MB Typ-Beratung Teaser

So finden Sie Ihr Traumbike - Plus: Alle wichtigen 2009er-Modelle

Wahlhelfer

Sie wollen sich 2009 endlich ein neues Bike zulegen? Kein Problem, die MB-Kaufberatung führt Sie durch den Angebots-Dschungel.

Die interaktive Kaufberatung: 11 Fragen - und MountainBIKE zeigt, welche 2009er-Bikes für Sie passen

MB Kaufberatung
Welcher Bike-Typ sind Sie? MB verrät's Ihnen.

Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Bike-Händler? Der schlechte ver­kauft Ihnen das Bike, das er loshaben möchte. Der gute verkauft Ihnen das Bike, das Sie wollen – und brauchen. Denn ein Mountainbike für alle Fälle, für jeden Einsatzzweck, das gibt‘s schon seit vielen Jahren nicht mehr.

Der Markt unterteilt sich heute in immer feinere Segmente: Abhängig von Fahrstil und bevorzugtem Terrain gibt es für die vielen, höchst unterschiedlichen Bikertypen das jeweils passende Material. Gut so, denn schließlich stellt ein Cross-Country-Racer völlig andere Ansprüche an sein Rad als etwa ein abfahrtsverliebter Federwegs-Junkie.

Die Abgrenzung der einzelnen Kategorien ist für viele Biker allerdings alles andere als klar. Das ist auch wenig verwunderlich, verschieben sich die Grenzen doch jedes Jahr ein kleines Stück. Dass obendrein die Kategorisierung der Hersteller alles andere als einheitlich ausfällt, macht den Überblick nicht einfacher.

Auf den folgenden Seiten stellt Ihnen MB deshalb die wichtigsten Kategorien ausführlich vor und erklärt, wo die Unterschiede zu den anderen liegen und worauf Sie beim Kauf achten müssen. Damit Sie im riesigen Angebot den Überblick behalten, nennt MB die inter­essantesten Neuheiten für 2009 in den jeweiligen Klassen, zeigt die Anzahl der Modelle mit ihren technischen Daten sowie die Preise vom günstigsten bis zum teuersten Modell. Um Ihnen die Einschätzung der Neuerscheinungen weiter zu erleichtern, stellt MB je zwei Klassiker, also erfolgreiche und bewährte Bikes der jeweiligen Kategorie, vor.

Extrem günstige Bikes werden Sie auf den nächsten Seiten nicht finden. Aus gutem Grund: Wer nur wenige 100 Euro ausgeben kann oder möchte, greift vernünftigerweise zu einem preiswerten Hardtail – empfehlenswerte Fullys sind für so kleines Geld nicht zu haben. Bleibt zum Schluss die Frage, die Sie sich als Erstes stellen sollten:

Welche Kategorie ist die richtige für Sie? MB hilft Ihnen bei der Antwort.

Beantworten Sie einfach elf Fragen und MountainBIKE leitet Sie zur passenden Bikekategorie mit jeder Menge brandneuer 2009er-Bikes.

Neue Hardtails 2009 - Die Highlights

MB Hardtails Trek Elite
MB Hardtails Trek Elite MB Hardtails Scott Scale MB Hardtails Simplon Razorblade MB Hardtails Bulls Tirone 11 Bilder

Neue CC/Marathon-Bikes 2009 - Die Highlights

MB CC/Marathon-Bikes Specialized Epic
MB CC/Marathon-Bikes Specialized Epic MB CC/Marathon-Bikes Centurion Backfire LRS MB CC/Marathon-Bikes Scott Spark MB CC/Marathon-Bikes Cannondale Scalpel 11 Bilder

Neue Tourenbikes 2009 - Die Highlights

MB Tourenbikes Cube Sting
MB Tourenbikes Cube Sting MB Tourenbikes Ghost AMR MB Tourenbikes Specialized Stumpjumper FSR MB Tourenbikes Bergamont Contrail 11 Bilder

Neue All-Mountain-Bikes 2009 - Die Highlights

MB All-Mountain-Bikes Ghost AMR Plus Lector
MB All-Mountain-Bikes Ghost AMR Plus Lector MB All-Mountain-Bikes Lapierre Zesty MB All-Mountain-Bikes Liteville 301 MB All-Mountain-Bikes BMC Trailfox 01 11 Bilder

Neue Endurobikes 2009 - Die Highlights

MB Endurobikes Canyon Torque ES
MB Endurobikes Canyon Torque ES MB Endurobikes Scott Ransom MB Endurobikes Trek Remedy MB Endurobikes Cannondale Moto 11 Bilder

Neue Hardtails 2009 - die Highlights

Neue Hardtails 2009 - Die Highlights

MB Hardtails Trek Elite
MB Hardtails Trek Elite MB Hardtails Scott Scale MB Hardtails Simplon Razorblade MB Hardtails Bulls Tirone 11 Bilder

Die interaktive Kaufberatung: 11 Fragen - und MountainBIKE zeigt, welche 2009er-Bikes für Sie passen

Gesunde Härte ist auch 2009 gefragt – Hardtails erfreuen sich nach wie vor einer starken Fan-Gemeinde. Gründe, ein Bike mit ungefedertem Hinterbau zu wählen, gibt es genug: Hardtails sind leichter, verlangen weniger Pflege und Wartung als ihre gefederten Pendants – und sie sind meist günstiger als vergleichbar aufgebaute Fullys. Aus diesen Gründen sind Hardtails besonders für drei Zielgrupen interessant, die jeweiligen Bikes fallen entsprechend unterschiedlich aus: Racer, die um jedes Gramm feilschen, begeistern sich vor allem für superleichte Carbon- oder Alu-Hardtails. Tourenfahrer, die ein besonders zuverlässiges Bike suchen, wählen ein Bike mit gemäßigter Geometrie und Sorglos-Ausstattung. Und alle, die sich für ein günstiges Rad interessieren, finden unter unzähligen Ein- und Aufsteiger-Hardtails mit Sicherheit das Passende. Auch Liebhaber besonderer Lösungen werden bedient: Stahl- oder Titanrahmen sind ebenso Teil der Hardtail-Szene wie Singlespeeder oder Falträder.

Hardtails - Die Kennzeichen

Rahmen: Hardtails werden in den unterschiedlichsten Ausführungen angeboten. Im Race-Bereich dominiert als Rahmenmaterial Carbon, ansonsten gibt Alu den Ton an. Aber auch Stahl-, Titan- oder Scandiumrahmen haben treue Fans. Ebenso unterscheiden sich je nach ange-strebtem Federweg die Geometrien, die Vielfalt ist kaum überschaubar.

Federwege: Von komplett starr bis 140 mm reicht das Angebot an verbauten Gabeln. Der ungefederte Hinterbau ist namensgebend.

Ausstattung: Auch die Ausstattung variiert mit der Ausrichtung des Bikes. Von extrem leicht und renntauglich bis hin zum unkaputtbaren Heavy-Duty-Aufbau reicht die Palette.

Gewicht: 8 bis 13 kg.

Abgrenzung: Die Übergänge in der Kategorie Hardtail verlaufen fließend, die Abgrenzung nach oben stellen All-Mountain-Hardtails mit 140-mm-Gabel.

Neue CC-/Marathon-Bikes 2009 - die Highlights

Neue CC/Marathon-Bikes 2009 - Die Highlights

MB CC/Marathon-Bikes Specialized Epic
MB CC/Marathon-Bikes Specialized Epic MB CC/Marathon-Bikes Centurion Backfire LRS MB CC/Marathon-Bikes Scott Spark MB CC/Marathon-Bikes Cannondale Scalpel 11 Bilder

Die interaktive Kaufberatung: 11 Fragen - und MountainBIKE zeigt, welche 2009er-Bikes für Sie passen

Leicht, schnell, trak­tionsstark: Fullys, die im Cross- Country- und Marathoneinsatz bestehen, sind kompromisslos auf Vortrieb getrimmt. Dass sie dabei mehr Komfort bieten als klassische Racehardtails, wissen auch immer mehr Profis zu schätzen – CC-Weltmeister Christoph Sauser siegte 2008 vollgefedert. Carbon als Rahmenwerkstoff ist aus dieser Kategorie nicht mehr wegzudenken und in den oberen Preisklassen Standard. Steile Winkel, ein vergleichsweise langes Oberrohr und eine eher tiefe Front machen schon beim Aufsitzen klar, wo die Reise hingehen soll: Nach vorn – oder flink ums Eck. Im Vergleich zu anderen Bike-Kategorien fällt die Sitzposition sportlich gestreckt aus, eine Tendenz zu kürzeren Vorbauten und breiteren Lenkern ist dennoch feststellbar. Scheibenbremsen lösen auch im Profizirkus die V-Brake ab, kleine Scheiben reichen aber häufig aus. Auch die Reifen werden breiter – nicht zuletzt deshalb, weil die Rennstrecken technisch immer anspruchsvoller werden.

CC/Marathon-Bikes - Die Kennzeichen

Rahmen: Race-Fullys für den Cross-Country- und Marathoneinsatz setzen insbesondere in der oberen Preisklasse auf Carbonrahmen. Alu-Bikes sind oft günstiger zu haben. Eher steile Lenkwinkel bis 71° bürgen für Wendigkeit. Deutliche Sattelüberhöhung, tendenziell lange Vorbauten und schmale Lenker unterstützen den Vorwärtsdrang des Piloten.

Federwege: 80–100 mm vorn und hinten sind üblich, ein Trend zu mehr Hub ist feststellbar.

Ausstattung: Nicht zu breite Reifen (2,0–2,25“) mit „schnellem“ Profil sorgen für Vortrieb, leichte Laufräder reduzieren die rotierenden Massen. Scheibenbremsen dominieren, 160-mm-Scheiben reichen für leichtgewichtige Athleten aus.

Gewicht: 9 bis 11,5 kg.

Abgrenzung: Marathon-Bikes bieten etwas mehr Komfort als reine CC-Racer, der Übergang zu sportlichen Tourern ist fließend.

Neue Tourenbikes 2009 - die Highlights

Neue Tourenbikes 2009 - Die Highlights

MB Tourenbikes Cube Sting
MB Tourenbikes Cube Sting MB Tourenbikes Ghost AMR MB Tourenbikes Specialized Stumpjumper FSR MB Tourenbikes Bergamont Contrail 11 Bilder

Die interaktive Kaufberatung: 11 Fragen - und MountainBIKE zeigt, welche 2009er-Bikes für Sie passen

Unprätentiös, zuverlässig, mit Nehmerqualitäten – Bikes der 120-mm-Klasse sind der perfekte Partner für jeden Tag. Sie taugen für die schnelle Forststraßenrunde ebenso wie für den Alpencross oder den Familienausflug am Wochenende. Kurz: Sie machen in jedem Gelände eine gute Figur – das klassische Tourenbike eben. Dank sportlicher, aber nicht überstreckter Sitzposition lässt sich ordentlich Vortrieb generieren, ohne auf steilen Abfahrten den Adrenalinspiegel über Gebühr nach oben zu treiben. Bei Laufrädern, Reifen und Bremsen geht Zuverlässigkeit vor Leichtbau, abhängig vom Fahrergewicht finden aber durchaus auch gewichtsoptimierte Parts Verwendung. Klettern ist für jeden Tourenfahrer das Salz in der Suppe, eine absenkbare Federgabel braucht es in dieser Federwegsklasse aber noch nicht. Eine funktionierende Hinterbau-Kinematik ist dagegen zwingend: Wippende oder im Wiegetritt heftig pumpende Hinterbauten dürften in der Kategorie der Tourenbikes 2009 Geschichte sein.

Tourenbikes - Die Kennzeichen

Rahmen: Die aktuellen Tourenbikes setzen, insbesondere im oberen Preissegment, häufig auf Carbonrahmen, sonst dominiert Aluminium. Mit Lenkwinkeln um 69°–70° sind die flinken Allrounder recht wendig, aber nicht nervös. Die Sitzposition fällt eher sportlich aus, effizienter Vortrieb ist wichtig.

Federwege: ab 100 mm, meist um 120 mm vorn und hinten. Eine absenkbare Gabel ist meist nicht notwendig.

Ausstattung: Reifen um 2,25“ bieten Komfort, Grip und gute Rolleigenschaften. Stabile Laufräder, wartungsarme Komponenten und standfeste Bremsen mit ausreichend großen Scheiben (180/160 mm v./h.) sollten in dieser Kategorie selbstverständlich sein.

Gewicht: 11,5 bis 13,5 kg.

Abgrenzung: Leichte Tourer machen auch im Marathoneinsatz mächtig Spaß, die Grenze zu sportlich angehauchten All-Mountains verläuft fließend.

Neue All-Mountain-Bikes 2009 - die Highlights

Neue All-Mountain-Bikes 2009 - Die Highlights

MB All-Mountain-Bikes Ghost AMR Plus Lector
MB All-Mountain-Bikes Ghost AMR Plus Lector MB All-Mountain-Bikes Lapierre Zesty MB All-Mountain-Bikes Liteville 301 MB All-Mountain-Bikes BMC Trailfox 01 11 Bilder

Die interaktive Kaufberatung: 11 Fragen - und MountainBIKE zeigt, welche 2009er-Bikes für Sie passen

All-Mountains gelten als die spaßorientierten Verwandten der Tourenbikes. Bikes, die sich auch in gröberem Gelände noch wohlfühlen. Trail heißt das Zauberwort, hier geht die Reise vorzugsweise hin. Mit Federwegen um 140 mm bieten All-Mountains mehr Reserven als die Vertreter der 120-mm-Klasse. In beiden Kategorien liegt das Hauptaugenmerk auf der Haltbarkeit und Funktion, im Vergleich zu den Touren darf es allerdings in allen Belangen das gewisse Quäntchen mehr sein: Breitere Reifen, stabilere Laufräder, etwas flachere Winkel und großzügiger dimensionierte Bremsen bürgen für die geforderten Nehmerqualitäten. Die Sitzposition fällt etwas aufrechter aus, ein breiter Lenker und nicht zu langer Vorbau garantieren beste Kontrolle auch auf kniffligen Trails – damit Bergabfahren noch mehr Spaß macht. Dabei dürfen die Klettereigenschaften allerdings nicht auf der Strecke bleiben. Variable Fahrwerke sind deshalb die Regel, eine absenkbare Gabel zählt fast schon zur Pflicht.

All-Mountain-Bikes - Die Kennzeichen

Rahmen: All-Mountains der 140-mm-Klasse setzen meist auf vollgefederte Alurahmen, Carbon ist auch hier auf dem Vormarsch. Lenkwinkel um 68°–69° stehen für Lauf­ruhe gepaart mit guter Wendigkeit, mäßige Sattelüberhöhung in Verbindung mit breitem Lenker und mittellangem Vorbau erlaubt ein noch effektives Pedalieren.

Federwege: 130 bis 150 mm vorn und hinten. Die Gabel lässt sich zum Klettern fast immer absenken.

Ausstattung: Breite Reifen (2,25–2,4“) mit ordentlich Grip sorgen für guten Bodenkontakt, Laufräder mit nicht zu schmalen Felgen über­stehen auch ruppige Abfahrten. Bremsen mit ausreichend großen Scheiben (≥180/180 mm v./h.) überzeugen auch auf langen Abfahrten.

Gewicht: 12 bis 14 kg.

Abgrenzung: Leichte Trailbikes begeistern Tourenfahrer, schwere AMs konkurrieren mit leichten Enduros.

Neue Endurobikes 2009 - die Highlights

Neue Endurobikes 2009 - Die Highlights

MB Endurobikes Canyon Torque ES
MB Endurobikes Canyon Torque ES MB Endurobikes Scott Ransom MB Endurobikes Trek Remedy MB Endurobikes Cannondale Moto 11 Bilder

Die interaktive Kaufberatung: 11 Fragen - und MountainBIKE zeigt, welche 2009er-Bikes für Sie passen

Spaß und Sicherheit bergab – zwei Punkte, die im Lastenheft jedes Enduro-Entwicklers ganz oben stehen. Entsprechend fällt die Rahmengeo­metrie aus: Die eher aufrechte Sitzposition garantiert beste Übersicht, der flache Lenkwinkel sorgt für stabilen Geradeauslauf. Dank breitem Lenker und kurzem Vorbau hat der Pilot die Fuhre bergab jederzeit sicher im Griff. Standfeste Scheibenbremsen, robuste Laufräder und Reifen sowie langhubige, häufig variable Federelemente um 160 mm gehören ebenfalls an ein Bike dieser Kategorie. Klettern? Ist für Enduro-Piloten eher lästige Pflicht als Kür, klappt aber mit den meisten Vertretern der Gattung recht ordentlich. Zudem gibt es immer mehr tourentaugliche Enduros, die mit Gesamtgewichten von unter 13 Kilo auch problemlos bergauf zu treten sind. Hier sollten Interessenten allerdings genau hinschauen – häufig geht der Leichtbau zu Lasten der Dauerhaltbarkeit oder Pannensicherheit. Grammfeilscherei ist bei Enduros fehl am Platz!

Endurobikes - Die Kennzeichen

Rahmen: Enduros setzen mehrheitlich auf vollgefederte Aluminiumrahmen, Carbon als Rahmenwerkstoff ist noch selten. Ein eher flacher Lenkwinkel um 67° sorgt für Laufruhe, geringe Sattelüberhöhung in Verbindung mit breitem Riser-Lenker und kurzem Vorbau garantiert gute Übersicht und sicheres Handling, ein hohes Tretlager schafft Bodenfreiheit.

Federwege: 160 mm vorn und hinten gelten als gängiges Maß, einige Modelle liegen darüber. Zum entspannteren Klettern ist die Gabel häufig absenkbar.

Ausstattung: Breite Reifen (2,35–2,5“) mit viel Grip und gutem Durchschlagschutz sitzen in breiten Felgen. Standfeste Bremsen mit großen Scheiben (≥200/ 180 mm v./h.) verzögern brachial.

Gewicht: 13 bis 16 kg.

Abgrenzung: Leichte Enduros bewähren sich im AM-Einsatz, schwere Enduros wildern im Freeride-Segment.

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