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Mountainbiken in der Region Terme di Comano und am Molvenosee – Infos, MTB-Tourentipps, GPS-Daten

Alle Infos zum MTB-Spot Terme di Comano

Egal, ob die Familie zusammen loszieht oder mal nur die Erwachsenen: In der Region Terme di Comano zwischen Gardasee und Brenta gibt es MTB-Routen für jeden Geschmack. MountainBIKE stellt acht Top-Touren vor - inklusive GPS-Daten.

Lage: Die Valli Giudicarie – auf deutsch Judikarien – bilden die Talschaften nordwestlich des Gardasees zwischen Adamello und Brenta. Hauptort ist Ponte Arche, dort führt eine Brücke über den Gebirgsbach Sarca. Auch bekannt: die Thermen von Comano (Comano Terme).

Anreise: über Brennerautobahn A 22 (Maut!) bis Trento Nord. Dort auf die neue Umfahrung und in Ri. Riva und zum Lago di Toblino. In Sarche rechts und hinauf in die Hochebenen von Comano-Giudicarie.

Beste Reisezeit für Mountainbiker: Die Hochebenen liegen auf 400 bis 800 Meter Meereshöhe, so dass Mountainbiken auch im Frühjahr und im späten Herbst noch gut möglich ist.

Allgemeine Reise-Infos: APT Terme di Comano – Dolomiti di Brenta in Ponte Arche (TN) Tel. 00 39/04 65/70 26 26 www.visitacomano.it

Übernachtung: Es gibt 13 Hotels, die sich auf die Bedürfnisse von Mountainbikern eingerichtet haben: www.visitacomano.it/bikehotel

Dolomiti Brenta Bike: www.dolomitibrentabike.it

Lifte: Dos del Sabión in Pinzolo: www.doss.to; Paganella: www.paganella.net; die Lifte laufen von Mitte Juni bis Mitte September.

Bici-Bus: Dieser Kleinbus mit Radanhänger fährt bis an den Gardasee und in die Dolomiten. Die Beförderung ist für Inhaber der „Comano Salus Card“ (kostet 28 Euro, 14 Tage gültig) gratis. Ohne diese kostet jede Beförderung zwischen 2,70 und 5,20 Euro inklusive Bike.

Touren

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MTB-Reisereportage Terme di Comano

Jetzt sitzen also alle, Groß und Klein, zusammen im Schatten der Kiefern, schlecken Eis – und sind einfach nur happy. Die XXL-Portionen aus der Gelateria im Kurpark von Comano Terme sind quasi die Krönung des Glücks. Grundlage dafür im Mountainbike-Urlaub mit Kindern jedoch bildet das Tourenangebot. Denn es ist für bergradelnde Eltern nicht so einfach, dass am Ende des Tages alle zufrieden sind.

Was bikebegeisterte Familien wollen:

Gemütliche Runden auf überwiegend breiten Wegen, die mit dem Kinderanhänger gut zu meistern sind und zudem viele interessante Pausenstopps für die Insassen bieten. Dazu aber auch fordernde Touren mit kniffligen Singletrails – wenn sich Mama und Papa mal ohne Nachwuchs austoben wollen. Plus, bitte schön, kleine Vormittags- oder Abendfluchten. Und als Bonus noch interessante Routen, deren Höhenmeter sich bergauf durch Lifte oder Busse reduzieren lassen, falls Kids mit dem eigenen Bike dabei sind. Das wissen auch Elternteile zu schätzen, die Trainingsrückstand haben ... Die Liste der Wünsche ans Bike-Universum ist also lang – und sie wird in einer (noch) ziemlich unbekannten Region aufs Feinste erfüllt. In "Comano-Giudicarie" – zwischen Brenta und Gardasee – finden Familien mit Kids alles, was man zum Glück braucht.

Allein den gestrigen Tag würde jeder von uns diskussionslos nochmals absolvieren. Morgens sind wir alle zusammen – Albert und Sina mit Nele, Markus und ich mit unserem Töchterchen Maja – mit dem "Bici-Bus" von Comano nach Pinzolo gefahren. Diese Kleinbusse mit eigenem Anhänger für Räder sind ein besonderer Service der Region – und mit der Comano Card gratis! Der Fahrer hat sogar eigens einen Kindersitz für uns mitgenommen.

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Albert Müller
MTB-Touren am Molvenosee

Mountainbiken in der Region Terme di Comano – die schönsten Bilder

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Albert Müller 1/9 MTB-Impressionen Terme di Comano Und ewig lockt der See: Vom Monte-Casale-Gipfel sieht man bis zum Gardasee.
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"Dolomiti-Brenta-Bike"-Tour

In Pinzolo trennten sich dann die Wege. Markus radelte mit den Mädels (und dem Doppelsitzer) auf dem Radweg immer leicht bergab das Tal der Sarca entlang bis nach Stenico. Dort erkundeten die drei die mächtige Burganlage und rollten dann zurück bis Comano. Die wildere Tour führte Albert, Sina und mich derweil auf einen feinen Teil der "Dolomiti-Brenta-Bike"-Tour.

Seit ein paar Jahren ist dieses Projekt einer ausgeschilderten Brenta-Umrundung inklusive Sorglos-Pauschalen mit Übernachtungen und Gepäcktransport äußerst erfolgreich. Davide Aldrighetti hat großen Anteil daran, dass seine Heimat eine echte Bike-Destination wurde. Immer wieder hakte der Grafiker zusammen mit seinen Freunden bei Gemeinden und Tourismusverwaltungen nach – heute gibt es zehn beschilderte Routen durch die Region. Tendenz steigend.

Ein gutes Dutzend Hotels hat sich speziell auf bikende Gäste eingestellt. Sie bieten neben Bike-Garage und Waschgelegenheit auch wöchentlich zwei geführte Touren an. Und der Bici-Bus bringt Radler und ihre Gefährte gratis zu günstigen Startplätzen – bis in die Dolomiten oder gen Gardasee.
An der Talstation in Pinzolo trafen wir also Marco Albertini. Im Winter arbeitet er als Skilehrer am Dos del Sabión, gestern fuhr er mit uns Mountainbikern im Lift nach oben und zeigte uns einen Teil der Brenta-Umrundung.

Irgendwo hier oben zwischen den Felstürmen sollen noch Braunbären hausen ... Noch ein Cappuccino an der Bergstation, dann ging’s zur Sache. Marco wusste natürlich eine extra Schleife auf einem selektiven Singletrail. Dann ein kurzes, aber knackiges Stück bergauf, und wir standen am Passo Bregn da l‘Ors. Wunderbar schmiegte sich der Weg ans Gelände an, so dass man die Finger schön von den Bremshebeln lassen konnte.

Spaßtouren in Comano-Giudicarie

Die einzig echte Gefahr hier? Kuhfladen! Doch Marco wusste sogar sie positiv zu sehen. "Das sind ganz besondere Kühe hier, eine eigene Rasse, sie heißt Rendena. Gut für Fleisch und Milch!" Zumindest teilweise verifizierten wir diese Aussage sofort und probierten etwas von dem Käse, den der schüchterne, vollbärtige Senner Lorenzo an der Malga Movlina zum Verkauf anbot. Köstlich!

Ebenso wie der restliche Teil der Abfahrt ins Tal, das nach den Kühen benannt ist – oder andersherum. Vor der Eisdiele trafen sich alle Familienteile wieder und beschlossen: "Morgen machen wir was gemeinsam!"

Nicht nur am nächsten Tag. Hier in Comano-Giudicarie gibt’s Spaßtouren ohne Ende! Eine davon führt rund um den Lago di Nembia und den Lago di Molveno. Die Wege lassen sich problemlos mit (schmalen)Anhängern bewältigen. Und am Ufer kommt richtiges Strandambiente auf – auch wenn die Seen selbst ganz schön kalt sind.

Die Gegensätze sind reizend: Gerade haben wir an der Strandbar noch einen Spritz getrunken und uns gefühlt wie an der Riviera – dann gibt es schon eine bodenständige Trentiner Brotzeit mit Ciuiga. Diese grobe Wurst wird aus Fleisch und Rüben gemacht. In ärmeren Zeiten aus der Not entstanden, ist dies heute eine Spezialität, die sogar mit dem Slow-Food-Prädikat ausgezeichnet ist.

Historische Pfahlbauten von Fiavé

Am nächsten Tag geht es mit beiden Familien per Radl zu den Pfahlbauten von Fiavé. In der Moorlandschaft – mit ihren Wasserpflanzen und Holzplankenwegen an sich schon sehenswert – stehen diese Zeugnisse einer alten Kultur. Im Ort dann überrascht uns das neue Museum mit moderner Aufbereitung des Themas. Wir haben gleich doppelt Glück und kommen gerade, als der ehrenamtliche Helfer Angelo Parisi Zeit für eine Führung hat. Er zeigt uns die beeindruckenden Exponate: Sogar eine Art Milchschäumer hatten die Bronzezeit-Bewohner des Tals schon!

Darauf einen Cappuccino! Nur noch ein paar Kilometer, dann sind wir am Kurpark in Comano Terme – und wieder bei der Eisdiele. Wir sind uns einig: "Wir bleiben noch ein paar Tage!" Wir wollen nämlich noch auf die Paganella und nach Rango, einem der schönsten Dörfer Italiens. Und Markus und mich zieht es auf den Monte Casale – die Moser-Tour sind wir schon vor zehn Jahren gefahren. Damals, als wir noch vom Campingplatz in Arco gestartet sind. Und Familienplanung noch überhaupt nicht zur Debatte stand ...

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