Features: Dank Schraubschelle kann sie vor dem Vorbau, also zentral montiert werden. Das verbessert das ohnehin schon tolle Leuchtfeld. Die Leuchtdauer ist klasse, das Gewicht geht in Ordnung.

Testergebnis: Sehr gut

Acid Pro 80 im Set mit Rücklicht hier im Partnershop kaufen

Blackburn Central 50

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Blackburn Central 50

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 60 Euro/195 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 2 Stufen – 15, 50 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 6 h/max. 16 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Als größtes Modell im Test ist die Blackburn alles andere als unauffällig – und sehr schwer. Die Leuchtdauer ist formidabel. Während Leuchtweite und Ausleuchtung gut sind, überzeugt die Handhabung der wuchtigen Lampe nicht. Im Test riss gar das Gummiband aus.

Testergebnis: Gut

Blackburn Central im Partnershop kaufen

Cateye GVolt 50

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Cateye GVolt 50

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 50 Euro/111 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 2 Stufen – 10, 50 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 3,5 h/max. 19 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Mit der GVolt 50 stellt Cateye eine der günstigeren Leuchten im Test. Die recht leichte Lampe lässt sich unauffällig am Lenker befestigen und zum Laden von der Halterung lösen. Kleine Defizite zeigt die top verarbeitete Cateye nur bei der Leuchtzeit. Kauftipp!

Testergebnis: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)

Cateye GVolt 50 im Partnershop kaufen  oder bei Amazon

Knog Blinder Mob

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Knog Blinder Mob

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 50 Euro/43 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 2 Stufen – k.A.

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 2 h/max. 3,5 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Die superleichte Knog ist ideal, um sie dauerhaft am Rad zu lassen: unauffällig, direkt schick. Die Handhabung "passt", der An-/Aus- Knopf ist aber schwer zu erreichen und klein. Ausleuchtung und Ausdauer lassen konstruktionsbedingt zu wünschen übrig.

Testergebnis: Befriedigend

Blinder Mob hier im Partnershop kaufen   oder bei Amazon

Lezyne Hecto Drive Pro 65

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Lezyne Hecto Drive Pro 65

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 50 Euro/154 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 3 Stufen – 25, 45, 65 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 2,5 h/max. 7 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Mit einer exzellenten Ausleuchtung und sehr guter Handhabung brilliert die helle und formschöne Lezyne. Der An-/Aus-Knopf ist prima zugänglich, das Gummiband etwas kurz. In Sachen Leuchtdauer überzeugt die Schönheit weniger, zudem ist sie schwer.

Testergebnis: Gut

Lezyne Hecto Drive Pro hier im Partnershop kaufen 

Litecco Highlux.50 S

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Litecco Highlux.50 S

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 60 Euro/119 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 3 Stufen – 15, 30, 50 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 3,5 h/max. 10 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Die Litecco bietet ein recht helles, langes, aber schmales Lichtfeld. Das Gewicht ist ebenfalls okay. Handhabung und Flexibilität leiden durch die runde Schelle etwas. Zum Laden kann sie von der Halterung entfernt werden. Die Ausdauer liegt im Mittelfeld des Tests.

Testergebnis: Gut

Litecco Highlux im Partnershop kaufen

Lunivo Vegas F40 RSL

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Lunivo Vegas F40 RSL

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 55 Euro/135 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 2 Stufen – 20, 40 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 4,5 h/max. 10 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Die Lunivo gefällt bei Ausleuchtung und Leuchtdauer. Das Gewicht ist okay, im Handling gibt es Abzüge: Die Halterung muss mit 4er-Inbus montiert werden und ist insgesamt zu locker. Nach 50 Sekunden geht die Lampe aus, wenn der integrierte Sensor keine Bewegung erkennt.

Testergebnis: Gut

Lunivo Vegas hier im Partnershop kaufen  oder bei Amazon

Sigma Aura 80

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Sigma Aura 80

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 60 Euro/121 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 4 Stufen – 20, 40, 60, 80 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 4,5 h/max. 15 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Mit der Aura 80 schickt Sigma ein bewährtes Modell ins Rennen. Die Ausleuchtung ist auf sehr hohem Niveau: hell, breit, harmonisch. Auch Handling und Leuchtdauer sind bar jeder Kritik, das Gewicht fällt nicht zu hoch aus. Klarer Testsieg!

Testergebnis: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Testsieger)

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Trelock LS 600 I-Go Vector

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Trelock LS 600 I-Go Vector

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 63 Euro/161 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 3 Stufen – 10, 30, 60 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 5 h/max. 15 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Die Trelock kommt mit digitaler Restzeitanzeige; überhaupt ist die Leuchtdauer klasse. In Sachen Ausleuchtung kann die recht schwere Lampe weniger überzeugen. Es fehlt etwas Helligkeit, und insbesondere zur Seite hin könnte das Lichtfeld homogener sein.

Testergebnis: Gut

Trelock LS 600 im Partnershop kaufen

VDO Eco Light M60

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
VDO Eco Light M60

Preis/Gewicht (inkl. Halterung): 50 Euro/103 g

Leuchtstufen (Herstellerangabe): 3 Stufen – 15, 30, 60 Lux

Leuchtzeit (auf höchster/niedrigster Stufe): 4 h/max. 12 h

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Handling:

Gewicht:

Ausleuchtungsbeispiel

MB Test 10/2021: Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner

Fazit: Solide in allen Belangen: Die VDO liefert in allen Bereichen. Egal ob niedriges Gewicht, harmonische Ausleuchtung, seriöse Leuchtdauer oder einfaches Handling: Die VDO ist unscheinbar, aber sehr gut. Auch der Preis ist fair und sichert der Lampe einen Kauftipp.

Testergebnis: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)

VDO Eco Light M60 im Partnershop kaufen  oder bei  Amazon

Spot on! Jetzt beginnt die Lampenzeit

Sicher ist sicher. Wer auch im Herbst und Winter am Abend, etwa nach der Arbeit oder auch beim Pendeln, gerne auf dem Rennrad oder Gravelbike unterwegs ist, muss dafür Sorge tragen, auch bei Dunkelheit gut gesehen zu werden. Und natürlich selbst zu sehen, wo’s langgeht. Denn auch der Weg, den man seit Jahren kennt, sieht bei Nacht oft plötzlich ganz anders aus. Kurz: Licht am Rad ist essenziell!

Das sehen auch 89 Prozent unserer Instagram-Follower so, die wir in Vorbereitung des Tests befragt haben. Erstaunlich: 62 Prozent bevorzugen dabei Frontleuchten gegenüber den eigentlich für den MTB-Einsatz angepriesenen Helmlampen. Warum? Zum einen kosten seriöse Lampen für den Lenker nur einen Bruchteil einer sehr guten Helmlampe. Zum anderen haben Helmlampen zwar im Gelände klare Vorteile, weil ihr Lichtschein dem Blick folgt – für den Straßeneinsatz sind sie aber nicht erlaubt. Und auch das Handling (Kabelverlegung am Helm/ zum Rucksack) nervt viele. Da immer mehr Bikerinnen und Biker eher eine Lampe fürs Pendeln in der dunklen Jahreszeit als für Nightride-Trailabenteuer suchen, ist das Angebot an Helmlampen geringer geworden als noch vor ein paar Jahren – während es immer mehr Lampen gemäß der StVZO gibt.

Unser Testfeld trägt dem Rechnung. Es finden sich dort zwölf StVZO-Frontleuchten mit Preisen zwischen fairen 45 und 63 Euro, aber "nur" vier Helmlampen ab 200 Euro. Dazu zeigen wir Ihnen noch fünf empfehlenswerte Rückleuchten.

StVZO-Leuchten im Detail

Zu den Frontleuchten: Teil des diesjährigen Tests sind neben gängigen Herstellern wie Busch & Müller, Cateye, Lezyne, Sigma und Co. auch einige kleinere Marken oder Hersteller mit Modellen, die wir bisher noch nicht einem Test unterzogen haben – etwa AXA, Litecco oder Lunivo.

Hell und sicher durch die Nacht gleiten – nichts ist wichtiger als das Lichtfeld einer Lampe. Daher haben wir die Ausleuchtung mit 40 Prozent gewertet. Um Ihnen dies zu veranschaulichen, finden Sie in den Testbriefen auch ein Beispielbild der Ausleuchtung. Dort, aber auch im Abgleich in der Praxis gibt es deutliche Unterschiede. Während AXA und Knog den Weg nur spärlich beleuchten, können vor allem Cateye, Lezyne, Lunivo und Sigma überzeugen. Insgesamt gefällt die Ausleuchtung der Lezyne am besten, da der Lichtkegel besonders homogen ausfällt. Unterschiedlich ist vor allem die Breite des Lichtkegels. Die beste seitliche Ausleuchtung bietet die Busch & Müller, deren Lichtkegel allerdings weniger homogen ist.

Und wie lange halten die Frontleuchten durch? Auch das haben wir geprüft und mit 30 Prozent gewichtet. Am kürzesten leuchtet die superleichte und kleine Knog, der bereits nach zwei Stunden auf höchster Stufe der Strom ausgeht. Am längsten brennen Blackburn und Busch & Müller mit etwa sechs Stunden, dicht gefolgt von Trelock und Acid mit je fünf Stunden. Im Mittel schaffen die Testmodelle rund vier Stunden auf ihrer hellsten Stufe – solide und ausreichend!

Große Gewichtsunterschiede

Zum Handling, das mit 20 Prozent der Endnote bewertet ist, zählen mehrere Faktoren: Ist die Halterung gelungen? Gibt es eine Akkuanzeige? Ist der An-/Aus-Knopf gut zugänglich? Wie viele Leuchtmodi gibt es? In der Praxis fallen Leuchten mit Gummihalterung dank ihrer Flexibilität positiv auf. Hierzu zählen unter anderem Lezyne und Sigma. Aber auch Cateye und Trelock, die beide nicht auf ein Gummiband setzen, überzeugen. Weniger gelungen sind die Halterungen von Knog und Lunivo. Trelock, VDO und Sigma besitzen eine Restakkuanzeige, das gibt Pluspunkte. Bezüglich des Gewichts ließen sich enorme Unterschiede im Test feststellen. Während das leichteste Modell von Knog weniger als 50 Gramm wiegt, bringt die Central 50 von Blackburn fast 200 Gramm auf die Waage. Apropos: Trotz der massiven Bauweise riss im Test bei der Montage der Lampe am Lenker die Gummihalterung an der Unterseite aus.

MB Lampentest
Stefan Eigner
„Biken im Winter ist super, um sich vom stressigen Alltag zu erholen. Und mit Helmlampe fühlt man sich dabei gleich viel sicherer.“ - Lukas Ittenbach, Volontär

Unter dem Strich punktet die Aura 80 von Sigma am höchsten. Sie gefällt in allen Kategorien, überzeugt vor allem in Sachen Handhabung – aber auch Ausleuchtung und Leuchtdauer sind super. Der Kauftipp geht an die nur 50 Euro teure GVolt 50 von Cateye sowie an die Eco Light von VDO. Mit der Note "sehr gut" schneidet zudem noch die etwas teurere, rundum gelungene Leuchte von Acid (Eigenmarke von Cube) ab.

Vier Helmlampen im Test

Helmlampen mit externem Akku überzeugen dank extrem starker LEDs und geschickt angeordneter Spiegel durch brachiale Leuchtkraft und super Leuchtbild – selbst im dichten Wald. Sie sind für Bikerinnen und Biker, die nächstens auch Trails oder düstere Forstwege unter die Stollen nehmen wollen, erste Wahl, auch weil der Blick das Licht führt. Der StVZO entsprechen sie jedoch natürlich nicht. Im Gegenteil: Ihr grelles Licht kann Autofahrer gefährlich blenden. Tipp: Wenn Sie etwa beim Pendeln sowohl auf der Straße als auf Trails unterwegs sind, sollten Sie StVZO-Frontleuchte und Helmlampe kombinieren.

Im Test haben wir vier aktuelle Modelle von Acid, Lupine, Magicshine und Sigma ab 200 Euro geprüft. Das Testfeld ist so klein, weil einige Hersteller keine Helmlampen mehr anbieten, zudem konnten diverse Marken aufgrund der aktuell schwierigen Liefersituationen keine Testmodelle stellen. Neben dem Ausleuchtungsbild haben wir separat den Fahreindruck auf dem Bike sowie Leuchtdauer, Gewicht und Handling bewertet.

Rundum starke Leistungen

Top: Bei Ausleuchtung und Praxiseindruck überzeugen alle vier Helmlampen voll und ganz. Das beste Leuchtfeld bietet die Magicshine mit ihren nominell 5000 Lumen, gefolgt von Lupine und Sigma. Die HPA 2000 von Acid kann zwar nicht ganz mithalten, reicht aber immer noch locker aus. In Sachen Ausdauer hält die Magicshine über zweieinhalb Stunden in der höchsten Stufe durch – top. Die Unterschiede sind aber nicht besonders groß. Auch Acid, Lupine und Sigma bieten alle für rund zwei Stunden volle Leuchtkraft.

Unterschiede machen sich in der Praxis, also in Handhabung und Fahreindruck bemerkbar. Die leichten Lampen von Acid und Lupine tragen sich unauffällig und sind kaum spürbar, die Akkus lassen sich perfekt am Helm befestigen. Magicshine und Sigma müssen im Handling etwas zurückstecken, da deren große Akkus in den Rucksack sollten. Am Ende gewinnt die teure, perfekt verarbeitete Lupine den Test, den Kauftipp erringt die äußerst helle Magicshine. Aber auch die preiswerte Acid überzeugt.

Empfohlene Rücklichter

Gute Sicht nach vorne ist nicht alles. Im Straßenverkehr ist es genauso wichtig, gesehen zu werden, wozu ein Rücklicht absolut unabdingbar ist. Wir stellen fünf der besten StVZO-Helferlein von 25 bis 70 Euro vor.

Kraftprotz: Blackburn Central 10

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Blackburn Central 10

Schwer und wuchtig, einfache Montage, großer An-/Aus-Knopf. Sehr hell (10 Lumen), aber nur ein Modus. 40 Stunden Leuchtdauer, da batteriebetrieben. 103 g, 28 Euro

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Edelhelfer: Knog Mid Cobber

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Knog Mid Cobber

Helles Rücklicht, riesige Leuchtfläche und top Abstrahlung zur Seite. Auch gut als Tagfahrlicht geeignet. Teuer, aber sehr edel und ausgezeichnet verarbeitet. 47 g, 70 Euro

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Cleverle: Litecco eCall

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Litecco eCall

Smartes Rücklicht mit Safety-Feature: Die eCall verbindet sich per Bluetooth mit einer App und besitzt eine integrierte Sturzerkennung für den Fall des Falles. 60 g, 70 Euro

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Neuling: Sigma Infinity

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Sigma Infinity

Neu für 2021: Das Infinity von Sigma ist klein, leicht, unauffällig und mit guter Leuchtkraft. Sitzt super an der Stütze, auch die Ausdauer ist über alle Zweifel erhaben. 25 g, 18 Euro

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Stoppie: Trelock LS 740 I-Go

MB 10/2021: Test Lampen für Straße und Trail
Stefan Eigner
Trelock LS 740 I-Go

Schlank, kompakt und leicht. Clou: Das Trelock besitzt eine sensorgesteuerte Bremslichtfunktion. Bis zu 10 Stunden Leuchtdauer sind üppig genug. 27 g, 25 Euro

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Vier Helmlampen im Test

Acid HPA 2000

Lampentest 10/2021
Stefan Eigner/ MOUNTAINBIKE
Acid HPA 2000

Preis/Gewicht inkl. Akku und Halterung(en) (nur Akku): 230 Euro/346 g (145 g)

Montage: Lampe und Akku am Helm

Leuchtdauer auf höchster/niedrigster Stufe: 2 h/30 h

Modi/Lichtmenge (Herstellerangabe): 3/2000 Lumen

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Fahreindruck:

Handling:

Gewicht:

Fazit: Klein, aber oho: Neben der auf dem Vergleichsbild sehr guten Ausleuchtung ist auch der Fahreindruck mit der HPA 2000 top. Lampenkopf und Akku lassen sich schnell per Drehmechanismus von der Halterung lösen. Der Akku ist durch Gummikappen etwas geschützt und zeigt auf Knopfdruck den Akkustand.

Testergebnis: Sehr gut

Lupine Piko

Lampentest 10/2021
Stefan Eigner/ MOUNTAINBIKE
Lupine Piko

Preis/Gewicht inkl. Akku und Halterung(en) (nur Akku): 384 Euro/230 g (135 g)

Montage: Lampe und Akku am Helm

Leuchtdauer auf höchster/niedrigster Stufe: 2 h/15 h

Modi/Lichtmenge (Herstellerangabe): 3/2100 Lumen

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Fahreindruck:

Handling:

Gewicht:

Fazit: Platzhirsch Lupine macht seinem Ruf alle Ehre. Auch das teure Leichtgewicht Piko bietet alles, was das Bikerherz begehrt: prima Ausleuchtung, superbe Handhabung samt Funkfernbedienung, solide Leuchtdauer. Top: kleiner Akku mit "Rücklichtfunktion", App-Steuerung. Auch die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Testsieg!

Testergebnis: Überragend (MOUNTAINBIKE-Testsieger)

Lupine Piko bei Amazon kaufen

Magicshine Storm – Monteer 5000

Lampentest 10/2021
Stefan Eigner/ MOUNTAINBIKE
Magicshine Storm – Monteer 5000

Preis/Gewicht inkl. Akku und Halterung(en) (nur Akku): 239 Euro/452 g (292 g)

Montage: Akku sollte in Rucksack

Leuchtdauer auf höchster/niedrigster Stufe: 2,5 h/30 h

Modi/Lichtmenge (Herstellerangabe): 3/5000 Lumen

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Fahreindruck:

Handling:

Gewicht:

Fazit: Das neue Modell von Magicshine punktet vor allem in Sachen Leuchtdauer und Ausleuchtung, das Lichtfeld ist dank fünf LEDs enorm hell, groß und homogen. Der 7,0-Ah-Akku sollte in den Rucksack und bietet eine Powerbank-Funktion, zeigt allerdings keinen Akkustand an. Auswahl der Leucht-Modi am Helm, da ohne Funkfernbedienung.

Testergebnis: Sehr gut (MOUNTAINBIKE-Kauftipp)

Sigma Buster 2000 HL

Lampentest 10/2021
Stefan Eigner/ MOUNTAINBIKE
Sigma Buster 2000 HL

Preis/Gewicht inkl. Akku und Halterung(en) (nur Akku): 200 Euro/517 g (347 g)

Montage: Akku muss in den Rucksack

Leuchtdauer auf höchster/niedrigster Stufe: 2 h/20 h

Modi/Lichtmenge (Herstellerangabe): 3/2000 Lumen

Ausleuchtung:

Leuchtdauer:

Fahreindruck:

Handling:

Gewicht:

Fazit: Die bereits 2017 vorgestellte Sigma Buster 2000 HL schlägt sich immer noch solide. Insbesondere Ausleuchtungsbild, Fahreindruck und Handling via Funkfernbedienung gehen mehr als nur in Ordnung. Der 6,4-Ah-Akku ist sehr schwer sowie klobig und muss im Rucksack Platz nehmen. Leuchtdauer auf Klassenniveau.

Testergebnis: Gut

Sigma Buster im Partnershop kaufen oder bei  Amazon

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