Bike Wellness Tour

Bike Wellness Tour

Charakteristik

Tagsüber schwitzen, abends schlemmen – das exklusivste Bike-Wochenende der Alpen.

Infos

Allegra Tourismus, Tel. 00 41/81/8 58 72 14 ,
e-Mail: info@bike-gourmet-tour.ch,
Internet: www.bike-gourmet-tour.ch.

Termine 2006
24. bis 27. August, 14. bis 17. September, 5. bis 8. Oktober.

Preis
1230 Euro im Doppelzimmer, EZ-Zuschlag: 65 Euro.

Bike Wellness Tour

Schon wieder die Schweizer, die es erfunden haben. Wobei man bei dieser Idee nur zwei und zwei zusammenzählen musste: Wie lässt sich das Anstrengende mit dem Angenehmen verbinden? Tagsüber schwitzen, nachmittags schlummern, abends schlemmen? Nicht irgendwo, sondern in den besten Schweizer Wellness-Hotels und Restaurants? Das dachten sich Fadri Cazin und Andy Vesch, der Organisator des Marathonklassikers „Swiss Bike Masters“, und so erfanden die beiden kurzerhand die „Bike Wellness Tour“ – unter Garantie die exklusivste Biketour der Alpen.
Willkommen im Waldhaus in Flims! Was, typisch eidgenössisches Understatement, idyllisch-bescheiden klingt, gehört zum Allerfeinsten, was die Schweiz zu bieten hat: vier Hotels, fünf Sterne, sechs Restaurants. Das altehrwürdige Grandhotel wurde 1877 erbaut und bildet heute den Mittelpunkt des größten Hotelparks der Schweiz. Darin könnte man locker eine Fünfkilometerrunde fahren. Wenn einen nicht dieser Kubus aus Glas und Licht angrinsen würde – der extravagante Wellness-Tempel. Nach der Einführungsrunde zum schönsten Aussichtspunkt über dem „Swiss Grand Canyon“, wie die Schweizer ihre Rheinschlucht stolz nennen, führt der erste Weg wie ferngesteuert genau dorthin. Aber erst, nachdem diesmal ausnahmsweise nicht der Bentley, sondern das Bike am Hoteleingang vorgefahren und vom Portier mit den Fragen „Waschen? Luftdruck prüfen? Kette ölen?“ standesgemäß in Empfang genommen wurde. Wer seine standesgemäß verdreckten Klamotten am Nachmittag vom Zimmerservice abholen lässt, findet sie gewaschen, säuberlich zusammengelegt und mit Schleifchen dekoriert auf dem Kingsize-Bett, wenn er nach dem Dinner aufs Zimmer kommt.

Apropos Dinner: Am Abend des Anreise-tags wird das Wochenendprogramm nicht zwischen Tür und Angel besprochen, sondern im Restaurant „Da Veraguth Carnetg“ in Sagogn in der Nähe von Flims. Küchenchef Klaus Ziegler lockt seine Gäste mit 16 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern. Am nächsten Abend legen Küchenchef Sandro Steingruber und Restaurantleiterin Verena Kneihsl vom „La Cena“ – auch mit fünfzehn Gault-Millau-Punkten dekoriert – die Latte abermals sehr hoch.
Schwindelig tief hinunter geht’s am nächsten Morgen hinab in die Rheinschlucht – je nach Gusto auf kniffligen Singletrails oder ganz entspannt auf breiten Pisten. So wird die Route immer individuell den Wünschen der Gäste angepasst. Und damit keiner verloren geht, sind zwei Guides dabei.
Früh um neun beginnt nicht nur Bikers Tagwerk, sondern auch das von Jutta Sterg-ner, Peter Jörimann und ihrem Team im Restaurant „Krone“ in Grüsch. Während die einen auf 64 Kilometern und 1000 Höhen-metern ordentlich Kalorien verbrennen, be-reiten die anderen ein spektakuläres Sechsgängemenü vor – das nächste kulinarische Highlight wartet: Grissini-Strauß, danach ein Salade Niçoise mit Baby-Lattich, Picandou, Tranchen von roh gebeiztem Räucherlachs, als Hauptgang geschmorte Kalbsbacke an Barolosauce in kaltgepresstem Olivenöl, Safrankartoffeln und Frühlingsgemüse im Speckmantel und als Dessert gebackenes Rhabarberclafouti mit frisch gedrehtem Mandel-Marzipan-Eis.
Macht zusammen 15 Gault-Millau-Punkte. Aber werden Biker auch satt? Klar, wer will, bekommt bei Jutta, der Kärntner Küchenchefin, anstandslos Nachschlag. Die Atmosphäre ist eh ganz entspannt. Anzug und Krawatte braucht niemand per Shuttlebus vorausschicken – sportlich-leger ist angesagt. Aperitif und Grissini-Häppchen werden direkt in der gemütlichen Küche eingenommen.
Nur gut, dass diese Tour lediglich ein verlängertes Wochenende dauert, denn am süßen Müßiggang finden auch notorische Höhenmeterfresser und auf ihre Linie Bedachte rasend schnell Gefallen. Die drei Tage reichen aber, um sich erholt wie nach zwei Wochen Pauschalurlaub zu fühlen. Nur kosten sie auch so viel: mit 1230 Euro ist die „Bike Wellness Tour“ die exklu-sivste – aber gewiss auch teuerste – Biketour der Alpen.

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