Race-Gabeln im Test

Federgabel kaufen: Darauf müssen Sie achten

Vor der Einkaufstour im Bikeshop sollten Racer ein paar grundsätzliche Dinge beachten. Wir sagen Ihnen, welche.
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Foto: Björn Hänssler Test Racegabeln

Immer voll am Gas: Racer wollen eine möglichst leichte Federgabel.

Die Einbaulänge der Gabel ist meist vom Rahmenhersteller begrenzt und kann den Lenkwinkel erheblich verändern. Probleme gibt es mit Race-Gabeln meist nur bei relativ alten Rahmen, da diese häufig nicht für die Mehrbelastung einer längeren Gabel ausgelegt sind. Neue Gabeln bieten oft nur noch Aufnahmen für Scheibenbremsen. Falls Sie nach wie vor mit Felgenbremse fahren, achten Sie auf vorhandene Bremssockel.

Bei der Verwendung von Scheibenbremsen darf auch der zur Gabel und Disc passende Adapter nicht fehlen. Viele Hersteller bieten so genannte Remote-Hebel an, mit denen der Fahrer die Gabel einfach vom Lenker aus bedient. Viele Racer schwören auf die praktische Schnellverstellung, um das nervige Wippen im Wiegetritt zu verhindern. Achten Sie beim Kauf darauf, dass genügend Platz am Lenker vorhanden ist, um den Hebel ergonomisch befestigen zu können.

Sind die grundlegenden Dinge erst mal klar, geht‘s ins Detail. Welche Gabel erfüllt die individuellen Anforderungen am besten? Muss es die leichteste Gabel sein, oder entscheidet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Soll der Stoßabsorber alle erdenklichen Einstellmöglichkeiten bieten oder genügt ein einfaches Setup? Wieso bekommt man für den Preis einer DT Swiss fast drei RST-Gabeln? Alles Fragen, die dieser Test beantwortet.

08.02.2008
Autor: Dipl-Ing. (FH) Rainer Sebal
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 02/2008