Bremsen im Labor- und Praxis-Test

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Foto: Benjamin Hahn MTB-Bremsentest

Ashima PCB

Kunststoffgeber, außenliegende Ölleitung am Bremssattel, faltenbalgartige Membrane statt Kolben: Die Ashima PCB steckt voller technischer Raffinessen und knackt dadurch mit 160er-Disc die 300-Gramm-Grenze. Zum Testbericht: Ashima PCB Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Ashima PCB

Der extreme Leichtbau wirkt sich jedoch negativ auf Power und Standfestigkeit aus.Die ohnehin schon schwache Bremsleistung geht bei steileren Abfahrten gegen Null, der Fahrer greift vorübergehend ins Leere. Zum Testbericht: Ashima PCB Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Ashima PCB

Die rote Leitung an der Ashima befördert die Bremsflüssigkeit zwischen den beiden Bremszylindern, was für bessere Kühlung sorgen soll. Anstatt Kolben verwendet die Bremse faltenbalgähnliche Membrane, die das Problem von festkorrodierten Kolben verhindern sollen. Zum Testbericht: Ashima PCB Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Avid Code

Etwa 30 Gramm spart die neue Vier-Kolben-Bremse Code gegenüber dem Vorgänger. Der Bremsgeber übernimmt die „Taperbore“-Technik der Avid-Geschwister inklusive werkzeugloser Druckpunkt- und Griffweiteneinstellung. Zum Testbericht: Avid Code Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Avid Code

Der kugelgelagerte Alu-Hebel lässt sich ergonomisch bedienen und erzeugt ordentlich Biss. Auch auf langen, steilen Abfahrten sorgt die Code mit konstanter Bremsleistung für Sicherheit. Zum Testbericht: Avid Code Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Avid Code

Dank „Taperbore“- Technik fällt die Code ungewöhnlich schlank aus. Aber nach wie vor fühlt sich die Bremse in anspruchsvollem Terrain am wohlsten. Darauf deutet neben dem Vierfach-Kolben auch der massive, dreifach kugelgelagerte Bremshebel hin. Zum Testbericht: Avid Code Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Avid Elixir 3

Die Einsteigerbremse Elixir 3 arbeitet bereits mit der „Taperbore“-Technik der teureren Avid-Modelle. Zum Testbericht: Avid Elixir 3 Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Avid Elixir 3

Die Griffweiteneinstellung erfolgt via Inbus, eine Druckpunkteinstellung fehlt. In Sachen Bremskraft und Standfestigkeit kann die Elixir 3 mit vielen der Highend-Bremsen locker mithalten. Auch Hebelergonomie und Dosierbarkeit befinden sich auf hohem Niveau. Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis und somit klarer Kauftipp! Zum Testbericht: Avid Elixir 3 Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Avid X.0

Mit der neuen X.0 schließt Avid die Lücke zwischen der Top-Race-Bremse XX und der Elixir CR. Zum Testbericht: Avid X.0 Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Avid X.0

Das Design entspricht mit hohlem Hebellager und Griffweiteneinstellung via Inbus dem XX-Modell. Das Gewicht pendelt sich zwischen Top-Modell und Elixir CR ein. Der Carbon-Hebel schmiegt sich perfekt an den Bremsfinger an und fördert die ausgezeichnete Dosierbarkeit. Hohe Bremsperformance bei wenig Gewicht – Race-Tipp! Zum Testbericht: Avid X.0 Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Avid X.0

Carbon-Hebel, gerasterte Druckpunkt-Einstellung und die eigenwillige, hohle Hebellagerung entsprechen der Form des Top-Modells XX. Die häufigen Druckpunkt-Probleme bei Elixir-Bremsen sollen mit der neuen „Taperbore“-Generation Geschichte sein. Der Dauertest läuft bereits. Zum Testbericht: Avid X.0 Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Formula The One

Das Innenleben der Formula-Bremse bleibt im Vergleich zum Vorjahr gleich. Die am Prüfstand gemessene hohe Bremskraft lässt sich in der Praxis nicht sofort spüren, da die Sinterbeläge eine gewisse Grundwärme benötigen. Zum Testbericht: Formula The One Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Formula The One

Für 2011 bietet Formula optional eine werkzeuglose Griffweiteneinstellung sowie die Druckpunktverstellung „FCS“ für seine Modelle an. Der relativ harte Druckpunkt an der The One lässt sich dadurch etwas weicher abstimmen. Zum Testbericht: Formula The One Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Formula The One

Formula-Bremsen sind ab sofort optional mit werkzeugloser Griffweiten und Druckpunkteinstellung erhältlich (jeweils goldfarben). Letzteres eignet sich sehr gut, um den relativ harten Druckpunkt an der The One zumindest etwas weicher abzustimmen. Zum Testbericht: Formula The One Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Magura Marta FR

Hinter der Modellbezeichnung Marta FR verbirgt sich eine farblich aufgepeppte Marta-SL-Bremse, allerdings mit neuer, abfahrtsorientierter Bremsscheibe. Die so genannte „Storm“-Disc bietet etwas mehr „Fleisch“ als die Storm-SL-Rotoren der CC-Modelle und sorgte damit im Test stets für hohe Standfestigkeit. Zum Testbericht: Magura Marta FR Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Magura Marta FR

Da als Freeride-Bremse ausgelegt, schickte Magura nur Scheiben mit 180 und 203 Millimeter in den Test. Zum Testbericht: Magura Marta FR Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Magura Marta FR

Um der leichten Marta FR mehr Standfestigkeit zu spendieren, verwendet Magura speziell entwickelte Bremsscheiben. Die so genannte Storm-Disc besitzt nur kleine Löcher am Bremsring, wodurch sich die entstehende Reibwärme besser verteilen kann. Zum Testbericht: Magura Marta FR Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Shimano BL-M505/BR-M445

Mit dem gruppenunabhängigen Modell mit der kryptischen Bezeichnung BL-M505/BRM445 will Shimano durch den niedrigen Preis vor allem Einsteiger locken. Der Geber arbeitet via Radialkolben und sorgt mit großer Bremsscheibe bereits für gute Bremsleistungen. Auch auf langen Abfahrten besitzt der Stopper mit 203er-Disc ausreichend Reserven. Zum Testbericht: Shimano BL-M505/BR-M445 Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Shimano BL-M505/BR-M445

Eine robuste, sichere Bremse für den kleinen Geldbeutel. Zum Testbericht: Shimano BL-M505/BR-M445 Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Shimano XTR Race

Die neu konzipierten XTR-Race-Stopper bieten deutlich mehr Bremspower als das Vorgängermodell. Die speziellen Sandwich-Scheiben mit Alu-Kern und Stahlummantelung sollen die Standfestigkeit verbessern. Zum Testbericht: Shimano XTR Race Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Shimano XTR Race

Der definierte Druckpunkt sorgt gemeinsam mit dem kurzen Bremshebel für gute Dosierbarkeit. Die Hebelbreite fällt allerdings schmäler aus als bei der Trail-Version, das Gewicht ist dafür etwas geringer. Zum Testbericht: Shimano XTR Race Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Shimano XTR Race

Shimano setzt auf besonders kurze Bremshebel. Die Version am Race-Modell fällt allerdings schmäler aus als der Trail-Hebel und büßt dadurch etwas an Komfort ein. Werkzeuglose Griffweiten- und Druckpunkt-Einstellung fehlen aus Gewichtsgründen. Zum Testbericht: Shimano XTR Race Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Shimano XTR Trail

Die neue XTR Trail unterscheidet sich von der XTR Race durch Geber und Bremsbeläge. Durch die „Servo-Wave“-Technik überträgt die Bremse höhere Kräfte als das Race-Modell, gleichzeitig fühlt sich jedoch der Druckpunkt etwas undefinierter an. Die Druckpunkteinstellung schafft hier nur begrenzt Abhilfe. Zum Testbericht: Shimano XTR Trail Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Shimano XTR Trail

Der Hebel ist sehr ergonomisch geformt, die speziellen Kühlrippen an den Belägen erhöhen messbar die Standfestigkeit. Zum Testbericht: Shimano XTR Trail Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

Shimano XTR Trail

Cool bleiben lautet das Geheimnis von Shimanos neuen XTR-Trail-Stoppern. Die „Icetec“- Beläge besitzen spezielle Kühlrippen, die Reibungswärme vom Belag wegführen und via Fahrtwind schnell an die Umgebung abgeben. Ziel: höhere Standfestigkeit. Zum Testbericht: Shimano XTR Trail Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

TRP Dash Carbon

Unter dem Namen TRP vertreibt Hersteller Tektro seine hochpreisigen Bremsen. Zum Testbericht: TRP Dash Carbon Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

TRP Dash Carbon

Das Modell Dash Carbon besitzt eine im Carbon-Hebel integrierte Druckpunkteinstellung, die sich gleichzeitig auf die Bremskraft auswirkt. Die Verzögerungswerte halten sich allerdings in Grenzen, und der Hebel lässt sich selbst für normal lange Fingern nicht nahe genug an den Lenker stellen. Ergonomisches Bremsen ist so ausgeschlossen. Zum Testbericht: TRP Dash Carbon Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test

TRP Dash Carbon

Mit der linken Schraube lässt sich das Übersetzungsverhältnis des Tektro-Hebels verstellen und somit Bremskraft und Druckpunkt beeinflussen. Problem: Bei größtmöglicher Power wandert der Hebel noch weiter vom Lenker weg und lässt sich kaum noch greifen. Zum Testbericht: TRP Dash Carbon Zum Vergleichstest: Zehn Bremsen im Labor- und Praxis-Test
Mehr zu dieser Fotostrecke: Scheibenbremsen: Zehn Modelle im MountainBIKE-Test