20 Federgabeln für Race, Tour, All-Mountain und Enduro im Test

20 MTB-Federgabeln im Test

MB hat zum großen Gabeltest geladen und den aktuellen Weichmachern zwischen 100 und 160 mm Federweg auf den Holm gefühlt.
Zu den getesteten Produkten

Federgabeln zählen längst zur Grundausstattung jedes Mountainbikes. Aus gutem Grund: Sie sorgen im Gelände für Komfort und schonen somit die Kräfte des Fahrers. Zudem erhöhen die Stoßfänger deutlich die Sicherheit, mildern Fahrfehler und erhöhen die Reifentraktion erheblich. Aber: Gabel ist nicht gleich Gabel.

Ganz im Gegenteil: Moderne Federgabeln sind wahre Spezialisten – konzipiert für einen bestimmten Einsatzbereich. Sie bieten unterschiedliche Federwege und Features, weichen bei Feder- und Dämpfungs-Charakteristik deutlich voneinander ab. Die beiden Extreme: Während Racer leichte und vortriebseffiziente Gabeln bevorzugen, legen Enduristen vor allem Wert auf Steifigkeit und viel Federweg.

Nicht nur Biker, die eine Gabel nachrüsten möchten, müssen sich mit der komplexen Thematik beschäftigen, auch bei der Anschaffung eines Komplettbikes zählt die Federgabel zu den kaufbestimmenden Parts. Sie trägt einen wesentlichen Teil zur Fahrperformance bei und beeinflusst zudem die Systemsteifigkeit und das Gesamtgewicht.

Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, hat MB 20 aktuelle Modelle von 100 bis 160 Millimeter Federweg getestet und analysiert. Das Testfeld beinhaltet sechs Race-, drei Touren-, sechs All-Mountain- und fünf Enduro-Gabeln.

Neben einem aufwendigen Praxistest mussten sich die Weichmacher auch einer Laborprüfung unterziehen, wo neben Gewicht und Steifigkeiten auch die jeweilige Federkennlinie ermittelt wurde.

19.01.2010
Autor: Rainer Sebal
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 01/2010