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So sieht das optimale Trail-Hardtail aus

So sieht das optimale Trail-Hardtail aus

Interesse am Hardtail-Spaß geweckt? Dann zeigt Ihnen MountainBIKE hier, worauf Sie beim Kauf eines Trail-Hardtails achten sollten.

1. Rahmen

Carbon ist leicht und teuer, Aluminium hingegen unkomplizierter – und auch nicht zu schwer. Daher besitzen die meisten AM-Hardtails einen robusten Alu-Rahmen. Für Fans gibt es, etwa von Kona oder ­Marin, auch Stahlrahmen.

2. Radstand

Durch die flacheren Lenkwinkel (siehe 5.) wächst der Radstand. Das macht das Bike laufruhiger und sicherer, aber auch etwas träger. Daher laufen auf fast alle neuen AM-Hardtails die agileren 27,5"-Lauf­räder und keine 29er.

3. Kettenstreben

Kurze Streben um 420 mm liegen im Trend, sorgen für ein wendiges und vor allem spielerisches Handling.

4. Sitzwinkel

Auch ein „Fun-Hardtail“ will auf den Berg hoch! Wichtig ist es, ergonomisch sinnvoll von oben ins Pedal zu treten. Hierzu ist ein steiler Sitzwinkel von ­circa 74–74,5° ideal. Ein steiler Sitzwinkel bringt zudem mehr Druck auf die Front: Das Bike klettert besser.

5. Lenkwinkel

Einer der entscheidenden Unterschiede zum klassischen Hardtail (70°) sind die flachen Lenkwinkel um 68°. Dies bewirkt ein Maximum an Spurtreue auch im groben Gelände.

6. Oberrohr

Eine nicht unsportliche, aber entspannte Sitzposition ist angesagt, viel länger als 590 mm sollte das Oberrohr bei Rahmengröße M nicht sein.

7. Reach

Geht der Biker etwa beim Bergabfahren aus dem Sattel, verändern sich die ­Körperhaltungsproportionen zum Bike. Der Reach gibt ­daher die „Reichweite“ im Stehen an. Ein langer Reach (circa 430 mm bei Größe M) liegt im Trend und integriert den Fahrer ideal ins Rad.

8. Reifen

Je breiter, je besser! Dicke Schlappen mit bis zu 2,4" Breite sorgen für ein Mehr an Traktion, Grip, Komfort und Fahrsicherheit gegenüber dünnen 2,25ern oder gar 2,1ern. Und im Gelände rollen 2,4"-Pneus sogar besser. Das höhere Gewicht? Vernachlässigbar, Sie fahren doch kein Rennen! Viele Bikes der neuen Hardtail-Generation werden gar auf das neue 27,5-Plus-Maß setzen.

9. Cockpit

Eine Besonderheit der AM-Hardtails: Wie am All-Mountain- oder Enduro-Fully kommen diese mit sehr breiten Lenkern (740 mm aufwärts) und ­kurzen Vorbauten von circa 50–60 mm. Dies sorgt für ­eine relaxte Sitzposition ­einerseits, für maximale Kontrolle selbst im schweren Geläuf andererseits.

10. Antrieb/Schaltung

Weniger schön: Gerade die aus den USA stammenden Trail-Hardtails bieten oft keine Möglichkeit zur Umwerferbefestigung – der Kunde ist auf 1 x 11-Gänge festgelegt. Für den Spaß auf dem Hometrail ist das meist genug, für Ausflüge ins Gebirge sind 2 x 10- oder 2 x 11-Antriebe jedoch geeigneter.

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