Trailguide Vogesen Kirsten Sörries

Tour des Monats: MTB-Touren des MOUNTAINBIKE Magazins

Die schönsten MTB-Touren in der Übersicht MOUNTAINBIKE zeigt die Tour des Monats

Pfalz, Vogesen, Sachsen oder Gardasee: Biken kannst du fast überall! In unserer Rubrik "Tour des Monats" sammeln wir die schönsten Touren in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Jeden Monat in einer anderen Region! Hier findest du alle Routen inklusive Höhenprofil und GPX-Download bei Komoot.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 01/2023: Sauerland macht lustig

Länge 40,92 km
Dauer 3:14 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 963 Meter
Höhenmeter absteigend 964 Meter
Tiefster Punkt 500 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Dieses Mittelgebirge ist seit langem für großen MTB-Spaß bekannt – wie im Trailground von Brilon, zu dem unsere Tour führt. "Land der tausend Berge" wird das Sauerland genannt. Tatsächlich sind es 2711 Erhebungen über 400 Meter Höhe, die das zu Nordrhein-Westfalen und Hessen gehörende Mittelgebirge zählt.

Nicht über alle davon führt unsere Tour des Monats, dennoch kommen 41 km und 960 Hm zusammen. Den Start markiert die Hiebammen-Hütte etwas außerhalb der Stadt Brilon. Von hier zieht ein langer Schotteranstieg parallel zum Rothaarsteig hinauf zur Friedenskapelle auf dem Borberg – mit klasse Blick Richtung Olsberg. Rund um den Borberg geht es vorbei an mittelalterlichen Ausgrabungen und auf einfachen Trails gen Brilon-Wald. Wir kreuzen die Hauptstraße und fahren bergan Richtung Dreiskopf.

Von hier folgen wir dem wunderschönen Grenzweg-Trail über Rothekopf und den Schnadetrail. Am Twerenberg erwartet uns ein sehr steiler Stich, dann geht es flowig weiter bis Hoppecke. Hinter der Ortschaft parallel zum Steinbruch bergauf und zum famosen Aussichtspunkt Bilstein. Ab hier zirkeln wir durch die flowigen Trails des Trailground Brilon.

Abschließend folgen noch ein paar Meter auf der Straße, um über die Hochfläche Ammertenbühl ins Briloner Stadtzentrum zu gelangen. Hier können wir am Marktplatz im Jägerhof gastieren und dann gemütlich zum Startpunkt zurückkurbeln.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 12/2022: Von Anna und dem Gärtchen

Länge 19,30 km
Dauer 1:44 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 347 Meter
Höhenmeter absteigend 346 Meter
Tiefster Punkt 184 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Neben gutem Wein, schöner Altstadt und Sehenswürdigkeiten in Hülle und Fülle bietet Trier auch wunderbare MTB-Trails.

Seit 2005 kümmert sich der Trierer Verein Fahrvergnügen e.V. in der alten Römerstadt um die Belange von Bikerinnen und Bikern. Inzwischen gibt es auch drei offizielle Strecken. Außerdem lockt nahe der Universität Trier ein Pumptrack, den der über 300 Mitglieder starke Verein unterhält. Unsere Tour des Monats reiht die TrailPerlen aneinander und startet im Weishauswald.

Auf Forstweg geht es zunächst rund 150 Hm nach oben, zum Start der offiziellen Abfahrten. Zuerst surfen wir auf der einfacheren Strecke "Die Anna" mit viel Flow gen Tal, für das letzte Stück biegen wir ins "Gärtchen" ab und freuen uns auf Anliegerkurven. Nach dem zweiten Uphill wird die noch neue Strecke "Peedschie" unter die Stollen genommen: ein verwinkelter, spaßiger Rundkurs.

Die letzte Abfahrt "Hei die" ist steiler und rauer, macht aber mächtig Laune. Anschließend an den Trail-Spaß führt unsere Tour Richtung Innenstadt, dort über die Kaiser-Wilhelm-Brücke auf die andere Moselseite, dann entlang des Moselradwegs und vorbei an Basilika, Hauptmarkt, Dom und Porta Nigra. Nach einem kleinen Snack geht es von dort zurück zum Parkplatz.

Trier ist die älteste Stadt Deutschlands und bietet einige Trail-Schmankerl für uns Mountainbiker.
Lukas Ittenbach
Das Stadttor Porta Nigra ist rund 1850 Jahre alt und eines von acht Trierer UNESCO-Weltkulturerben.​

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 11/2022: Fleckalmtrail

Die Fleckalm-Tour ist ein Klassiker in den Kitzbüheler Alpen. Mit Start bei der Fleckalm-Bahn in Kirchberg geht es die ersten acht Kilometer ausschließlich, aber nicht zu steil bergauf. Durch Wälder und Wiesen erreicht man nach knapp 500 Höhenmetern die Fleckalm. Von dort geht es dann deutlich zapfiger bergan bis zum höchsten Punkt der Tour, der Ehrenbachhöhe.

Von dort startet mit dem Fleckalm-Trail auch das Mountainbike-Glanzstück der Region. Auf 7,2 Kilometern geht es hinab nach Kirchberg. Der erste Teil bis zur Fleckalm verläuft überwiegend im Wald und ist gespickt mit vielen Wurzelteppichen. Nach der obligatorischen Einkehr auf der Fleckalm wird es etwas flowiger und leichter zu fahren. Hier kann man auf den offenen Wiesen auch einen Blick auf die umliegenden Grasberge und den Wilden Kaiser werfen.

Zum Schluss wird es noch einmal technischer, ehe man wieder den Startpunkt der Tour erreicht. Alternative: Wem der Fleckalm-Trail zu anspruchsvoll ist, kann über den Höhenweg zum Hahnenkamm fahren. Von dort führt der leichtere Hahnenkamm-Trail hinunter nach Kitzbühel. Über den Radweg rollt man dann entspannt zurück nach Kirchberg.

Länge 16,10 km
Dauer 2:24 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 954 Meter
Höhenmeter absteigend 955 Meter
Tiefster Punkt 814 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 10/2022: Großer Spaß am Glockner

Rund 1250 Einwohner zählt die Gemeinde Kals in Osttirol. Einer davon war der nach Monaco ausgewanderte Bike-Superstar Fabio Wibmer. Ein anderer steht noch da: der Großglockner, mit 3798 Metern höchster Berg Österreichs. Zu dessen Fuß ist ein kleines Trail-Netz entstandenen, das unsere kurze, aber knackige Tour des Monats nutzt ( 15,8 km,  960 Hm).

Los geht diese am Temblerhof, von wo aus wir auf nur im Mittelteil steiler Schotterpiste sämtliche Höhenmeter hinauf zur Adler Lounge (2421 m) pedalieren (Alternativ per Gondel). Im spektakulären Berg-Restaurant mit Blick auf mehr als sechzig 3000er-Gipfel bietet sich eine Stärkung an. Bergab geht es in den flowigen, 3,7 km langen Adler-Trail inmitten eines Meers aus Almrosen und Arnika – gegenüber thront der Glockner.

Die rund 420 Tiefenmeter sind gewürzt mit zig Anliegern und kleinen Sprüngen, Wellen und Mulden. Auf eine kurze Schotterpassage folgt das Highlight: der Gornerwald-Trail. Das erste, naturbelasenne Teilstück durch den Wald ist mit höheren Drops und technischen Passagen sehr fordernd (S3–S4), ehe der Trail unten heraus einfacher wird und auf Schotter mündet.

Länge 15,79 km
Dauer 2:33 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 963 Meter
Höhenmeter absteigend 963 Meter
Tiefster Punkt 1427 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 09/2022: Den Brocken rocken

Wenn Hexen hexen, dann tun sie das in Deutschland auf dem Blocksberg – wie der sagen- und (oft) nebelumwobene Brocken genannt wird. Der höchste Berg in Norddeutschland ist das Highlight der "W10 Gipfelrunde" der MTB-Arena Harz. Diese startet und endet am Hotel Brockenscheideck in Schierke auf 628 Metern.

Es geht auf der Brockenstraße hinauf zum Brocken und an seiner Rückseite hinunter zur Scharfensteinklippe, von wo das nächste Etappenziel, die Eckertalsperre, zu sehen ist. Die Abfahrt verläuft auf einem Plattenweg. An der Talsperre gibt es anspruchsvolle Trails, die tolle Ausblicke zum Hochharz bieten. Weiter hinauf zum Dreieckigen Pfahl und dann über einen schönen Trail hinunter nach Schierke. Auf der Tour sind viele Wanderer unterwegs – Rücksicht nehmen!

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 08/2022: Blockline

Wassermühlen, Holzskulpturen von Fantasiewesen sowie facettenreiche Natur: Die Blockline im Erzgebirge ist nicht nur für Familien ein echtes Bike-Abenteuer. Auf abwechslungsreichen Wegen führt der von uns ausgewählte zweite Loop ( 52 km,  970 Hm) der Blockline in verwunschene Wälder und kleine Ortschaften des Erzgebirges.

Die Strecke ist konditionell anspruchsvoll, technisch aber eher leicht. Dennoch kommen erfahrene Biker*innen auf den Trails und Schotterwegen ebenso auf ihre Kosten. Insgesamt führt die Blockline übrigens auf drei verschiedenen Loops über 140 km durch das östliche Erzgebirge. Der zweite Rundweg bietet immer wieder knackige Anstiege und tolle Aussichten.

Länge 51,96 km
Dauer 3:39 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 974 Meter
Höhenmeter absteigend 971 Meter
Tiefster Punkt 606 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 07/2022: 14-Fichtel-Gipfel-Tour

Die fahrtechnisch und konditionell knackige Tour startet am Untreusee bei Hof und führt im großen Bogen über 14 Gipfel durch das hufeisenförmige Mittelgebirge im Norden Bayerns. Zu erleben gibt’s im Fichtelgebirge herrlich gelegene Wälder, Seen sowie Berge bis zu einer Höhe von 1050 m. Und jede Menge Granit, vor allem auf den Trails. Am Ziel in Schönbrunn warten kulinarische Leckerbissen und feine Biere im Bräustüberl der Lang-Bräu. Klasse: Der Anteil an Singletrails liegt bei 30 Prozent, die Wege der Schwierigkeitsgrade S0 bis S2 führen über flowige Waldpfade, aber auch über ruppige Passagen.

Es gibt sogar einige Schiebepassagen sowie eine kurze Tragestrecke über den Gipfel der Platte. Die strammen Anstiege werden oft direkt am Gipfel belohnt: Einkehrstopps auf Waldstein, Ochsenkopf, Seehügel und Kösseine bieten Einblicke in die Genussregion Oberfranken. Die Tour lässt sich prima auch in zwei Tagen absolvieren. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es rund um den Ochsenkopf, etwa in Bischofsgrün oder mit Hüttenromantik im "Seehaus Fichtelgebirge". Start und Ziel erreicht man über die Bahnhöfe Hof, Holenbrunn und Marktredwitz. Oder mit dem "Fahrradbus Fichtelgebirge": Er bringt dich an Wochenenden und Feiertagen von Mai bis Oktober preiswert von A nach B.

Länge 97,63 km
Dauer 9:42 Std
Schwierigkeitsgrad Schwer
Höhenunterschied 2329 Meter
Höhenmeter absteigend 2259 Meter
Tiefster Punkt 498 m ü. M.
Höchster Punkt m ü. M.

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Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 06/2022: Tour de Albstadt

Max Schumann

Vom 6. bis 8. Mai wird das Albstädter Bullentäle zum Hexenkessel: Die besten Cross-Country-Racerinnen und -Racer kämpfen auf der Schwäbischen Alb um Sekunden. Wer zu diesem Spektakel (fast) ohne Auto oder "Öffis" kommen will, findet mit unserer sehr langen Tour des Monat eine umweltfreundliche und vor allem spaßige Alternative der Anreise. Und natürlich ist unsere "Tour de Albstadt" auch abseits des Worldcups die Mühen wert! Startpunkt ist der Stuttgarter Flughafen, der direkt an der Autobahn A 8 liegt und auch per S-Bahn erreichbar ist.

Durch das gigantische Bosch-Parkhaus, an dem übrigens nach dem Hollywood-Sign der zweitgrößte Schriftzug der Welt prangt, überqueren wir die Autobahn. Nachdem wir den Flughafen hinter uns gelassen haben, tauchen wir in den Schönbuch ein: Hier warten lockere Schotterwege auf uns, Flowtrails und Trampelpfade finden sich ebenfalls. Aber: Wege unter zwei Meter Breite sind per Gesetz für Radfahrer*innen tabu – die berüchtigte Zwei-Meter-Regel gängelt ganz Baden-Württemberg.

Den Spaß lassen wir uns dennoch nicht verderben, denn der erste offizielle Trail wartet kurz vor der malerischen Studentenstadt Tübingen. Nachdem wir den Neckar überquert haben und mit Kaffee und Kuchen Energie getankt haben, geht es weiter Richtung Alb. Nach ein paar netten Höhenwegen wartet an der Zellerhornwiese ein imposantes Panorama: die Burg Hohenzollern, einst Familiensitz des gleichnamigen Adelsgeschlechts. Doch wir wollen ja zu den Queens & Kings des MTB-Sports im unweiten Albstadt.

Vorbei am Bekleidungshersteller Gonso (Fabrikverkauf!) geht es direkt zur Strecke in Tailfingen. Wer noch Kraft in den Waden hat, gönnt sich eine Runde auf dem Kurs, der am Rennwochenende aber für die Pros reserviert ist. Kleiner Trost: Direkt neben der Strecke gibt es grandiosen Kaffee und noch besseren Kuchen im Backhaus Mahl. Nicht unwahrscheinlich, hier einen Worldcup-Pro zu treffen. Auch köstlich: Käsespätzle im Brauhaus Zollernalb am Bahnhof Albstadt.

Tour des Monats – MOUNTAINBIKE 05/2022: Breisgaus Perlen

Diese Runde verbindet Trails auf beiden Seiten des Dreisamtals zu einem echten Klopper: Start ist der Treffpunkt der MTB-Szene, das Café Biosk. Über idyllische Forstwege geht es hoch gen Roßkopf zum Einstieg des Trails namens Hubbelfuchs. Dieser führt über kleine Kuppen und Kurven spaßig durch den Wald. Dann heißt es noch mal zum Roßkopf, um in den Baden to the Bone einzusteigen.

Dort warten vor allem in der ersten Sektion Anlieger und gut gebaute Sprünge, welche jedoch stets umfahren werden können. Weiter unten folgen naturnah gebaute Kurven für jede Menge Fahrspaß. Wieder unten in der Stadt pedaliert man auf der anderen Seite des Tals bis zum Gipfel des Schauinsland, von dem bei gutem Wetter ein Blick bis zu den Alpengipfeln möglich ist.

Der Beschilderung (gelbe Tafeln mit blauem Pfeil) folgend, gelangt man auf Trails bis zum offiziellen Einstieg des Badish Moon Rising, der sich auf griffigem Untergrund zunächst im stetenBergauf und -ab bis zum Sohlacker schlängelt. Eine Quelle und Wiese laden zum kurzen Verweilen ein, ehe man sich zum Einstieg des Al Natura begibt – ein eher einfacher Trail mit hohem Genussfaktor.