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Versicherungen fürs Fahrrad – diese Modelle gibt es

Versicherungen fürs Fahrrad – diese Modelle gibt es

Günstig mit der Hausratversicherung oder teurer Spezialanbieter? Drei Versicherungsmodelle fürs Fahrrad im Check.

Je teurer das Bike, desto attraktiver wird es für Diebe aller Art. Wenn das Bike trotz Sicherung mit einem hochwertigen Schloss „Beine bekommt“, hilft eine Versicherung, den entstandenen Schaden
in Grenzen zu halten. Zwar kommt das Fahrrad dadurch nicht wieder zurück, die Wiederbeschaffung des Nachfolgers wird mit einer umfangreich haftenden Versicherung jedoch erleichtert.

Die hohe Zahl der Diebstahldelikte bei Fahrrädern führt jedoch zu gesalzenen Preisen. Spezielle Fahrradversicherer verlangen etwa über 150 Euro pro Jahr für ein Bike im Wert von 1500 Euro, wobei sie jedoch mit Zusatzleistungen wie Versicherung bei Radrennen punkten. Welcher Versicherungstyp zu Ihnen passt, zeigt Ihnen die folgende Übersicht.

Hausratversicherung

Verbreitet und beliebt – fast jeder hat sie. Doch wann entschädigt eine Hausratversicherung für den Bike- Klau, und welche Erstattungssumme wird gezahlt?

Wer sein Bike als reines Sportgerät verwendet und es immer in der eigenen Wohnung oder dem abgeschlossenen Keller abstellt, benötigt neben der Hausratversicherung keine gesonderte Zusatzversicherung. Denn wenn das Bike im eigenen Haus steht, gilt es als Hausrat und wird im Falle des Einbruchdiebstahls von der Versicherung voll mit dem entsprechenden Neuwert ersetzt.

Erweitere Hausratversicherung

Durch Zusatzvereinbarungen kann die Hausrat zur Bike-Versicherung „aufgepeppt“ werden. Den Leistungen sind jedoch Grenzen gesetzt.

Wer bereits eine Hausratversicherung besitzt, kann oft bis zu vier Prozent der Versicherungssumme als Entschädigung für ein draußen oder drinnen gestohlenes Bike vereinbaren. Da die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls vom Wohnort des Versicherten und dem Wert des Bikes abhängt, wird eine Zusatzprämie fällig. Oft enthalten die Verträge eine sogenannte „Nachtzeitklausel“. Diese bestimmt, dass das Bike im Fall der Nichtbenutzung von 22 bis 6 Uhr in einem abgeschlossenen Raum stehen muss. Befindet es sich in Gebrauch (etwa zum Kinobesuch), muss es mit einem Schloss an einen fest stehenden Gegenstand angeschlossen werden. Neuerdings warten einige Anbieter mit Biker-freundlicheren Verträgen auf. Beispiel Axa: Hier bestimmt der Wert des Bikes (maximal 5000 Euro) die Prämie, die mit drei Euro pro 100 Euro Bike-Wert angesetzt wird. Erfreulich: Die Einschränkungen der Nachtzeitklausel und die Preisstaffelung nach Wohnort entfallen.

Spezialversicherung

Für Besitzer sehr teurer Bikes kann es sich lohnen, eine spezielle Fahrradversicherung abzuschließen. Die Verträge der Anbieter weisen aber erhebliche Unterschiede auf.

Das Leistungspaket der Spezialversicherer reicht von der Teilkaskoversicherung
mit Entschädigung bei Diebstahl, Brand, Blitzschlag, Explosion, höherer Gewalt und Schäden durch normale Witterungseinflüsse bis hin zur Versicherung gegen Verschleiß, Konstruktions-, Produktions- und Materialfehler, unsachgemäße Handhabung sowie Schäden durch Unfälle und Stürze. Doch der Schutz ist teuer: Nicht selten werden zehn Prozent, teils sogar knapp 20 Prozent der Versicherungssumme und mehr im Jahr fällig, die Höchstsumme liegt meist bei 3000 bis 4000 Euro. Anbieter spezieller
Bike-Versicherungen sind etwa Enra, P & P (Vollkasko ohne Beschränkung der
Maximalsumme) und Wertgarantie. Mitglieder des ADFC profitieren von Rabatten
um die zehn Prozent (P & P).

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