6 MTB-Laufräder für den Marathon-/Tour-Einsatz (29“) im Test

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Foto: Benjamin Hahn DT Swiss X 1700 Spline Two 29

Im Test: DT Swiss X 1700 Spline Two 29

Dank hochwertiger Naben, hoher Steifigkeit und grundsolidem Aufbau ist das neue DT Swiss X 1700 das perfekte Laufrad für Tourer und Marathonisti, für den ambitionierten Racer ist es etwas zu schwer. Das zeigen auch die Werte auf dem Prüfstand. Leichte Wheels wie das von Sun Ringlé beschleunigen schneller, bieten dafür aber nicht eine Felgenbreite von 20 mm.

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Im Test: DT Swiss X 1700 Spline Two 29

DT Swiss bietet an der 1700er-Serie den patentierten Ratched-Freilauf, der über eine Stirnverzahnung mit der Nabe Kontakt hält.

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Im Test: Easton EA 70 XL 29

Easton ist bekannt für den Bau von Laufrädern mit hoher Qualität. Das preiswerte Easton EA 70 in diesem Test zeigt jedoch Schwächen. Das Hinterrad war nicht mittig zentriert, der Seitenschlag nach der Belastung zu hoch, sodass das Laufrad erst mal neu zentriert werden müsste. Auch beim Gewicht liegt es hinten, was sich auch in der Trägheitsmessung niederschlägt.

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Im Test: Easton EA 70 XL 29

Unter den Endkappen der Easton- Laufräder kommen hochwertige Dichtungen zum Vorschein, die das Innenleben vor Schmutz schützen.

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Im Test: Mavic Crossmax SL

Mavics neues Flaggschiff Crossmax SL markiert mit 950 Euro die obere Preisgrenze in diesem Test. Und auch in Sachen Gewicht ist es Spitze. Die schicken Räder mit den markanten Alu-Speichen verwinden sich jedoch etwas mehr als andere im Test. Fahrer über 80 Kilo werden das spüren. Und: Mavic hat, wie im 27,5er-Vergleich, die schmalste Felge im Test.

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Im Test: Mavic Crossmax SL

Mavic legt den Laufrädern zwei stabile Reifenheber bei, mit denen sich praktischerweise auch das Spiel an den Lagern einstellen lässt.

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Im Test: Ritchey WCS Alloy Vantage 2 29

Leicht, stabil, breit – so lautet die Formel für ein 29er-Trail-Laufrad. Ritchey gelingt dieser Kompromiss mit den neuen Vantage- Laufrädern nahezu perfekt. Die sehr gute Steifigkeit garantiert Präzision beim Lenken, und dennoch ist das Set mit 1686 g schön leicht für flotte Attacken. Hinzu kommt eine breite Felge, in der fette Reifen gut sitzen. Testsieg!

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Im Test: Ritchey WCS Alloy Vantage 2 29

Ein Erfolgsrezept von Ritchey ist der klassische Aufbau der Laufräder. Die Dreifach-Kreuzung ist immer noch eine der stabilsten Bauweisen.

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Im Test: Shimano Deore XT 29

Shimano setzt bei Laufrädern auf das Prinzip Haltbarkeit. Mit Freilaufkörper aus Stahl, einstellbaren Konuslagern und einer soliden Felge erreichen die Japaner nicht nur die Bestnote bei der Steifigkeit, sondern zugleich auch das höchste Gewicht im Test. Die Folge: Auf dem Prüfstand und in der Praxis ist die träge Beschleunigung spürbar. Günstiger Tipp für schwere Fahrer.

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Im Test: Shimano Deore XT 29

Der Freilaufkörper sowie das Innenleben der XT-Naben ist aus Stahl und nicht, wie bei vielen Herstellern, aus leichterem Alu.

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Im Test: Sun Ringlé Black Flag Pro SL

Sun Ringlé ist mit dem Black Flag Pro SL ein extrem schnelles Laufrad gelungen. Zwar ist es nicht das leichteste im Test, überholt aber die Konkurrenz in Sachen Massenträgheit deutlich, was auf den Einsatz einer leichten Felge hinweist. Die Felge ist zudem eher schmal: Die Innenmaulweite liegt bei nur 18,8 mm. Das Black Flag ist ein heißer Tipp für Leichtgewichte.

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Im Test: Sun Ringlé Black Flag Pro SL

Fast alle Hersteller verwenden Alu- Nippel, diese verringern das Gewicht der rotierenden Masse. Sun Ringlé setzt auf schicke rot eloxierte.

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