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Radcomputer, Navi, Kamera: So nutzen Sie Ihr Smartphone beim Mountainbiken

So nutzen Sie Ihr Smartphone auf der MTB-Tour

Dank ausgefuchster Technik an Bord lassen sich moderne ­Smartphones auf dem MTB vielfältig einsetzen. MountainBIKE zeigt, was heutzutage möglich ist.

Der Siegeszug der Smartphones ist nicht aufzuhalten. Auch bei Radsportlern werden die Multifunktionsgeräte immer beliebter: Laut MountainBIKE-Umfrage besitzen fast 80 Prozent der Leser ein Smartphone. Und diese Geräte beherrschen längst viel mehr als nur Telefon, SMS, Internet und Co. Ausgestattet mit HD-Kameras, GPS, Blue­tooth und mehr, präsentieren sie sich als wahre Alleskönner.

Richtig mächtig werden sie aber erst durch die Apps – kleine, meist von Dritt­anbietern programmierte Anwendungen. Allein für das iPhone von Apple gibt es mittlerweile über 650.000 solcher Apps. Auch das Angebot an passenden Fahrrad-Applikationen wächst stetig.

Gerade für Radsportler bieten Smartphones dank diesem Zusammenspiel aus Hard- und Software unzählige Möglichkeiten. Vom umfassenden Radcomputer inklusive Streckenaufzeichnung und Leistungsmessung über detaillierte Reparaturanleitungen für die Panne unterwegs bis hin zur „digitalen Fahrradklingel“: Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Warum ein Smartphone?

Klar, so ein Gerät kostet Geld. Und das meist nicht wenig. Deshalb lohnt es wohl kaum, sich allein fürs Mountainbiken ein Smartphone zuzulegen. Aber wer ohnehin schon eines besitzt – oder die baldige Anschaffung plant –, kann sein Smartphone mit minimalem finanziellem Aufwand zur Radsport-Allzweckwaffe aufrüsten. Doch welche Geräte eignen sich für den Einsatz auf MTB?

Sinnvolle Merkmale sind zum Beispiel ein GPS-Modul, eine ordentliche Kamera, hohe Akku-Ausdauer, eine gewisse Robustheit, ein gutes Angebot an kompatiblem Fahrradzubehör – und, vor allem, die passenden Apps. Deren Verfügbarkeit hängt davon ab, unter welchem Betriebssystem das Smartphone läuft. Die größte Auswahl gibt es für iOS, dem Apple-Betriebssystem, sowie für Googles An­droid, auf das viele Modelle von HTC, Samsung oder LG setzen. Noch recht übersichtlich ist bislang hingegen das Angebot für Modelle auf Windows-Basis und für Blackberry-Produkte.

Licht und Schatten

Neben ihrer Vielseitigkeit ist das große, brillante Display ein wesentlicher Trumpf der Smartphones. Mit einer gut umgesetzten App stellt es etwa die MTB-Tourendaten klarer und übersichtlicher dar als die meisten GPS-Radcomputer. Kehrseite der Medaille: Leider saugen die großen Displays auch ordentlich am Akku. Im Test quittierten die Geräte bei eingeschalteter Anzeige und GPS in der Regel nach 4 bis 6 Stunden den Dienst. Abhilfe schaffen spezielle Akku-Packs, die aber schwer in der Trikot­tasche beziehungsweise im Rucksack liegen.

Intelligent ist die Stromversorgung über einen Nabendynamo, doch wer hat den schon am Mountainbike? Ein weiterer Nachteil: Im Gegensatz zu speziell für den Einsatz am Fahrrad konzipierten Geräten sind die edlen Smartphones in der Regel anfälliger für Staub und Spritzwasser. Ausnahmen bilden spezielle Outdoor-Smartphones (Samsung Galaxy Xcover, Motorola Defy+, CAT B10), die allerdings technisch in der Regel nicht auf dem allerneuesten Stand sind.

Der MountainBIKE-Smartphone-Tipp

Alle Smart­phones haben im Vergleich zu speziell für den Radsport entwickelten Geräten Nachteile, vor allem hinsichtlich Akku-Ausdauer und Regenschutz. Technisch überzeugen sie jedoch in allen Belangen – und ersetzen viele Radcomputer hervorragend. Aktuell eignet sich für den MTB-Einsatz vor allem das iPhone, speziell die Reihen 4 und 4s. Für diese Modelle gibt es mit Abstand das meiste Zubehör und viele hochwertige Apps. Doch die Konkurrenz holt auf. Um Ihnen eine Übersicht zu verschaffen, bewertet MountainBIKE im Folgenden die Vielseitigkeit der Smartphones speziell für Mountainbiker.

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Ein Bauteil am Rad, ohne das Mountainbiken unmöglich wäre.

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