RB-Schloss-TEASER (jpg) Hiplok

Fahrrad-Diebstahl: Wie schützt man sich richtig?

Die 5 wichtigsten Tipps zum Schutz vor Fahrrad-Diebstahl

Über 300.000 Räder werden in Deutschland jährlich gestohlen. Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengetragen, wie du dich am besten schützen kannst.

1. Die Wahl des richtigen Fahrrad-Schlosses

Auf dem Markt gibt es etliche unterschiedliche Schlosstypen und -modelle. Dabei sind Bügelschlössen im Regelfall die sichersten, allerdings sind diese unflexibel. Falt- oder Kettenschlösser sind diesbezüglich besser und ebenfalls nicht im Handumdrehen zu knacken. Spiral- oder Rahmenschlösser sollten dagegen nur für kurze Stopps als Wegfahrsperre oder gegen Teileklau genutzt werden. Generell gilt: Ein gutes Schloss muss nicht teuer sein, aber oft wird hier an der falschen Stelle gespart.

2. Das Fahrrad richtig sichern

Um sein Fahrrad richtig zu sichern sollte man einiges beachten. So gilt es das Rad nicht nur ab- sondern auch anzuschließen. Am Besten an einem befestigten Radständer oder einer Laterne. Das Fahrrad mit 2 unterschiedlichen Schlössern gleichzeitig zu sperren, erschwert es dem Dieb zusätzlich. Außerdem sollte man das Rad eher höher anschließen, da das Werkzeug zum knacken so schwerer einzusetzen ist.

3. Die richtige Versicherung

Das Fahrrad ist nicht über die Haftpflichtversicherung mitversichert. Auch die Hausratsversicherung greift nur, wenn das Rad nachweislich aus den eigenen vier Wänden oder dem Radkeller geklaut wurde. Allerdings kann man sich zusätzlich gegen Fahrrad-Diebstahl versichern. So ist man auch außerhalb des versicherten Wohnraums geschützt – natürlich nur, wenn das Fahrrad ordnungsgemäß abgeschlossen war. Eine Versicherung für ein 2500 Euro-Rad kostet rund 50 Euro jährlich.

4. Nachweispflicht: rechtmäßiger Eigentümer

Wird das Fahhrad doch gestohlen ist es wichtig, nachweisen zu können, dass man der rechtmäßige Eigentümer des Fahrrads ist. Dazu sind Kauf- oder Reparaturbeleg, die Seriennummer des Rad oder auch Fotos wichtig. Generell sollte man sich alle Daten des Fahrrads notieren - auch von montierten Teilen. Außerdem kann man sein Fahrrad gegen Diebstahl codieren lassen. Der verschlüsselte personenbezogene Code wird in den Rahmen graviert. Man kann diesen zusätzlich in einem bundesweiten polizeilichen Fahrradpass verewigen. Darin sind auch Name und Anschrift des Radeigentümers notiert.

5. Polizei und Versicherung alarmieren

Wird das Fahrrad dann doch einmal gestohlen sollte man umgehend die Behörden informieren. Der Diebstahl muss unverzüglich (innerhalb von 48 Stunden) gemeldet werden – bei der Versicherung, der Polizei und teilweise gar dem Fundbüro. Gerade die bei Streitfällen mit der Versicherung gilt es dies zu beachten. Außerdem sollte man dringend die Polizei zu Rate ziehen, sollte man den Dieb mit modernen Mitteln geortet oder gar schon vor Ort gestellt haben.

Zur Startseite
Werkstatt Sonstiges Im Video erklärt: Funktionsweise einer MTB-Scheibenbremse Lukas erklärt: MTB-Scheibenbremsen

Keine Frage: MTB-Stopper müssen stets zuverlässig arbeiten.

Mehr zum Thema MTB-Equipment im Test bei MountainBIKE:
Knee Guard im Detail
Sonstiges
rb-bontrager-xxx-WaveCel-teaser-2
News
mb-1017-1117-mountainbike-fitting-radlabor-I4A6906 (jpg)
Fitness
MB 0119 GPS Geräte Test Teaser
GPS & Co