Die schönsten MTB-Touren in der Übersicht
MOUNTAINBIKE zeigt die Tour des Monats

Pfalz, Vogesen, Sachsen oder Gardasee: Biken kannst du fast überall! In unserer Rubrik "Tour des Monats" sammeln wir die schönsten Touren in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Jeden Monat in einer anderen Region! Hier findest du alle Routen inklusive Höhenprofil und GPX-Download bei Komoot.

Trailguide Vogesen
Foto: Kirsten Sörries

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 01/2023: Sauerland macht lustig

Länge40,92 km
Dauer3:14 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied963 Meter
Höhenmeter absteigend964 Meter
Tiefster Punkt500 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
GPS-Daten
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Dieses Mittelgebirge ist seit langem für großen MTB-Spaß bekannt – wie im Trailground von Brilon, zu dem unsere Tour führt. "Land der tausend Berge" wird das Sauerland genannt. Tatsächlich sind es 2711 Erhebungen über 400 Meter Höhe, die das zu Nordrhein-Westfalen und Hessen gehörende Mittelgebirge zählt.

Nicht über alle davon führt unsere Tour des Monats, dennoch kommen 41 km und 960 Hm zusammen. Den Start markiert die Hiebammen-Hütte etwas außerhalb der Stadt Brilon. Von hier zieht ein langer Schotteranstieg parallel zum Rothaarsteig hinauf zur Friedenskapelle auf dem Borberg – mit klasse Blick Richtung Olsberg. Rund um den Borberg geht es vorbei an mittelalterlichen Ausgrabungen und auf einfachen Trails gen Brilon-Wald. Wir kreuzen die Hauptstraße und fahren bergan Richtung Dreiskopf.

Unsere Highlights

Von hier folgen wir dem wunderschönen Grenzweg-Trail über Rothekopf und den Schnadetrail. Am Twerenberg erwartet uns ein sehr steiler Stich, dann geht es flowig weiter bis Hoppecke. Hinter der Ortschaft parallel zum Steinbruch bergauf und zum famosen Aussichtspunkt Bilstein. Ab hier zirkeln wir durch die flowigen Trails des Trailground Brilon.

Abschließend folgen noch ein paar Meter auf der Straße, um über die Hochfläche Ammertenbühl ins Briloner Stadtzentrum zu gelangen. Hier können wir am Marktplatz im Jägerhof gastieren und dann gemütlich zum Startpunkt zurückkurbeln.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 12/2022: Von Anna und dem Gärtchen

Länge19,30 km
Dauer1:44 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied347 Meter
Höhenmeter absteigend346 Meter
Tiefster Punkt184 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Neben gutem Wein, schöner Altstadt und Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle bietet Trier auch wunderbare MTB-Trails.

Seit 2005 kümmert sich der Trierer Verein Fahrvergnügen e.V. in der alten Römerstadt um die Belange von Bikerinnen und Bikern. Inzwischen gibt es auch drei offizielle Strecken. Außerdem lockt nahe der Universität Trier ein Pumptrack, den der über 300 Mitglieder starke Verein unterhält. Unsere Tour des Monats reiht die TrailPerlen aneinander und startet im Weishauswald.

Auf Forstweg geht es zunächst rund 150 Hm nach oben, zum Start der offiziellen Abfahrten. Zuerst surfen wir auf der einfacheren Strecke "Die Anna" mit viel Flow gen Tal, für das letzte Stück biegen wir ins "Gärtchen" ab und freuen uns auf Anliegerkurven. Nach dem zweiten Uphill wird die noch neue Strecke "Peedschie" unter die Stollen genommen: ein verwinkelter, spaßiger Rundkurs.

Die letzte Abfahrt "Hei die" ist steiler und rauer, macht aber mächtig Laune. Anschließend an den Trail-Spaß führt unsere Tour Richtung Innenstadt, dort über die Kaiser-Wilhelm-Brücke auf die andere Moselseite, dann entlang des Moselradwegs und vorbei an Basilika, Hauptmarkt, Dom und Porta Nigra. Nach einem kleinen Snack geht es von dort zurück zum Parkplatz.

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands und bietet einige Trail-Schmankerl für uns Mountainbiker.
Lukas Ittenbach
Das Stadttor Porta Nigra ist rund 1850 Jahre alt und eines von acht Trierer UNESCO-Weltkulturerben.​

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 11/2022: Fleckalmtrail

Die Fleckalm-Tour ist ein Klassiker in den Kitzbüheler Alpen. Mit Start bei der Fleckalm-Bahn in Kirchberg geht es die ersten acht Kilometer ausschließlich, aber nicht zu steil bergauf. Durch Wälder und Wiesen erreicht man nach knapp 500 Höhenmetern die Fleckalm. Von dort geht es dann deutlich zapfiger bergan bis zum höchsten Punkt der Tour, der Ehrenbachhöhe.

Von dort startet mit dem Fleckalm-Trail auch das Mountainbike-Glanzstück der Region. Auf 7,2 Kilometern geht es hinab nach Kirchberg. Der erste Teil bis zur Fleckalm verläuft überwiegend im Wald und ist gespickt mit vielen Wurzelteppichen. Nach der obligatorischen Einkehr auf der Fleckalm wird es etwas flowiger und leichter zu fahren. Hier kann man auf den offenen Wiesen auch einen Blick auf die umliegenden Grasberge und den Wilden Kaiser werfen.

Zum Schluss wird es noch einmal technischer, ehe man wieder den Startpunkt der Tour erreicht. Alternative: Wem der Fleckalm-Trail zu anspruchsvoll ist, kann über den Höhenweg zum Hahnenkamm fahren. Von dort führt der leichtere Hahnenkamm-Trail hinunter nach Kitzbühel. Über den Radweg rollt man dann entspannt zurück nach Kirchberg.

Länge16,10 km
Dauer2:24 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied954 Meter
Höhenmeter absteigend955 Meter
Tiefster Punkt814 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 10/2022: Großer Spaß am Glockner

Rund 1250 Einwohner zählt die Gemeinde Kals in Osttirol. Einer davon war der nach Monaco ausgewanderte Bike-Superstar Fabio Wibmer. Ein anderer steht noch da: der Großglockner, mit 3798 Metern höchster Berg Österreichs. Zu dessen Fuß ist ein kleines Trail-Netz entstandenen, das unsere kurze, aber knackige Tour des Monats nutzt ( 15,8 km,  960 Hm).

Los geht diese am Temblerhof, von wo aus wir auf nur im Mittelteil steiler Schotterpiste sämtliche Höhenmeter hinauf zur Adler Lounge (2421 m) pedalieren (Alternativ per Gondel). Im spektakulären Berg-Restaurant mit Blick auf mehr als sechzig 3000er-Gipfel bietet sich eine Stärkung an. Bergab geht es in den flowigen, 3,7 km langen Adler-Trail inmitten eines Meers aus Almrosen und Arnika – gegenüber thront der Glockner.

Die rund 420 Tiefenmeter sind gewürzt mit zig Anliegern und kleinen Sprüngen, Wellen und Mulden. Auf eine kurze Schotterpassage folgt das Highlight: der Gornerwald-Trail. Das erste, naturbelasenne Teilstück durch den Wald ist mit höheren Drops und technischen Passagen sehr fordernd (S3–S4), ehe der Trail unten heraus einfacher wird und auf Schotter mündet.

Länge15,79 km
Dauer2:33 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied963 Meter
Höhenmeter absteigend963 Meter
Tiefster Punkt1427 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 09/2022: Den Brocken rocken

Wenn Hexen hexen, dann tun sie das in Deutschland auf dem Blocksberg – wie der sagen- und (oft) nebelumwobene Brocken genannt wird. Der höchste Berg in Norddeutschland ist das Highlight der "W10 Gipfelrunde" der MTB-Arena Harz. Diese startet und endet am Hotel Brockenscheideck in Schierke auf 628 Metern.

Es geht auf der Brockenstraße hinauf zum Brocken und an seiner Rückseite hinunter zur Scharfensteinklippe, von wo das nächste Etappenziel, die Eckertalsperre, zu sehen ist. Die Abfahrt verläuft auf einem Plattenweg. An der Talsperre gibt es anspruchsvolle Trails, die tolle Ausblicke zum Hochharz bieten. Weiter hinauf zum Dreieckigen Pfahl und dann über einen schönen Trail hinunter nach Schierke. Auf der Tour sind viele Wanderer unterwegs – Rücksicht nehmen!

Länge38,08 km
Dauer3:27 Std
SchwierigkeitsgradMittelschwer
Höhenunterschied878 Meter
Höhenmeter absteigend879 Meter
Tiefster Punkt636 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 08/2022: Blockline

Wassermühlen, Holzskulpturen von Fantasiewesen sowie facettenreiche Natur: Die Blockline im Erzgebirge ist nicht nur für Familien ein echtes Bike-Abenteuer. Auf abwechslungsreichen Wegen führt der von uns ausgewählte zweite Loop ( 52 km,  970 Hm) der Blockline in verwunschene Wälder und kleine Ortschaften des Erzgebirges.

Die Strecke ist konditionell anspruchsvoll, technisch aber eher leicht. Dennoch kommen erfahrene Biker*innen auf den Trails und Schotterwegen ebenso auf ihre Kosten. Insgesamt führt die Blockline übrigens auf drei verschiedenen Loops über 140 km durch das östliche Erzgebirge. Der zweite Rundweg bietet immer wieder knackige Anstiege und tolle Aussichten.

Länge51,96 km
Dauer3:39 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied974 Meter
Höhenmeter absteigend971 Meter
Tiefster Punkt606 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 07/2022: 14-Fichtel-Gipfel-Tour

Die fahrtechnisch und konditionell knackige Tour startet am Untreusee bei Hof und führt im großen Bogen über 14 Gipfel durch das hufeisenförmige Mittelgebirge im Norden Bayerns. Zu erleben gibt’s im Fichtelgebirge herrlich gelegene Wälder, Seen sowie Berge bis zu einer Höhe von 1050 m. Und jede Menge Granit, vor allem auf den Trails. Am Ziel in Schönbrunn warten kulinarische Leckerbissen und feine Biere im Bräustüberl der Lang-Bräu. Klasse: Der Anteil an Singletrails liegt bei 30 Prozent, die Wege der Schwierigkeitsgrade S0 bis S2 führen über flowige Waldpfade, aber auch über ruppige Passagen.

Es gibt sogar einige Schiebepassagen sowie eine kurze Tragestrecke über den Gipfel der Platte. Die strammen Anstiege werden oft direkt am Gipfel belohnt: Einkehrstopps auf Waldstein, Ochsenkopf, Seehügel und Kösseine bieten Einblicke in die Genussregion Oberfranken. Die Tour lässt sich prima auch in zwei Tagen absolvieren. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es rund um den Ochsenkopf, etwa in Bischofsgrün oder mit Hüttenromantik im "Seehaus Fichtelgebirge". Start und Ziel erreicht man über die Bahnhöfe Hof, Holenbrunn und Marktredwitz. Oder mit dem "Fahrradbus Fichtelgebirge": Er bringt dich an Wochenenden und Feiertagen von Mai bis Oktober preiswert von A nach B.

Länge97,63 km
Dauer9:42 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied2329 Meter
Höhenmeter absteigend2259 Meter
Tiefster Punkt498 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 06/2022: Tour de Albstadt

Max Schumann

Vom 6. bis 8. Mai wird das Albstädter Bullentäle zum Hexenkessel: Die besten Cross-Country-Racerinnen und -Racer kämpfen auf der Schwäbischen Alb um Sekunden. Wer zu diesem Spektakel (fast) ohne Auto oder "Öffis" kommen will, findet mit unserer sehr langen Tour des Monat eine umweltfreundliche und vor allem spaßige Alternative der Anreise. Und natürlich ist unsere "Tour de Albstadt" auch abseits des Worldcups die Mühen wert! Startpunkt ist der Stuttgarter Flughafen, der direkt an der Autobahn A 8 liegt und auch per S-Bahn erreichbar ist.

Durch das gigantische Bosch-Parkhaus, an dem übrigens nach dem Hollywood-Sign der zweitgrößte Schriftzug der Welt prangt, überqueren wir die Autobahn. Nachdem wir den Flughafen hinter uns gelassen haben, tauchen wir in den Schönbuch ein: Hier warten lockere Schotterwege auf uns, Flowtrails und Trampelpfade finden sich ebenfalls. Aber: Wege unter zwei Meter Breite sind per Gesetz für Radfahrer*innen tabu – die berüchtigte Zwei-Meter-Regel gängelt ganz Baden-Württemberg.

Den Spaß lassen wir uns dennoch nicht verderben, denn der erste offizielle Trail wartet kurz vor der malerischen Studentenstadt Tübingen. Nachdem wir den Neckar überquert haben und mit Kaffee und Kuchen Energie getankt haben, geht es weiter Richtung Alb. Nach ein paar netten Höhenwegen wartet an der Zellerhornwiese ein imposantes Panorama: die Burg Hohenzollern, einst Familiensitz des gleichnamigen Adelsgeschlechts. Doch wir wollen ja zu den Queens & Kings des MTB-Sports im unweiten Albstadt.

Vorbei am Bekleidungshersteller Gonso (Fabrikverkauf!) geht es direkt zur Strecke in Tailfingen. Wer noch Kraft in den Waden hat, gönnt sich eine Runde auf dem Kurs, der am Rennwochenende aber für die Pros reserviert ist. Kleiner Trost: Direkt neben der Strecke gibt es grandiosen Kaffee und noch besseren Kuchen im Backhaus Mahl. Nicht unwahrscheinlich, hier einen Worldcup-Pro zu treffen. Auch köstlich: Käsespätzle im Brauhaus Zollernalb am Bahnhof Albstadt.

Länge90,87 km
Dauer7:54 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied1793 Meter
Höhenmeter absteigend1433 Meter
Tiefster Punkt398 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 05/2022: Breisgaus Perlen

Diese Runde verbindet Trails auf beiden Seiten des Dreisamtals zu einem echten Klopper: Start ist der Treffpunkt der MTB-Szene, das Café Biosk. Über idyllische Forstwege geht es hoch gen Roßkopf zum Einstieg des Trails namens Hubbelfuchs. Dieser führt über kleine Kuppen und Kurven spaßig durch den Wald. Dann heißt es noch mal zum Roßkopf, um in den Baden to the Bone einzusteigen.

Dort warten vor allem in der ersten Sektion Anlieger und gut gebaute Sprünge, welche jedoch stets umfahren werden können. Weiter unten folgen naturnah gebaute Kurven für jede Menge Fahrspaß. Wieder unten in der Stadt pedaliert man auf der anderen Seite des Tals bis zum Gipfel des Schauinsland, von dem bei gutem Wetter ein Blick bis zu den Alpengipfeln möglich ist.

Der Beschilderung (gelbe Tafeln mit blauem Pfeil) folgend, gelangt man auf Trails bis zum offiziellen Einstieg des Badish Moon Rising, der sich auf griffigem Untergrund zunächst im stetenBergauf und -ab bis zum Sohlacker schlängelt. Eine Quelle und Wiese laden zum kurzen Verweilen ein, ehe man sich zum Einstieg des Al Natura begibt – ein eher einfacher Trail mit hohem Genussfaktor.

Länge61,98 km
Dauer6:11 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied1949 Meter
Höhenmeter absteigend1949 Meter
Tiefster Punkt296 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 04/2022: Fischteich-Trails

Unweit der Metropolregion Stuttgart, mitten im 2-Meter-Regel-geplagten Ländle, hat der Verein Trailsurfers BW ein attraktives Streckennetz legaler MTB-Trails geschaffen. Unsere Tour des Monats ( 47,1 km, 1150 Hm) startet am Wanderparkplatz zum Fuße der Burg Hohenbeilstein und führt zunächst durch malerische Weinberge, die Ausblick ins Heilbronner Umland bieten.

Bergab warten pfiffige Pfade wie der Jettenbach- oder Fischteichtrail, die allesamt mit solider MTB-Technik locker fahrbar sind. Danach kurbelt man nicht zu steile, aber doch zehrende Anstiege empor. Auf dem Birktrail und Joachimtrail warten teils kleine Sprünge und lässige Anliegerkurven, die für alle Könnensstufen Spaß bringen. Speicher leer? Im "Cafe N" in Beilstein wartet leckerer Kuchen nach der Tour

Länge47,13 km
Dauer4:11 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied1146 Meter
Höhenmeter absteigend1146 Meter
Tiefster Punkt304 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 03/2022: Vier Gipfel-Tour in der Rhön

Schon gewusst? Die Rhön ist ein etwa 1500 km² großes Mittelgebirge im Grenzgebiet von Bayern, Hessen und Thüringen. Der Großteil seines Kerngebietes liegt dabei im rund 2433 km² großen Biosphärenreservat Rhön. Und was kann man dort am besten? Fern sehen! Denn die zumeist waldfreien Kuppen der Rhön eröffnen imposante Weitsichten. Klar, dass sich unsere Tour des Monats dies zunutze macht und mit Himmeldunkberg, Kreuzberg, Heidelstein und Wasserkuppe gleich vier der bedeutsamsten Rhön-Gipfel aneinanderreiht.

Etwas Ausdauer und Kraft ist jedoch vonnöten, immerhin führt die Runde auf naturnahen Pfaden über 62 Kilometer und nicht minder stolze 1650 Höhenmeter. Dabei pendelt das Profil stets zwischen rund 400 und 950 Meter Höhe. "Luftigster" Punkt ist die Wasserkuppe, auch Berg der Flieger genannt. Im Kloster auf dem Kreuzberg werden hingegen Durstende mit köstlichem Klosterbier wieder zu Stärken gebracht. Einkehrmöglichkeiten gibt es zudem am Neustädter Hau, auf der Wasserkuppe sowie in Bischofsheim. Dort, am Zentralparkplatz, startet und endet die Tour auch – nur etwa 40 Pkw-Minuten von Frankfurt entfernt.

Länge60,60 km
Dauer5:35 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied1547 Meter
Höhenmeter absteigend1548 Meter
Tiefster Punkt437 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 02/2022: Pfälzerwald deluxe

Länge31,17 km
Dauer3:24 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied992 Meter
Höhenmeter absteigend992 Meter
Tiefster Punkt197 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Der Pfälzerwald gilt als Traileldorado im Westen Deutschlands. Auch die 20 offiziellen Routen des "Mountainbikepark Pfälzerwald" begeistern daher zum großen Teil mit einem – für hiesige Mittelgebirge – hohen Anteil an handtuchbreiten Pfaden. Dazu lockt (neben Saumagen ...) eine ganz besondere Spezialität in die Pfalz: Der vorherrschende Buntsandstein sieht nicht nur in Form von bizarren Felstürmen grandios aus, das Gestein wirkt auch wie ein Schwamm und zaubert stets trockene Trails – selbst direkt nach Regenfällen.

Unsere Tour des Monats ( 30,8 km, 1056 Hm) nennt sich nach dem Startort Oberotterbach und bietet immerhin 23 Prozent Singletrail-Anteil. Abwechslung wird ebenfalls großgeschrieben, so geht es zunächst durch Weinberge zum südlichen Beginn der deutschen Weinstraße, dann immer wieder durch dichte Wälder, aber auch ein herrlicher Blick über die Rheinebene ist dabei.

Landschaftlicher Höhepunkt ist der "Steinerne Tisch". Diese skurrile Felsformation bietet eine tolle Aussicht auf die umliegenden Wälder und lädt zur Rast ein. Und die Trails? Sind meist naturbelassen, teils mit kniffligen Spitzkehren gespickt, es locken zum Schluss der Tour aber auch gebaute Passagen mit kleinen Sprüngen und spaßigen Anliegern.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 01/2022: "Pottpourri" an der Ruhr

Länge33,83 km
Dauer2:19 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied384 Meter
Höhenmeter absteigend385 Meter
Tiefster Punkt76 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Wo unser Redakteur Moritz Schwertner früher regelmäßig auf seiner Feierabendrunde Meter gemacht hat, kann er heute nur während des Heimaturlaubs über die Hometrails surfen. Start der Runde ist der Parkplatz P2 auf der Bochumer Seite des Kemnader Sees. Von dort aus geht es am Ruhr-Ärmel entlang hoch zum Hohenstein, wo zwei, drei etwas knackigere Anstiege warten und – mit etwas Obacht auf Gassigeher und Spazierende – zwei kurze und leichte Trails auf dem Weg zum Aussichtspunkt am Bismarck-Turm locken.

Wieder im Tal wartet auf der gegenüberliegenden Ruhrseite die Burgruine Hardenstein, ein richtig knackiger Anstieg sowie kurze, aber spaßige Pfade. Wer dann noch nicht genug hat, fährt den "Dicken Berg" hoch und von dort aus wieder in Richtung Witten-Herbede, um die zwar nicht besonders höhenmeterreiche, aber unterhaltsame Tour ( 33,8 km, 380 Hm) mit einer Runde um den Stausee, idealerweise mit Sundowner an der Staubrücke, zu komplettieren.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 12/2021: "Knochentour" bei Sankt Wendel

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Bereits Kelten und Römern war der Naturpark Saar-Hunsrück eine Heimat, Überreste wie der Ringwall bei Otzenhausen und die römischen Ruinen im Wareswald bei Tholey sind Zeugen der frühen Besiedlung. Benannt nach dem schottischirischen Mönch Wendelinus, lockt das Sankt Wendeler Land heute Bikerinnen und Biker mit durchaus knackigen Touren. So macht die Knochentour mit einigen steilen Anstiegen ihrem Namen alle Ehre.

Etwas außerhalb des geschichtsträchtigen Tholey führt der Weg am Hang entlang mit Blick hinab zur altehrwürdigen Benediktinerabtei. Für einen besseren Überblick auf das lauschige Umland leitet uns die Tour steil auf den Schaumberg und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Anschließend geht es nach Norden auf den Momberg, den Leißberg, vorbei an einem Steinbruch und der Wendelinus-Höhle zurück zum Start. Nach der Tour empfiehlt es sich, die müden Knochen im Wasser des wenige Kilometer nördlich gelegenen Bostalsees abzukühlen.

Länge44,47 km
Dauer3:56 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied902 Meter
Höhenmeter absteigend902 Meter
Tiefster Punkt454 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 11/2021: Fünf-Berge-Runde in der Steiermark

Schladming in Ennstal, Austria, European Alps
iStockphoto

Im Oberen Ennstal der Steiermark liegt die Urlaubsregion SchladmingDachstein. Wenn man zeitig im Ortskern von Haus im Ennstal startet, führt der erste, über 13 Kilometer lange Anstieg bereits gute 500 Höhenmeter auf die Assacher Scharte (rund 1200 Meter hoch) auf der nördlichen Seite des Ennstal. Am Stickler Eck unterhalb des Sonnwendkogel können Sie bei gutem Wetter dann die Zweieinhalbtausender auf der anderen Seite des Tals an den Wolken kratzen sehen.

Steil geht es anschließend auf der anderen Seite wieder hinunter und über Pruggern, wo man die Enns vor Assach nach Süden überquert, um das Tal auf der anderen Seite zu erklimmen. Weiter geht es hinauf zum Pruggererberg, wo Sie – oder etwas weiter auf der Wurzeggeralm – unbedingt rasten sollten. Denn nach einer kurzen Abfahrt und Umrundung des Gössenbergs folgt ein weiterer Anstieg.

Wer mag, macht einen Abstecher zum Steirischen Bodensee, alle anderen umrunden den Schwarzkogel und fahren die letzten Kilometer über eine malerische Hochalm stetig hinab zurück zum Ausgangspunkt, wo man diese äußerst zünftige Traumtour ordentlich feiern darf.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 10/2021: Traumtrails um La Val

Eingebettet zwischen Fanes, PuezGeisler und dem Peitlerkofel liegt das ladinische Dörflein Wengen im Gadertal. Hier führt Mountainbiker Markus Rubatscher das Hotel Pider (pider.info). Markus ist Südtiroler Bikeguide der ersten Stunde und weiß genau, was seine Gäste brauchen. Er belädt auch mal selbst das Hotelshuttle und zeigt persönlich seine Lieblingsrunden, wie etwa den Trailritt hinauf zur Heilig-Kreuz-Kirche auf 2045 Meter am Fuße des gleichnamigen Berges im Naturpark Fanes-Sennes-Prags.

Dort genießt man nicht nur die herrliche Aussicht auf die Bergwelt, sondern findet ein wenig weiter die Schneehöhle am Heiligkreuz: "Le ander da La Crusc" – in ladinischer Sprache – ist eine durch Schmelzwasser gebildete Naturhöhle. Die Runde ist mit knapp 1300 Höhenmetern auf gerade einmal 25 Kilometern eher etwas für gut trainierte Mountainbikerinnen und -biker.

Auch auf der anschließenden Abfahrt über fordernde S2-Trails sind Geschick und Erfahrung notwendig. Wer die Tour mit dem E-MTB bewältigen möchte, kann sich, falls nötig, im Hotel ein aktuelles Fully leihen. Und nach der Tour lädt dessen großzügiger Wellnessbereich zur Entspannung ein.

Länge25,22 km
Dauer1:58 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied1219 Meter
Höhenmeter absteigend1184 Meter
Tiefster Punkt1341 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 09/2021: Ab in den Hunsrück

Lukas Ittenbach
Klein ganz groß! In der 250-Seelen-Gemeinde Hattgenstein wurde eine anspruchsvolle, lange Strecke für Mountainbiker gebaut.

26 Kilometer und 800 Höhenmeter. Was auf den ersten Blick nach einer kurz-knackigen Runde auf den Hometrails klingt, kann im echten Biker-Leben ganz schön hart werden. Durch den enormen Trailanteil von über 60 Prozent ist die Waldmeister-Strecke in Hattgenstein, in Auftrag gegeben von der Verbandsgemeinde Birkenfeld und gebaut von Thorsten Hill, ein perfektes Beispiel für eine an der Rothenburg geht es zunächst über anspruchsvolle Trails hinab ins Tal, man befindet sich auf der ebenfalls ausgeschilderten Cross-Country-Strecke des ansässigen MTB-Vereins.

Schnell wird klar, dass hier in Sachen Trailbau viel Know-how vorhanden ist. Auf schnelle Kurven folgen Steinfelder oder knackige Uphills. Doch alles ist sicher fahrbar. Wem es dennoch mal zu heiß hergeht, kann an vielen Stellen eine "Chickenline" wählen. Das knackige Sägezahnprofil der Strecke führt weiter über die Hunsrückhöhen und den dichten Fichtenwald, alles im steten Auf und Ab. Über Oberhambach und viele tolle Wege geht es nach Schwollen. Von dort aus müssen die letzten Kraftreserven aktiviert werden: Der Waldmeister-Kurs zieht über Forstwege und weitere Trails stetig bergauf zum Ausgangspunkt in Hattgenstein zurück.

Besonders schön ist die Natürlichkeit der Strecke, die perfekt in die Umgebung eingebunden wurde. Und die Trails sind größtenteils schlicht fantastisch. Zudem ist die Tour super ausgeschildert, einen GPS-Lotsen braucht man nicht. Für die Strecke sollte man sich jedoch etwas Zeit nehmen: Drei Stunden dauert die komplette Runde für Normaltrainierte locker.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 08/21: Auf den DOGA-Wegen des Trentinos

R. Kiaulehn
Mitten durch die Wildnis – der Naturpark Adamello-Brenta in den Dolomiten ist der artenreichste in den Südalpen.

Zwischen den Bergen der Brenta und dem Sehnsuchtsziel Gardasee erstreckt sich der wilde Westen des Trentino. Genuss-Biker können die traumhafte Landschaft nun neu erkunden: Der 2021 ins Leben gerufene DOGA-Radweg verläuft auf kaum befahrenen Seitenstraßen und Forstwegen von der Bergwelt des Val di Sole bis an die Olivenhaine des Gardasees.

Dabei fasziniert der Mix aus unberührten Naturlandschaften und verschlafenen Bergdörfern einerseits, aus imposant aufragenden Gipfeln und sanften Hügellandschaften andererseits. Im Val di Sole ist das Wasser allgegenwärtig, geht es anfangs entlang eines lauschigen Bächleins, wird später das Rauschen der Sarca ständiger Begleiter. Auch der Naturpark Adamello-Brenta und der berühmte Wintersportort Madonna di Campiglio säumen den nördlichen Part der Strecke.

Weiter südlich wird das Klima zunehmend milder, die Topografie sanfter und hügeliger. Vorbei am türkisfarbenen Wasser des Tennosees sind es nur noch wenige Kilometer bis an das Ufer des Gardasees. Idealerweise nimmt man sich für die sanfte, mit einem Hardtail easy bewältigbare Strecke zwei bis drei Tage Zeit. Unterkünfte und weitere Informationen gibt es unter www.doga-cycling.it

Länge52,21 km
Dauer4:15 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied1232 Meter
Höhenmeter absteigend1170 Meter
Tiefster Punkt733 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 05/21: Rund ums Latemar

Länge46,87 km
Dauer3:19 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied2075 Meter
Höhenmeter absteigend2075 Meter
Tiefster Punkt1752 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
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Direkt an der Grenze Südtirols zum Trentino, in Nachbarschaft zu König Laurins Rosengarten, wacht der sagenumwobene Latemarstock. Die charakteristische Silhouette der steil aufragenden Felsspitzen, insbesondere des Diamantiditurms, prägt das Landschaftsbild rund um Eggental, Karerpass und Fassatal. Die hier von MTB-Urgestein, Hotelier und Koch Kurt Resch präsentierte Genussrunde führt vom Karerpass hinab nach Moena und am lauschig dahinplätschernden Avisio entlang bis zur ersten Liftstation in Stalimen-Gardonè, die Biker hinauf zum Feudopass und einer atemberaubenden Aussicht bringt.

Jetzt unbedingt noch einen Cappuccino genießen, denn dann beginnt ein schier endloser Bikespaß auf leichten S0/S1-Trails, die sich über 15 (!) Kilometer in leichtem Gefälle bis nach Welschnofen schlängeln. Hier surrt man mit der Carezzabahn hinauf auf die Frommeralm. Auf einem beschaulichen Höhenweg geht es die letzten sechs Kilometer zurück zum Karerpass.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 04/2021: Im Deister bei Hannover

Länge38,00 km
Dauer3:49 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied969 Meter
Höhenmeter absteigend969 Meter
Tiefster Punkt346 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
GPS-Daten
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Auch der Norden bietet Trailspaß vom Feinsten: Im Deister, unweit der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover, ist ein wahres Bike-Eldorado entstanden. Los geht unsere Tour des Monats am Springer-Laube-Parkplatz: Zum Warm-up pedalieren wir gen stillgelegten Steinbruch und genießen dort und später an der Göbelbastei das Panorama über das Calenberger Land.

Zurück folgen die ersten Höhenmeter zum Deister-Kammweg. Der offizielle Trail "Ladies only" des Vereins Deisterfreunde wartet auf uns. Keine Sorge: Auch Jungs haben hier Spaß. Unten angekommen, bietet sich an den Wasserrädern in Wennigsen eine kleine Rast an, denn eine längere Bergfahrt wartet. Wer mag, hält am Annaturm an und klettert hinauf, um an klaren Tagen bis zum Harz blicken zu können.

Über den Kammweg biken wir zum nächsten Schmankerl: dem "Ü30-Flowtrail", der im oberen der drei Teile recht grob den Fahrer malträtiert. Am Fuße des Rennradmekkas Nienstätter Pass angekommen, folgt nach einem längeren Uphill ein nächstes Highlight: Am Nordmannsturm ist die Kuchenauswahl sehr zu empfehlen, nach der Stärkung erfolgt die Abfahrt über den steinigen "Rumpelstilzen-Trail" (Rücksicht auf Wanderer nehmen!). Auf flowigen Waldpfaden führt die Tour zum Startpunkt zurück.

Tore Morhenn
Mischwälder, steinige Böden, Wurzelfelder und geshapte Trails: Der Deister ist sehr vielseitig.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 03/2021: 3-Halden-Tour

Der linke Niederrhein. Unendliche Weiten. Was bei Star Trek Fiktion, ist in der Tiefebene westlich des Ruhrgebiets Realität. Die Topografie in den Kreisen Wesel und Kleve ist so platt wie die ursprüngliche Sprache hier. Und da soll man biken können? Klar, denn das Schürfen nach Kohle hat dem Niederrhein nicht nur einst Wohlstand und ein durchlöchertes Erdreich gebracht, sondern auch zahlreiche Erhebungen: die Halden.

Diese wurden nach und nach von Bikern erobert und sind mit coolen Trails gespickt. Unsere 35-km-Tour startet und endet im zu Duisburg gehörenden Wäldchen Baerler Busch und gewährt spannende Einblicke in die Facetten des Niederrheins sowie Weitblicke über das Ruhrgebiet. Neben flachen Verbindungsstücken auf Asphalt gibt es auf den Halden überraschend anregende Trails der Schwierigkeitsskala S1–S2 – sowie interessante Landmarken.

So steht auf der Halde Rheinpreußen das "Geleucht", eine überdimensionale Grubenlampe, von der man eine imposante Fernsicht Richtung Ruhrpott und auf die Schlote der Stahlindustrie von Thyssen & Co. genießt. Auf der Halde Norddeutschland steht das Hallenhaus, und es lockt die sogenannte Himmelsleiter.

André Schmidt
Und er hat sein helles Licht bei der Nacht“ – das Geleucht auf der Halde Rheinpreußen.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 02/2021: Rund um Stuttgart

Länge56,27 km
Dauer4:17 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied972 Meter
Höhenmeter absteigend972 Meter
Tiefster Punkt421 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
GPS-Daten
KML-Daten

Diese Tour findest du auch bei unserem Partner

Besonders schöne Ausblicke über die Dächer von Stuttgart gibt es von den grünen Hügeln rund um den sogenannten Kessel – in dem die Landeshauptstadt gebettet ist. Über die Hügelkette, aber auch durch die Senken der Stadt führt der Rössleweg auf 56 Kilometern und stolzen 970 Höhenmetern. Benannt ist er nach der Beschilderung, die ein stolzes Pferd zeigt – Rössle auf Schwäbisch.

Die Route beginnt an der Straßenbahnhaltestelle Geroksruhe und geht im Uhrzeigersinn in Richtung Degerloch, Botnang, Weilimdorf, und Zuffenhausen hinunter ins Neckartal. Anschließend fährt man auf der anderen Seite hinauf in die Weinberge und zur Grabkapelle auf den namensstiftenden Württemberg. Das auf den westlichen Ausläufern des Schurwalds erbaute Mausoleum beherbergt die Familie König Wilhelms I. und gewährt einen weiten Blick hinunter nach Bad Cannstatt, zum Daimler-Museum und zur Mercedes-Benz-Arena.

Der meist breite Wanderweg lässt sich auch prima mit Hardtail oder Gravelbike machen, das Bike muss nur an wenigen Stellen getragen oder geschoben (Zwei-Meter-Regel!) werden. An Sonnund Feiertagen kann es auf einigen Waldabschnitten voll werden. Natürlich lässt sich die Tour auch von jedem beliebigen anderen Punkt der Strecke oder in Gegenrichtung starten.

Gustavo Enzler
Die Grabkapelle auf dem Württemberg ist ein beliebtes Tourenziel, und der Ausblick lohnt allemal.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 01/2021: Mittelhessen

Länge117,45 km
Dauer10:50 Std
SchwierigkeitsgradSchwer
Höhenunterschied2612 Meter
Höhenmeter absteigend2618 Meter
Tiefster Punkt356 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.
GPS-Daten
KML-Daten

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Mit der "Tower Hero Backcountry"-Tour servieren die Jungs des Teams Kleingladenbach eine Tour der Superlative. Über 117 Kilometer und gnadenlose 2600 Höhenmeter geht es durch die mittelhessische Idylle. Angefahren werden sechs Türme, die allesamt begehbar sind und bei schönem Wetter eine tolle Aussicht bieten. Start der Tour ist in Kleingladenbach (Gaststätte Jägerheim oder Parkplatz an der Skipiste), der namensgebenden Heimat des Teams.

Wichtig: Fahrtrichtung einhalten, ansonsten warten einige Trage- und Schiebepassagen. Die Strecke bietet mehrere Möglichkeiten zur Einkehr. Inspiriert von Stauders Stoneman, wird jeder, der die Strecke an einem Tag schafft und zur Dokumentation seine Fahrdaten ans Team sendet (E-Mail: team-kgb@kleingladenbach.de), auf der Homepage als Finisher aufgeführt. Mehrfachfahrer bekommen zusätzliche Sterne

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12 / 2022

Erscheinungsdatum 06.12.2022

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