Die wichtigsten Tipps zum Kauf von Kindermountainbikes

Mountainbikes für Kinder: Die besten Kauftipps

Wir haben für Sie die wichtigsten Tipps zum Thema „Kinder-Mountainbikes kaufen“ zusammengestellt. Hier gibt es alle Infos.

Damit Ihr Kind von Anfang an Spaß am Biken hat, braucht es das richtige Rad. Denn auf dem falschen Fahrrad fällt das Lernen und Fahren schwer und darunter leidet der Fahrspaß.

Wir behandeln die wichtigen Themen Radgröße, Gewicht und Ausstattung und sagen Ihnen, worauf Sie besonders achten müssen.

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Kein Rad zum „Reinwachsen“

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www.pd-f.de / Kay Tkatzik

„Da wächst Du noch rein!“ Kinder wachsen schnell, da ist die Verführung groß, das Kinder-Mountainbike eine Nummer zu groß zu kaufen. Dies kann sich jedoch negativ auf die Fahreigenschaften auswirken. Die Folge: Das Kind hat das Rad in Gefahrensituationen nicht so gut unter Kontrolle.

Probesitzen mit Kind ist daher Pflicht: Wenn Ihr Sprössling den Boden bei komplett abgesenktem Sattel nicht erreicht, ist das Bike zu groß.

Als Richtline für die Größe des Laufrades beim Kindermountainbike können Sie sich an diesen Werten orientieren:
Körpergröße 105 – 115 cm = 14 – 16 Zoll
Körpergröße 115 – 130 cm = 18 – 20 Zoll
Körpergröße 135 – 145 cm = 20 – 24 Zoll
Körpergröße > 150 cm = 26 Zoll

Gewicht

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www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad

Das Gewicht gehört zu den wichtigsten Faktoren beim Kinderrad. Schwere Fahrräder ermüden die jungen Biker schnell und trüben den Fahrspaß am Berg. Kinderräder bringen bis zu einem Drittel des Fahrergewichtsauf die Waage. Das ist zu viel.

Stellen Sie sich vor, Ihr Mountainbike würde 30 kg statt 12 kg wiegen, dann haben Sie einen Eindruck von den Gewichtsverhältnissen, mit denen Kinder zu kämpfen haben. Ein leichtes Bike ist für Kinder deshalb besonders wichtig. Die leichtesten Kinder-Fahrräder (ohne Federung) bringen es auf nur 8,5 kg, die meisten Kinder-Mountainbikes wiegen zwischen 10 und 11 kg.

Bremsen

Gut erreichbar und leichtgängig, das ist das A und O bei den Bremsen am Kinderrad. Ob Rücktritt oder mit der Hand, diese Entscheidung können Sie gerne dem Kind überlassen.

Bei Felgenbremsen ist es wichtig, dass die Bremshebel für kleine Hände gut zu erreichen sind. Prima: Bei einigen Bremshebeln lässt sich der Abstand von Hebel zu Lenker per Einstellschraube variieren.

Keine Federung

Federelemente an Kinder-Mountainbikes sehen zwar cool aus, sind aber in der Regel überflüssig und machen das Bike schwer. Kinder können aufgrund ihres geringen Gewichts die Federung sowieso kaum vernünftig nutzen. Meistens reichen schon etwas dickere Reifen (ca. 2 Zoll breit), die mit weniger Druck (ca. 2 bar) gefahren werden, um Stöße abzufedern.

Erst ab einem Fahrergewicht von 30 kg sollten Sie über eine Federgabel nachdenken. Wenn Sie sich für ein Rad mit Federgabel entscheiden, achten Sie darauf, dass die Gabel leichtgängig ist und schon bei geringer Belastung einfedert.

Schaltung

Wenn die Kids überwiegend im flachen Gelände fahren, reichen meist fünf Gänge. Für bergigeres Terrain sind sieben Gänge von Vorteil. Eine Schaltung mit Drehgriff ist bei den allermeisten Kinder-Mountainbikes Standard. Der Drehgriff sollte leicht zu bedienen sein und darf nicht zu dick für kleine Kinderhände sein.

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Ein Bauteil am Rad, ohne das Mountainbiken unmöglich wäre.

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