So testet MountainBIKE Allmountain-, Enduro und Freeride-Reifen

Das Testverfahren im Detail

Das Testteam von MountainBIKE betrieb maximalen Aufwand beim Labor- und Praxistest der sieben MTB-Reifen.

Die Reifenmodelle wanderten in die Speziallabore von Continental und Schwalbe, um Rollwiderstandsmessung, Durchschlag- und Durchstichtest zu absolvieren. Der Mittelwert aus beiden Laborprüfungen floss schließlich in die Bewertung ein.

Zur Ermittlung des Rollwiderstands treibt eine Metallrolle den Reifen mit konstanter Geschwindigkeit an und misst die dafür benötigte Leistung. Beim Durchschlagtest schlägt ein Fallbeil aus stetig zunehmender Höhe auf den Reifen – so lange, bis der Schlauch dabei platzt. Je höher, umso besser.

Beim Durchstichtest misst ein Gerät die benötigte Energie, ab der sich ein spezieller Dorn durch die jeweilige Lauffläche bohrt. Durchschlag- und Durchstichtest ­ergeben gemeinsam den Pannenschutz.

Parallel zur Laborprüfung ­mussten die MTB-Reifen auch zum Praxistest, um auf selektiven Teststrecken Kurven-, Brems- und Vortriebsgrip sowie ihre Fähigkeiten zur Selbstreinigung unter Beweis zu stellen. Die Testfahrten erfolgten auf drei gleichen Bikes des Modells Liteville 301. Die Praxisergebnisse flossen in die Bewertungspunkte „Grip trocken“ und „Grip nass“ ein.

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02.06.2013
Autor: Rainer Sebal
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 04/2013