Mountainbikes im Test: 14 Tourenfullys um 3.000 Euro (Modelljahr 2016)

Tourenfullys: Punktevergabe und Benotung

Unbestechlich und für alle Leser einsehbar: Jedes MountainBIKE-Urteil basiert auf einer komplexen Punktetabelle, die die Redaktion hier erklärt.
Zu den getesteten Produkten

Schon immer lag jedem MountainBIKE-Radtest eine komplexe und komplizierte Punkteberechnung zugrunde. Um Ihnen, liebe Leser, nun noch mehr Transparenz und Informationen zu bieten, gibt es die bislang „geheime“ Punktetabelle in jedem Biketest zum Nachlesen!

Zusätzlich hat die Redaktion die Bewertungskategorien zur neuen Saison reformiert und die Punktevergabe generell „angezogen“ – um der aktuellen Generation von Mountainbikes gerecht zu werden und diese differenzierter zu beurteilen. Das bedeutet auch: Es gibt jetzt weniger „überragende“ Bikes, und ein „gutes“ Bikes ist wirklich „gut“.

In Summe maximal 250 Punkte vergibt MountainBIKE, aufgeteilt in zwölf Bereiche. Ganz wichtig: Die jeweilige Gewichtung, wenn etwa für Downhill 20 oder aber 30 Punkte verteilt werden, ändert die Redaktion von Test zu Test. Nur so lassen sich Mountainbikes innerhalb unterschiedlicher Kategorien bewerten und vergleichen.

So ist bei einem Marathon-Bike wie in diesem Test das Gewicht naturgemäß viel wichtiger als bei einem Enduro – Letzteres muss dafür bergab natürlich stärker glänzen.

Rund die Hälfte der Bepunktung (Gewicht Bike, Gewicht Rahmen, Rahmensteifigkeit, Ausstattung, Verarbeitung/Sonstiges) resultiert direkt aus Laborergebnissen oder aus der Analyse der MountainBIKE-Techniker. Die anderen Punkte berechnen sich wiederum aus den (hier nicht abgebildeten) Einzelnoten der vier erfahrenen Bike-Tester aus dem Praxistest.

Zusammen gewährleistet dies einen für den künftigen Käufer optimalen Mix aus sowohl objektiven wie auch subjektiven Testurteilen.

Foto: MountainBIKE MountainBIKE 0116 Tourenfullys Benotung und Testergebnisse

Die Punktevergabe und Benotung der 14 Bikes in diesem Test (für Großansicht auf die Grafik klicken)

07.01.2016
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 01/2016