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Pakistan

Charakteristik

Abenteuer zwischen 7000ern

Infos

Start/ Anreise

Direktflüge ab Frankfurt nach Islamabad unterhalten Pakistani International Airlines (PIA) und Lufthansa. British Airways fliegt ab allen größeren Flughäfen Deutschlands. Preise zwischen 1400 und 2200 Mark. Ab Islamabad fliegt PIA mit einer Boeing 737 nach Skardu oder mit einer Fokker Propellermaschine nach Gilgit. Vor Ort buchen, da billiger. Tip: Flug nach Skardu, auf den KKH biken und von Gilgit zurückfliegen.

VISUM & EINREISE: Es besteht Visapflicht! Mindestens vier Wochen vor Reiseantritt bei der Botschaft, Rheinallee 24, 53173 Bonn, Tel. 0228/9553-202 beantragen.

Beste Reisezeit

Am besten von Mai bis Mitte Oktober. Im Juli/August sind allerdings viele Trekker unterwegs. Wir hatten im Oktober, abgesehen von ein paar lausig kalten Zeltnächten, optimale Bedingungen. Wer weiter nach Kashgar (China) möchte, sollte wegen Schnee jenseits des Kunjerab-Passes früh genug dran sein.

Unterkunft

In Islamabad und den größeren Ortschaften Skardu, Gilgit, Karimabad gibt es Herbergen für 2 bis 3 US $ bishin zu wahren Luxusunterkünften für 50 US $. Zwischen Skardu und Gilgit gibt es nur wenige, äußerst spartanische PTDC-Motels (Pakistani Tourist Development Corporation). Am Paß selbst bieten nur die Zöllner in Dih eine Schlafmöglichkeit in einer schäbigen Baracke. Im Notfall besser als nichts. Sonst vermeiden.

Essen

Shops/Verleih/Touren

Reiseveranstalter: Der DAV Summit Club (Tel. 089/642400) bietet Bike-Touren nach Pakistan an. Für Trekkingtouren im Inland gibt es in Skardu, Gilgit und Karimabad diverse Anbieter. Leihbikes vor Ort taugen meist nur zu einer kurzen Ortserkundung!

Route: Den südlichen Abschnitt des Highways sollte man wegen des höheren Verkehrsaufkommens meiden. Wir starteten in Skardu, 170 Kilometer östlich von Gilgit. Von Gilgit bis zum Kunjerab Paß sind es dann noch 290 Kilometer verkehrsarmer Traumstraße auf dem KKH.

Weiterfahrt nach China: Nur möglich mit bereits vorhandenem Visum. In Deutschland nur sehr schwer bis gar nicht zu bekommen. In der chinesischen Botschaft Islamabads, dem Hörensagen nach, hingegen absolut unproblematisch. Ab der Grenze geht es über ein zirka 4000 Meter hochgelegenes, landschaftlich überwältigendes Plateau, vorbei an Trampeltier- und Yak-Karawanen zur chinesischen Oasenstadt Kashgar.

Karten/Literatur

Es gibt zwar detaillierte Karten zu fast allen Sieben- und Achttausendern, doch die stellen den KKH nur in Ausschnitten dar. Karten gesamt Pakistans zeigen die Nordwest-Provinz auch nur mäßig. Tip: Die Reiseführer beinhalten sehr schöne Übersichts- und Detailkarten und außerdem gibt es am KKH ohnehin keine Alternativen, sich groß zu verfahren!

Aus dem Hause lonely planet: John King, „Karakorum Highway – the high road to China“ (in Englisch). Sehr handlich, informativ, unentbehrlich. Michael Beek, „Pakistan – Land, Geschichte, Kultur“. Geo Special Himalaya 3/96.

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