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Lampe und Akku: Montage- und Pflegetipps

Tipps für Bikelampe und Akku

MountainBIKE gibt Tipps zur richtigen Montage der Lampe, zur perfekten Kombination von Helm- und Lenkerlampe und zur Akkupflege.

Die korrekte Lampenmontage am Lenker

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Biken bei Nacht Tipps

Die meisten Bike/Outdoor-Lampen erlauben die Helm- oder Lenkermontage, bei manchen Herstellern muss die Lenkerhalterung aber zusätzlich gekauft werden. Die Leuchtrichtung sollte so gewählt sein, dass die Lampe den Boden breitflächig ausleuchtet und etwa 10 Meter weit vorausleuchtet. Bei Nightrides ohne Helmlampe sollten Sie die Leuchtrichtung auf etwa 15–20 Meter Weitsicht ausrichten. Der Akku wird über ein Klettband am Oberrohr befestigt. Achten Sie hierbei darauf, dass das Kabel so lang ist, dass der Lenkeinschlag nicht beeinträchtigt wird. Bei zu kurzem Kabel müssen Sie eine Verlängerung verwenden.

Montage am Helm – darauf kommt es an

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Die meisten Lampen lassen sich über Klettbänder an den Lüftungsöffnungen des Helms festzurren. Je leichter der Lampenkopf, umso vorteilhafter! Optimalerweise befestigen Sie auch den Akku am Helm. Und zwar so, dass der Helm nicht in die Stirn oder in den Nacken rutscht. Lampen-Modelle beispielsweise von Lupine oder Hope sind mit einem leichten, kompakten 2-Cell-Akku erhältlich. Vorteil: keine umständliche Umstöpselei des herumbaumelnden Kabels. Schwere Akkus gehören aber in den Rucksack und werden per Verlängerung verkabelt. Die Helmlampe sollte so ausgerichtet werden, dass sie etwa 15 bis 20 Meter weit vorausleuchtet.

Akku – so hält er richtig lange

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Damit der meist kostspielige Akku lange volle Leistung bringt, müssen Sie ein paar einfache Dinge beachten. Verwenden Sie ausschließlich das vom Hersteller mitgelieferte Ladegerät. Dieses besitzt meist eine elek­tronische Steuerung, die etwa ein Überladen vermeidet. Laden Sie den Akku nur in trockenen Räumen und bei Raumtemperatur auf. Sie nutzen den Akku längere Zeit nicht? Dann lagern Sie diesen voll geladen, trocken und bei 10° C bis 25° C. Auch unbenutzt entlädt sich der Akku langsam, bei Li-Ionen-Akkus droht zum Glück keine Beschädigung durch Tiefentladung, bei Polymer-Akkus hingegen schon.

Kombinieren Sie Helm- und Lenkerlampe!

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Wie das Bild zeigt, leuchtet die Lenkerlampe, hier in einer Serpentine, das Gelände in Fahrtrichtung (B) aus. Mit der Helmlampe (A) kann man voraus in die Kurve blicken, um die richtige Linie zu finden. Ratsam ist es, die stärkere Lampe am Lenker zu montieren. Diese leuchtet den Trail weitläufig aus, während eine leichte (schwächere) Helmlampe der Blickrichtung folgen kann. Ein weiterer Vorteil der Kombi: Die Lenkerlampe hebt die Bodenkon­traste hervor, die Helmlampe macht alles darüber besser wahrnehmbar.

Licht vom Helm – die Vor- und Nachteile

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Die meisten Biker, die auf Trails unterwegs sind, montieren die Lampe auf dem Helm, da der Lichtkegel dann dem Blick folgt. Die Helm-Montage hat jedoch einen wesentlichen Nachteil: Der Winkel, in dem der Lichtstrahl auf den Trail trifft, ist recht steil. Somit wirken Hindernisse eher flach und können falsch eingeschätzt werden. Ein Ritt durch die Nacht auf Trails verlangt deshalb eine aktive, äußerst aufmerksame Fahrweise: Fahren Sie nach Gefühl, Beine und Arme reagieren dann wie von selbst auf die Unebenheiten.

Licht vom Lenker – zusätzliche Sicherheit

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Durch den flacheren Winkel des Leuchtkegels wird der Kontrast der Gegenstände auf dem Trail höher. Deshalb sollte man im schroffen Terrain zusätzlich eine Lenkerlampe montieren. Gerade auf Alpen-Trails kann es passieren, dass man herausragende Steine übersieht, mit dem Pedal hängen bleibt und stürzt. Wer lediglich auf eine Lenkerlampe setzt, muss aber bedenken, dass der Lichtkegel zwar der Fahrt-, aber nicht der Blickrichtung folgt. Zudem verwackelt der Lichtkegel durch schnelle Bewegungen des Lenkers.

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Ein Bauteil am Rad, ohne das Mountainbiken unmöglich wäre.

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