MB 0918 Bikeparks Top Dennis Stratmann

Freeride-Spaß mit dem MTB - Die besten Bikeparks für Mountainbiker

Die Top-Bikeparks in Deutschland und den Alpen

Biken im Park ist schon lange nicht mehr Prof-Downhillern vorbehalten. Dort, wo heute Trails gebaut werden, entstehen Abenteuerspielplätze für alle. Einsteiger oder Familien mit Kindern können sich hier langsam herantasten. Ohne gleich die großen Sprünge zu wagen.

Bikewelt Schöneck (Deutschland)

Im Osten viel Neues: Im sächsischen Vogtland toben sich Biker in einem feinen Bikepark aus.

Warum in die Bikewelt? Weil sie von Erfurt, Dresden und Nürnberg nur je zwei Autostunden entfernt liegt. Und weil in dem Bikepark dank Sessellift, perfektem Übungsparcours und drei unterschiedlicher Trails jeder happy wird – vom Dreikäsehoch bis zum Vollprofi.

Wie hinkommen? Aus Ri. Leipzig via A 72 bis Plauen-Ost und nach Schöneck (160 km/2 h)

Reise-Info: schoeneck.eu und bikewelt-schoeneck.de

Highlight: Freunde gepflegter Flugshows nehmen die Jump-Line „Bockmühle“ – 34 Sprünge auf 1200 Meter Länge. Spaß für die ganze Familie verspricht der Flowtrail namens „Erich Popp“. Downhiller geben sich „Rock & Roll“.

Baiersbronn (Deutschland)

Seit die Gemeinde legale Trails in den Nordschwarzwald zaubert, fühlen sich Biker willkommen.

Warum nach Baiersbronn? Weil die Verantwortlichen erkannt haben, dass Legalisierung besser als ein Verbot funktioniert. Und weil der ganze Ort mit Herzblut hinter Bau und Instandhaltung der Waldtrails steht. Vorbildlich!

Wie hinkommen? Aus Stuttgart via A 81 bis zur Ausfahrt Horb und weiter über Freudenstadt nach Baiersbronn (100 km/1:15 h)

Reise-Info: baiersbronn.de und baiersbronn.de/de-de/natur/mountainbiking

Highlight: Elf Strecken zwischen 13 und 81 Kilometer Länge bilden ein Trailnetz von 400 Kilometern. Highlight für Konditionsstarke: die „Steile-Hänge-Tour“ mit 44 Kilometer Länge, über 1400 Höhenmetern und S-3-Stellen.

Bike Republic (Österreich)

Die Ötztaler spalten sich zwar nicht von Tirol ab, aber bauen munter an ihrer eigenen Republik.

Warum nach Sölden? Weil die Bike Republic mehr als nur ein Bikepark ist – sie erstreckt sich vom Pumptrack im Dorfzentrum bis auf fast 2700 Meter Höhe. Von hier oben schlängeln sich hochalpine Naturtrails nach Sölden.

Wie hinkommen? Aus Richtung München via Salzburger- und Inntalautobahn zur Ausfahrt Ötztal und weiter nach Sölden (250 km/3 h)

Reise-Info: soelden.com und bikerepublic.soelden.com

Highlight: Derzeit gibt es in Sölden neun gebaute Strecken – alle tragen Tiroler Namen wie „Teäre Line“ oder „Gahe Line“ – mit 30 Kilometern Gesamtlänge. Wenn Europas größte Trail-Baustelle fertig ist, sind es 95 Kilometer.

Paganella (Italien)

Die angesagte Alternative für gardaseemüde Biker lockt Enduristen mit perfekter Infrastruktur.

Warum an die Paganella? Weil die Locals rund um die Orte Molveno, Fai della Paganella und Andalo in Sachen Bikespielplätze gewaltig Gas gegeben haben. Die Strecken rund um die Paganella (2125 m) sind auch familientauglich.

Wie hinkommen? Aus Richtung München via Inntal- und Brennerautobahn zur Ausfahrt Mezzocorona und nach Molveno (340 km/4 h)

Reise-Info: visitdolomitipaganella.it und dolomitipaganellabike.com

Highlight: Die „Bear Trails“ sind ein Stakkato der besten Singletrails an der Paganella. Dank sechs Liften vernichtet man auf der 59-Kilometer-Runde über 4000 Vertikalmeter. Unter- wegs kann man Bären gucken. Im Gehege.

Cote d'Azur (Frankreich)

Das Bergdörflein Sospel ist von Mutter Natur reich gesegnet: mit Mittelmeersonne und Mega-Trails.

Warum an die Côte d’Azur? Weil die Grenzregion zwischen Nizza, Monaco und San Remo der Garten Eden für wintermüde Biker ist. Und weil das mittelalterliche Städtchen Sospel mit Bikepark (inkl. Ganzjahres-DH-Strecke) sowie 160 Kilometern Trails in die Südsonne lockt.

Wie hinkommen? Aus Richtung Ulm via Bodensee, Chur, San Bernardino, Mailand, Genua und Menton nach Sospel (730 km/8 h)

Reise-Info: sospel-tourisme.com; activeazur.com/mountain-biking/south-france/sospel

Highlight: „Le Vallon du Guiou“ ist ein fahrtechnisch anspruchsvoller 28-Kilometer-Loop mit 1250 Höhenmetern. Auf dem Kamm zum Pas de l’Agree warten einige Tragepassagen.

Davos (Schweiz)

Davos: Der Schauplatz von Thomas Manns Jahrhundertroman bietet auch Bikern zauberhafte Möglichkeiten.

Warum nach Davos? Weil die mit 1560 Metern höchstgelegene Stadt der Schweiz dem Bikerhimmel ein gutes Stück näher liegt. Und man hier in Graubünden alle Wanderwege besten Gewissens mit Wanderern teilt.

Wie hinkommen? Aus Richtung Ulm via Bregenz & Landquart nach Davos (240 km/2:30 h)

Reise-Info: davos.ch und davos.ch/sommer/aktivitaeten/bike/mountainbike/higlightstourenvorschlaege/bahnentour/

Highlight: Die „Bahnentour“ verbindet die Zauberberge Weissfluhjoch, Chörbschhorn, Rinerhorn, Gotschna und Madrisa zu einer Megaschleife von 81 Kilometern Länge mit nur 635 Höhenmetern, aber 8470 Tiefenmetern.

Plose in Brixen

MB Bikepark Plose 2019
Manfred Stromberg

Brixen Bikepark: 2000 Meter über den Dächern der sympathischen Universitätsstadt lockt der neue Bikepark mit seinen vier Strecken ins Bergab-Glück. Die vier Strecken erreichst du von St. Andrä aus mit der Plose-Kabinenbahn. Der Palmschoß-Sessellif chaufert dich bei drei von vier Abfahrten wieder hoch zum Gipfel.

Die Strecken: Die grüne „Jerry Line“ taugt für Anfänger/Kinder. Schwieriger ist die blaue „Hammer Line“ mit einigen Jumps. Die schwarze „Palm Pro Line“ lockt mit Sprüngen und steilen Passagen. Und die „Sky Line“ ist mit 6,6 Kilometern die längste – und führt zurück ins Tal.

Anreise: Via A 8 nach Kiefersfelden und über Inntalautobahn und Brennerautobahn zur Ausfahrt Brixen (240 km/2:45 h ab München)

Öffnungszeiten: 16. Juni bis 14. Oktober
Preise: 4 h: 27 €; 1 Tag: 32 €; 2 Tage: 45 €
Infos: www.brixen.org; www.plose.org

Saalbach

MB 0918 Bikeparks Saalbach
Heiko Mandl

Bikecircus Saalbach Hinterglemm: Die Pinzgauer haben mit ihren Nachbarn drüben in Leogang den Bikepark-Trend
miterfunden. Heute verfügen die beiden Orte im Glemmtal über ein Dutzend Singletrails für jeden Anspruch – und perfekte Bike-Infrastruktur.

Die Strecken: Vier Lifanlagen mit Trails für Einsteiger bis Pros. Die „X-Line“, eine der längsten Park-Strecken Europas, und die „Big-5“ gehören zu den beliebtesten Abfahrten der Alpen.
Anreise: Via A 8 nach Siegsdorf und über Lofer, Saalfelden und Maishofen ins Glemmtal und nach Saalbach (190 km/2:15 h ab München)

Öffnungszeiten: Mitte Mai bis Ende Oktober (versch. Betriebszeiten der Life beachten!)
Preise: 41 € (Bei Übernachtung gibt’s mit der Joker Card u. a. ein gratis Bike-Tagesticket)
Infos: www.saalbach.com/bike

Schottland

Brexit hin oder her – von den Briten können Biker was lernen, zum Beispiel Trailcenter-Kultur.

Warum in ein schottisches Trailcenter? Weil die liftlosen Spaßparks uns Landratten eindrucksvoll vormachen, wohin die Reise in Zukunft gehen wird – allen voran die „7 Stanes“ (sieben Steine, das Erkennungszeichen).

Wie hinkommen? Per Flugzeug (z. B. Easyjet) nach Edinburgh und weiter per Mietwagen (170 km/3 h nach Kirroughtree); oder per Autofähre nach Newcastle (dfdsseaways.de)

Reise-Info: visitscotland.com; scotland.forestry.gov.uk/activities/mountain-biking/7stanes

Highlight: Kirroughtree ist das vielleicht viel- seitigste der acht Trailcenter (Glentress und Innerleithen gehören zusammen). Megacool: die steilen Granittrails namens „McMoab“.

Flims Laax

Bikepark Flims: Ob CC-, Freeride-, Enduro- oder Family-Weekend – die Eidgenossen bieten mit satten 330 Kilometern Trails und Touren mehr als jeder gewöhnliche Bikepark.
Die Strecken: Der fast acht Kilometer lange „Runca“-Trail – einer der längsten Europas – verspricht maximales Flowerlebnis. Der schwerere „Never-End“-Trail kombiniert zwischen Crap Sogn Gion (2228 m) und Laax (1020 m) jede Menge von Northshore-Elementen mit grandioser Natur. Beiden gemein: 1200 Tiefenmeter.
Anreise: Aus Richtung Ulm via A 96 nach Lindau und über die Rheintalautobahn A 13 nach Chur und Flims (230 km/2:15 h ab Ulm)

Öffnungszeiten: Beide Trails sind vom 30.
Juni bis 21. Oktober 2018 täglich geöffnet.
Preise: Tageskarte: 38 €, Jahreskarte: 280 €
Infos: www.flims.com/de/biken/

Sasbachwalden

Alpirsbacher Schwarzwaldtrail: Von wegen Zweimeterregel! Im Nordschwarzwälder Kurort Sasbachwalden zeigen der Verein Bikesport Sasbachwalden e.V. und die Gemeinde gemeinsam, wie man ein Trailcenter baut.

Die Strecken: Die Schlossbergtrails sind blau (leicht) und rot (mittel). Wer sie absurfen will, kurbelt entweder selbst hoch oder lässt sich vom Spinnerhof aus mit dem Shuttle hochchaufieren. Nicht genug? Dann probier den 2500 Quadratmeter großen Pumptrack nahe dem Kurhaus von Sasbachwalden aus.

Anreise: Aus Richtung Stuttgart via A 8 und A 5 zur Ausfahrt Achern und weiter nach Sasbachwalden (130 km/1:30 h ab Stuttgart)
Öffnungszeiten: März bis November
Preise: kostenlos
Infos: www.bikesport-sasbachwalden.de

Paganella

Dolomiti Paganella Bike: Zu der neuen Bikeschaukel gehören acht Seilbahnen in drei verschiedenen Ortschafen im Trentino.

Die Strecken: Die „Fai Zone“ bei Fai della Paganella besteht aus drei technischen Trails („Easy Rider“, „Arancia Meccanica“ und „Apocalypse Now“) und dem Flow-Trail „Peter Pan“. Die „Molveno Zone“ hat mit den 2017 eröffneten „Big Hero“ und „Blade Runner“ die einfachsten Flow-Trails der Bike-Arena. Und die „Andalo Zone“ lockt mit den Flow-Trails „Willy Wonka“, „Hustle & Flow“ und „Zanna Bianca“. Alle Zonen sind durch Trails miteinander verbunden.

Anreise: Via A 8, Inntalautobahn und Brennerautobahn zur Ausfahrt Mezzocorona und nach Molveno (340 km/4 h ab München)
Öffnungszeiten: Anfang Juni bis Mitte Sept.
Preise: 4 h: 25 €; 1 Tag: 30 €; 2 Tage: 48 €
Infos: www.dolomitipaganellabike.com

Samerberg

Bikepark Samerberg: Der Bikepark Samerberg erschließt den unteren Teil des Berges Hochries am Nordrand der Chiemgauer Alpen. Nur eine Stunde von München entfernt, kommen hier Einsteiger und Profs auf ihre Kosten. In der Verleihstation kannst du Bikes und Schutzausrüstung mieten. Alles mit Chiemseeblick.

Die Strecken: Neben der Hauptabfahrt mit vielen Kurven, Wallrides und Wellen mit jeder Menge Singletrail-Varianten gibt es hier im Chiemgau auch noch eine Table-Line und einen Übungsparcours. Rund um den Bikepark warten über 200 Kilometer beschilderter Bikestrecken
auf kleine und große CC- und Endurofans.

Anreise: Via A 8 zur Ausfahrt Samerberg und
zur Hochries-Talstation (75 km/1 h ab München)

Öffnungszeiten: ab 30. März, 9:30 –17 Uhr
Preise: Tagesticket: 15 €; 10 Liffahrten: 17 €
Infos: www.bikepark-samerberg.de

Freiburg

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Kirsten Sörries

Holy Trails: 2011 wurde der Verein „Mountainbike Freiburg e. V.“ von ein paar Locals gegründet. Heute besteht er aus 1200 Mitgliedern. In ehrenamtlicher Tätigkeit wurden und werden ein halbes Dutzend Trails gebaut und gepflegt.

Die Strecken: „Borderline“ vom Roßkopf zur Jugendherberge; „Canadian Trail“ vom Kybfelsen zur Sternwaldwiese; „Badish Moon Rising Trail“ vom Schauinsland zum Kybfelsen; „Baden to the Bone Trail“ vom Roßkopf nach Zähringen; „Hubbelfuchs Trail“ vom Roßkopf Richtung Herdern.

Anreise: Aus Richtung Stuttgart via A 8 und A 5 nach Freiburg (200 km/2:15 h ab Stuttgart)

Öffnungszeiten: Die Trails sind (fast) ganzjährig befahrbar. Infos zum Shuttleservice auf den Schauinsland unter www.2-cycle.de; der neue Dirtpark ist von Mai bis Ende Oktober geöffnet, aber nur für Vereinsmitglieder!
Preise: Vereinsmitgliedschaf: 35 € pro Jahr
Infos: www.mountainbike-freiburg.com

Kronplatz

Bike & Freeride Kronplatz: Hier oben, am nördlichen Eingangstor in die Dolomiten, wurde der Sage nach Dolasilla zur Dolomitenkönigin gekrönt. Königliche Trails führen heute vom 2275 Meter hohen Gipfel in alle Himmelsrichtungen ins Pustertal und nach St. Vigil.

Die Strecken: Der „Herrnsteig“ ist der acht Kilometer lange, schwere Klassiker hinab nach Bruneck. Unterwegs zweigen mittelschwere Varianten ab. 1100 Tiefenmeter hinunter nach Olang führt der „Gassl“-Trail – und zum Furkelpass der bobbahnähnliche „Furcia“-Trail.
Anreise: Via A 8, Inntalautobahn und Brennerautobahn zur Ausfahrt Brixen. Durchs Pustertal nach Bruneck (270 km/3 h ab München)

Öffnungszeiten: 2. Juni bis 14. Oktober
Preise: 1 Tag: 32 €; 3 T.: 60 €; 5 von 7 T.: 90 €
Infos: www.freeride-kronplatz.com

Serfaus

MB 0918 Bikeparks Top
Dennis Stratmann

Bikepark Serfaus: Der Zweirad-Spielplatz zwischen Landeck und Reschen ist einer
der Vorreiter in Sachen gebaute Trails. Neu: Ab 2018 kannst du deine Technik und deinen Style in der Bikeschule Serfaus-Fiss-Ladis verbessern.

Die Strecken: Die Tiroler kleckern nicht, sie klotzen – mit drei leichten („Milky Way“, „Vuelta“ und „Morning Glory“), drei mittelschweren („Strada del Sole“, „Supernatural“ und „Freeride Trail“) sowie zwei schweren Strecken („Hill Bill“ und „Downhill“). Und im Talbereich warten Pumptrack, Slopestyle, Dirtline sowie Kids Park.

Anreise: Aus Richtung Ulm auf der A 7 zum Grenztunnel Füssen und über den Fernpass nach Landeck und Serfaus (230 km/3 h ab Ulm)

Öffnungszeiten: 8. Juni bis 21. Oktober
Preise: 4 h: 32 €; 1 Tag: 37,50 €; 2 Tage: 71 €
Infos: www.bike-sfl.at

1. Winterberg

Bikepark Winterberg: Vom 14. bis 16.
Dezember gastiert der Bob-Weltcup wie jeden
Winter in Winterberg. Noch bis Anfang November haben Biker das Erlebnisareal an der Bobbahn exklusiv für sich – mit zwei Lifen, Bikestation, Kletterwald, Biker-Hostel und, und, und.

Die Strecken: Ein Übungsparcours und
zehn Strecken – von der blauen Flow-CountryStrecke über Slopestyle und Northshore bis
zum tiefschwarzen iXS-Downhill: Was können
sich Mountainbiker mehr wünschen?

Anreise: Aus dem Raum Köln auf der A 4 zur
Ausfahrt Krombach und über Schmallenberg
nach Winterberg (140 km/2 h ab Köln)

Öffnungszeiten: 27. April bis 4. November
Preise: Vormittagskarte (9:30–13:30): 25,50 €,
Tageskarte: 32,50 €, Zweitageskarte: 60 €
Infos: www.bikepark-winterberg.de

2. Willingen (Deutschland)

Auf der Worldcup-Downhill-Strecke die Grenzen erfahren.

In den Nullerjahren trafen sich in Willingen die besten Downhill-Worldcup-Profis. Ihr Ziel: wichtige UCI-Punkte auf der eigens für dieses Spektakel entworfenen Downhill-Strecke von Diddie Schneider sammeln. Ehrfürchtig thront ein etwa zehn Meter hoher Starthügel obenauf und hält Nicht-Profis von der 1,6 Kilometer-Strecke mit gut verteilten 250 Tiefenmetern ab. Solide Technik und viel Erfahrung sind hier Pflicht. Weniger Erfahrene und auch fortgeschrittene Biker sind auf der Freeride-Strecke besser aufgehoben. 190 Höhenmeter Abfahrtsspaß führen bei einer Länge von 1,6 Kilometer flowig zum Lift. Northshore-Elemente versüßen den Spaß, sind aber dank guter Streckenführung leicht umfahrbar. Ein weiteres Highlight: die 500 Meter lange 4-Cross-Strecke – ebenfalls aus UCI-Zeiten. An der Talstation gibt es einen großen Parkplatz und einen Bikeshop, der Ausrüstung und Bikes zum Verleih anbietet.

Info: http://www.snow-bike-willingen.de
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: April bis Oktober, Mo–Fr 9–17 Uhr, Sa–So & Feiertage 9–17:30 Uhr
Tageskarte Erwachsene: 28 Euro
Lift: Kabinenseilbahn
Strecken: maximal 250 Höhenmeter
Fahrtechnik: http://www.bikestation-willingen.de

3. Osternohe (Deutschland)

Spaßige Spielwiese für Sprungteufel – und angehende.

Nahe Nürnberg versteckt sich der beschauliche Bikepark Osternohe - und damit ein echtes Juwel. Verteilt auf drei Strecken finden sich Unmengen spaßiger Stunts: Drops, Kicker, Anlieger, Wallrides und Northshores en masse. Die Bauten sind gekonnt konstruiert, sodass Risiken kalkulierbar sind. Auf diese Weise können auch Anfänger erste Flugmeilen sammeln. Super! Jenseits der Airtime-lastigen Freeride-Strecke lädt die schnelle Downhill-Piste zum Racen ein. Anfänger finden mit der „Blue Line“ eine einfache Singletrail-Abfahrt.

Info: http://www.bikepark-osternohe.de
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Anfang April, Fr 14–18 Uhr, Sa–So & Feiertage 10–18 Uhr
Tageskarte ­Erwachsene: 18 Euro
Lift: Schlepplift
Strecken: 3, maximal 136 Höhenmeter
Fahrtechnik: http://www.heimatrausch.de

4. Hahnenklee (Deutschland)

Trailfeeling auf dem Bocksberg in Norddeutschland.

Sieben Strecken aller Schwierigkeitsgrade und einen Übungsparcours finden Biker in Hahnenklee. Top für Einsteiger ist die Freeride-Strecke, diese führt über einen Singletrail, der kleine Hindernisse bietet. Einmal im Jahr muss die Hauptstrecke für den IXS-Rookies-Cup herhalten. Über viele Wurzeln und einige Sprünge führt der Racetrack gen Tal und wird mit zunehmender Geschwindigkeit schwieriger. An „normalen“ Tagen reicht aber auch ein langhubiges Enduro-Bike für den Mittelgebirge-Park. Jump-Fans finden auf der 300 Meter langen Northshore-Strecke und dem Biker-Cross ihr Glück. Per Kabinen-Seilbahn gondeln Gravity-Fans zum Streckenstart.

Info: http://www.bike-park-hahnenklee.de
Öffnungszeiten und Saisonbeginn: ab Mitte April, Mo–So 9:15–17:15 Uhr
Tageskarte: 20 Euro
Lift: Seilbahn ­
Strecken: 7, maximal 130 Höhenmeter
Fahrtechnik: board-bikes@web.de

5. Samerberg (Deutschland)

Für Profis und Anfänger lohnt sich ein Ausflug in den Chiemgau.

Seit der Eröffnung im Frühjahr 2011 zieht der Bikepark Samerberg neugierige Gravity-Sportler an, unter anderem auch Freeride-Legende Wade Simmons. Wobei sich ein Trip aus dem Münchner Umland dorthin auch für Anfänger lohnt. Die breit angelegte Freeride-Strecke belegt den Hauptteil des Parks und erinnert mit ihren unzähligen Anliegerkurven an eine Flow-Country-Strecke à la Diddie Schneider. Doch auch Northshore- und Singletrail-Varianten zweigen an mehreren Stellen ab. Dort können Profis auf gebauten Konstruktionen ihre Grenzen ausloten – von Skinny-Northshore über Fels-Drop bis hin zum Fünf-Meter-Monster-Drop ist alles möglich. Sogar Dirtjumps und eine riesige Slopestyle-Bowl ließen die Streckenbauer nicht aus. Biker mit weniger Airtime-Affinität fühlen sich auf der naturbelassenen Singletrail-Variante wohl. Diese windet sich durch dichten Wald und wirft die Biker nach einigen hundert Metern zurück auf die Hauptstrecke. Der Sessellift der Hochriesbahn befördert die Biker zum Start der Strecke, wo der Ausblick ins flache Voralpenland eine Pause wert ist.

Info: http://www.bikepark-samerberg.de
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Mitte April, Mi–Sa 10–18 Uhr
Tageskarte: 21 Euro
Lift: Seilbahn
Strecken: 1, 220 Höhenmeter
Fahrtechnik: http://www.mtb-fahrtwind.de

6. Bad Wildbad (Deutschland)

Ruppiger Abfahrts­spaß durch wilde Steinfelder.

Seit Jahren trainiert der 14-fache Downhill-Meister Marcus Klausmann in Bad Wildbad. Kein Wunder, die beiden Downhill-Pisten im Nordschwarzwald gelten schließlich als Deutschlands forderndste Strecken. Die steinreichen, stark verblockten Abfahrten sind gespickt mit vielen ruppigen Wurzelpassagen, natürlichen Absätzen und Holzanliegern. Alle Sprünge können umfahren werden. Trotzdem sind gute Technik und ausreichend Federweg hier Vo­raussetzung, um Spaß zu haben. Etwas entspannter geht es auf den Freeride-Abfahrten zu – steinig ist der Schwarzwald aber auch dort. Speed-Freaks dürfen sich auf dem Biker-Cross und der Dual-Strecke austoben. Die schnellen Brechsandkurse begeistern mit viel Airtime und üppig dimensionierten Anliegern. Wieder hoch geht's via Schlepplift (Biker-X, Dual) bzw. alle Viertelstunde mit der neuen Bergbahn (Downhill- und Freeride-Strecken).

Info: http://www.bikepark-bad-wildbad.de
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Anfang April, Mi–So 10–18 Uhr
Tageskarte: 26 Euro
Lifte: Schlepplift, Bergbahn
Strecken: 6, maximal 220 Höhenmeter
Fahrtechnik: http://www.radsportakademie.de

7. Albstadt (Deutschland)

In familiärer Atmosphäre die flowige Strecke auf der Schwäbischen Alb genießen.

Wer sich tief ins schwäbische Hinterland wagt, findet in Albstadt einen kompakten Park mit viel Spaßpotenzial. Das Angebot umfasst zwei flowige Hauptstrecken, von denen jeweils noch eine Variation abzweigt. Die Freeride-Abfahrt „The Castle Trails“ windet sich mit vielen Sprüngen den Hang hinab. Die schwierigen Streckenelemente liegen neben der Haupt­linie, so dass Anfänger nicht durch störende Umfahrungen gebremst werden. Auch beim Bau des „Mini-DH“ standen Flow und Spaß im Vordergrund. Die geschmeidige Strecke sorgt mit diversen Sprungpassagen für ein breites Grinsen im Gesicht.

Info: http://www.bikepark-albstadt.de
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab April, Sa–So & feiertags 10–17 Uhr
Tageskarte Erwachsene: 18 Euro
Lift: Schlepplift
Strecken: 2, maximal 135 Höhenmeter
Fahrtechnik: ja

8. Todtnau (Deutschland)

Volle Downhill-Dröhnung im Südschwarzwald.

Im Schatten des Feldbergs freut sich Deutschlands ältester Bikepark schon seit 1997 über abfahrtshungrige Besucher. Stolze 493 Höhenmeter wollen vernichtet werden. Es gibt zwei Strecken: Der „Wildride“ schlängelt sich –gespickt mit Double- und Table-Sprüngen – in zahlreichen Anliegern den Hang hinab. Eigentliches Aushängeschild des Parks ist aber die schnelle und abwechslungsreiche Downhill-Strecke, die zu den besten ihrer Art zählt.

Info: http://www.bikepark-todtnau.de
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab April, Mo–So 10–16:45 Uhr
Preise: 10er-Karte Erwachsene 37 Euro
Lift: Sessellift
Strecken: 2, maximal 493 Höhenmeter
Fahrtechnik: nein

9. Bischofsmais (Deutschland)

Vielseitiges Trailparadies im Bayerischen Wald.

Mit einem großen Streckenangebot lockt Trailbau-Guru Diddie Schneider in die bayerische Provinz. Neben der steinigen, sprungreichen Downhill-Strecke und der wurzeligen Free­ride-Abfahrt sind die Northshore-Trails das Highlight des Bikeparks am Geißkopf. In wilder Achterbahnfahrt geht es auf dem „Evil Eye“ über Holzleitern ins Tal. Der „You go first“-Trail lässt mit seinen spektakulären Holzbauten selbst bei erfahrenen Freeridern das Adrenalin kochen. Spaß für alle Könnerstufen verspricht dagegen der verspielte Flow-Country-Trail.

Info: http://www.bikepark.net
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Mai, 9–16:30 Uhr
Tageskarte Erwachsene: 26,50 Euro
Lift: Sessellift
Streckenprofil: 9, 260 Höhenmeter
Fahrtechnik: http://www.bikepark.net

10. Leogang (Österreich)

Der Vorzeige-Bikepark punktet mit Bergpanorama und großer Streckenauswahl.

Während die Kids im Mini-Bikepark zeigen können, was sie drauf haben, wartet auf die Großen der pure Adrenalinrausch: Der Speedster ist ein Downhill auf Worldcupniveau, die 2,3 Kilometer lange Abfahrt über 480 Tiefenmeter verlangt nach einer sicheren Fahrtechnik und genug Luft in den Lungen. Wer die (noch) nicht hat, sollte lieber einen Gang runterschalten und zum Beispiel die Singletrails Hangman I und II ansteuern. Über zahlreiche Kehren und eingestreute Northshore-Abschnitte geht es hier technisch einfacher ins Tal. Freerider aller Könnerstufen zieht es auf den Flying Gangster: Der flowige Trail fährt ein wahres Feuerwerk an Tables, Doubles, Drops und Anliegern auf – die größeren Hindernisse sind dabei alle umfahrbar. Für die sprungfreudigen Biker hat Spezialist Marcus Hampl den Flow Master Dirt Park designt. Auf seinen massiv dimensionierten Kickern kämpfen beim jährlichen 26Trix Dirtjump Contest die weltbesten Dirtjumper um Punkte fürs Ranking. Apropos Contest: Ende August trägt Leogang die UCI-Mountainbike-Weltmeisterschaft aus – der Besuch lohnt also doppelt!

Info: http://www.bikepark-leogang.com
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Mitte Mai Mi–So, ab Juni täglich 9–16:30 Uhr
Tageskarte Erwachsene: 32,50 Euro (gilt bereits ab 15 Uhr am Vortag)
Lift: Kabinenseilbahn Strecken: neun, maximal 480 Höhenmeter
Fahrtechnik: http://www.bikepark-leogang.com

11. Saalbach (Österreich)

Die längsten Freeride-Abfahrten in Europa erleben.

Mit vier Gondelbahnen ist die Region rund um Saalbach bestens erschlossen, und auch trailmäßig wird einiges geboten: Neben den vier Abfahrten im Bikepark (von familientauglich-einfach bis tricky) umfasst das Angebot auch Naturtrails wie den zehn Kilometer langen Hacklberg-Trail. Ein weiteres Highlight ist die Big-5-Challenge: Von den 5000 Tiefenmetern der knapp 70 km langen Tour müssen nur 1000 selbst erarbeitet werden, den Rest übernehmen fünf Bergbahnen. Der eigene Tourverlauf lässt sich unterwegs an vielen Foto-Checkpoints festhalten.

Info: http://www.bike-circus.at
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Ende Mai Mo–So 9–16:30 Uhr, X-Line ab Mitte Juni
Tageskarte ­Erwachsene: 28,50 Euro
Lifte: vier Gondelbahnen
Strecken: fünf, maximal 1015 Höhenmeter
Fahrtechnik: http://www.mtb-academy.de

12. Steinach (Österreich)

Freeride-Raststätte: Der Bikepark Tirol liegt direkt am Brenner.

Der Bikepark Tirol lädt seit der Eröffnung im Sommer 2011 zum Zwischenstopp beim Alpentransit ein. Über 400 Höhenmeter führt die moderne Gondel hoch zur Bergeralm. Dort stehen bis dato zwei Strecken zur Wahl: Die Freeride-Abfahrt „Crazy Heart“ kurvt in weiten Schwüngen den steilen Hang hinab. Immer wieder sorgen Table-Sprünge auf der Brechsandstrecke für Airtime. Holzanlieger mit Blick auf die Brennerautobahn erhöhen das Freeride-Vergnügen. 1900 Meter und knapp 50 Serpentinen später endet die anfängerfreundliche Strecke im Slopestyle-Areal. Den direkteren Weg nach unten wählt der rot markierte „Red Devil“-Downhill. Naturbelassen windet sich der wurzelige Trail durch den dichten Wald und kreuzt dabei immer wieder den „Crazy Heart“, bis er im unteren Teil schließlich ganz in ihm aufgeht. Das angrenzende Slopestyle-Areal gefällt mit vielen netten Spielereien, die sich allerdings eher an fortgeschrittenere Fahrer richten. Anfänger können dafür im großzügig angelegten Übungsbereich an der Liftstation an ihren Fahrkünsten feilen.

Info: http://www.bikepark-tirol.at
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Anfang Juni, Mo–So 9–17 Uhr, bei Regen kein Betrieb
Tageskarte: 25 Euro
Lift: Gondelbahn
Strecken: zwei, 400 Höhenmeter
Fahrtechnik:** nein

13. Semmering (Österreich)

Strecken en masse - vom Familien-Jüngsten bis zum Profi finden hier alle ihr Trailglück.

Hier kommen auch Bike-Neulinge voll auf ihre Kosten: Die Family Line bietet einen flowigen Einstieg, um die ersten Glücksgefühle einer berauschenden Abfahrt zu erleben. Fort­geschrittene Rider biken sich auf der „Banana Flip“-Free­ride-Strecke ein und toben sich anschließend auf dem 2,2-Kilometer-Down­hill richtig aus. Neben Steinpassagen und Wurzelfeldern gehören auch gekonnte Flüge über das Roadgap dazu. Wer dann noch genügend Energie übrig hat, kann auf der Northshore Line seine Technik verfeinern und sein Gleichgewicht schulen. Alle Strecken überwinden über 350 lustvolle Tiefenmeter zurück zur Talstation.

Info: http://www.bikeparksemmering.at
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Mitte Mai Do–So, ab Juli täglich 10–18 Uhr
Tageskarte: 27 Euro
Lift: Gondelseilbahn
Strecken: acht, 350 Höhen­meter
Fahrtechnik: http://www.the-gap.at

14. Crans Montana (Schweiz)

Gas geben mit Alpenblick im Kanton Wallis.

Egal ob die flowige Freeride-Strecke, prall gefüllt mit Anliegern und Sprüngen, oder die abwechslungsreiche, technische Downhill-Strecke – im Bikepark Crans Montana lauert großes Suchtpotenzial! Die beiden Abfahrten führen durch Wald und über Wiesen. Steinfelder und Wurzelpassagen schütteln Bike und Fahrer ordentlich durch, weite Sprünge halten den Puls bei Laune. Der Woodtrail unten an der Gondel ist eine Spielwiese für North­shore-Fans. Skinnies, Steilwandkurven und Spiralen in 4 Meter Höhe dürften selbst erfahrenen Ridern einen wohligen Schauer über den Rücken jagen.

Info: http://www.crans-montana.ch
Öffnungszeiten und Saisonbeginn: ab Anfang Juni, Mo–So 9:15–17:15 Uhr
Tageskarte: 30 SFR
Lift: Gondelseilbahn
Strecken: drei, 760 Höhenmeter
Fahrtechnik: ja

15. Châtel (Frankreich)

Im Herzen der Region Portes du Soleil gibt es 16 Strecken zu entdecken.

Zwei Lifte, 830 Höhenmeter und insgesamt 16 Abfahrtsmöglichkeiten – das sind die beachtlichen Eckdaten des Bikeparks Châtel. Und damit nicht genug: Der Liftpass gilt in der gesamten Region Portes du Soleil. So steht abfahrtshungrigen Besuchern ein mit 24 Liften erschlossenes, über 650 Kilometer langes Trailnetz zur Verfügung. Doch auch der Bikepark selbst reicht aus, um problemlos mehrere Tage Spaß zu haben: Die gepflegten Strecken bieten alles, was das BikerHerz begehrt. Von verspielten Einsteiger-Trails über knackige Downhill-Abfahrten bis hin zu heftigen Mutproben ist alles vorhanden. Wer das an einem Tag schaffen will, muss sich beeilen. Vorbildlich: Sämtliche Abfahrten sind gut sichtbar ausgeschildert, vor kniffligen Sprüngen wird ebenfalls per Schild gewarnt. So steht dem ungetrübten Abfahrtsvergnügen nichts im Wege. Auch top: der schnelle Lift plus kostenloses Camping auf dem Parkplatz. Genießer-Tipp: Airtime-Jagd mit Alpenblick auf dem „La Panoramic“-Trail.

Info: http://www.mountainbikeparkchatel.com
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Ende Juni, 9–16:45 Uhr
Tageskarte Erwachsene: 21 Euro (Staffelpreise bei mehreren Tagen)
Lift: zwei Sessellifte
Strecken: 16, 830 Höhenmeter
Fahrtechnik: nein

16. Špičak  (Tschechien)

Klein-Whistler im ­tschechischen Böhmerwald.

Mit günstigen Preisen und flowigen Trails hat sich der Bikepark Špičak in den letzten Jahren zum Szenetipp gemausert. Kein Wunder, schließlich sammelte der Trailchef jahrelang Erfahrung im legendären Bikepark in Whistler (Kanada), bevor er die Strecken in Špičak entwarf. Der Park an der deutsch-tschechischen Grenze (Übergang bei Bayrisch-Eisenstein) bietet neben der abwechslungsreichen Downhill-Abfahrt zwei verspielte Freeride-Strecken mit zahlreichen Sprüngen und vielen breiten Northshores. Gekonnt gebaut, eignen sich die Trails für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. Super: Die Umfahrungen der größeren Hindernisse machen Spaß und stören den Fahrfluss nicht. Ein schneller Vierer-Sessellift bringt die Fahrer zurück an den Start.

Info: http://www.sumava.spicak.cz
Öffnungszeiten und Saisonbeginn: ab Mitte Juni, Mo–So 9–17 Uhr
Tageskarte: 18,50 Euro (Staffelpreise für Mehrtageskarten)
Lift: Sessellift
Strecken: drei, 430 Höhenmeter

17. Lac Blanc (Frankreich)

Abwechslungsreicher Abfahrtsspaß im Elsass.

Mit einem vielseitigen Trail-Angebot lockt der Bikepark Lac Blanc in die Vogesen. Acht Strecken führen vom namengebenden Bergsee ins Tal, jede mit ihrem eigenen Charakter. Die mit Drops gespickte „La Fat“, die verwurzelte „La Roots“ oder die anfängertaugliche „La Easy“ – Spaß machen sie alle. Zahlreiche Northshore-Elemente sorgen für den Extra-Kick. Auf der schwarz markierten Downhill-Piste wurde schon mehrfach die französische Meisterschaft ausgetragen – der Name „La Nuts“ ist also Programm. Gratis-Camping auf dem Parkplatz, Duschmöglichkeiten und ein günstiges Restaurant runden das gelungene Paket ab. Einziges Manko: Der Bikepark Lac Blanc öffnet seine Pforten meist nur am Wochenende – lediglich in der Hauptsaison (Juli/August) läuft der Lift auch montags und dienstags.

Info: http://www.lacblanc-bikepark.com
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Mitte Mai Sa-So 9–17:45 Uhr; im Juli & August Sa–Di 9–17:45 Uhr
Tageskarte: 21 Euro
Lift: Sessellift
Strecken: acht, 300 Höhenmeter
Fahrtechnik: nein

18. Livigno (Italien)

Hochalpines Trailparadies für Big-Mountain-Freunde.

Europas höchstgelegener Bikepark befindet sich in der zollfreien Zone zwischen Italien und der Schweiz. Die Bergstation der schnellen Gondelbahn liegt 2349 Meter über dem Meeresspiegel und ist Ausgangspunkt für die fünf Abfahrten des Bikeparks. Während sich die blau und rot markierten Freeride-Abfahrten flowig mit vielen kleinen Sprüngen durch zahlreiche Anlieger ins Tal schlängeln, wählt die Downhill-Strecke häufiger die Falllinie. Auf der teilweise sehr steilen Abfahrt kämpften schon 2005 die Profis um den Weltmeistertitel – es geht also richtig zur Sache! Deutlich entspannter, aber teils genauso schnell wie die WM-Jungs kann man es auf dem „Camanel“-Singletrail laufen lassen: Wer von der Gondel 15 Minuten hochtritt, wird mit einem schier endlosen Flow-Feuerwerk der Extraklasse belohnt. Noch nicht genug? Auch abseits des Bikeparks gibt es hunderte Trail-Kilometer zu entdecken, für viele davon gibt es sogar einen Shuttle-Bus.

Info: http://www.mottolino.com
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Anfang Juni, Mo–So 9–17 Uhr
Tageskarte Erwachsene: 26 Euro
Lift: Gondelseilbahn
Strecken: fünf, 550 Höhenmeter
Fahrtechnik: z.B. http://www.trailxperience.com

19. Kranjska Gora (Slowenien)

Grenzenloser Trailspaß für Vollblut-Racer und Airtime-Fanatiker in Slowenien.

Die Abfahrtsstrecke des Slowenischen Down­hill Cups 2008 und der Masters-Downhill-Europameisterschaft 2011 lässt Könner und Adrenalinjunkies voll auf ihre Kosten kommen. Gerade bei Nässe wird die Abfahrt richtig anspruchsvoll. Der wechselnde Untergrund tut sein ­Übriges: Von Lehm über Wald- und Wiesenboden bis hin zu losen Steinen ist hier kurz nach der öster­reichischen Grenze alles dabei. Wurzelfelder und knackige Gefälle verlangen auf den 350 Tiefenmetern volle Konzentration und eine solide Fahrtechnik. Wer lieber viel Luft unter den Stollen genießen will, anstatt gegen die Uhr zu fahren, ist auf der mit Kickern garnierten „Airline“-Abfahrt bestens bedient.

Info: http://www.bikepark.si
Öffnungszeiten & Saisonbeginn: ab Ende April Fr–So, ab Ende Juli täglich 9–17 Uhr
Tageskarte: 21 Euro
Lift: Sessellift
Strecken: zwei, 600 Höhenmeter
Fahrtechnik: http://www.bikepark.si

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