18 Sättel im Labor- und Praxistest

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Fizik Zeak Kium

Fizik Zeak Kium

Der Zeak ist eine gute Wahl für Sitzbeinbelaster, die AM-orientiert biken. Zu lang darf die Tour allerdings nicht werden. Weniger geeignet für Schambeinbelaster.

FSA SL-K Chro-Mo

Für Sitzbeinbelaster nur auf kürzeren Touren zu empfehlen, Schambeinbelaster werden den SL-K wegen seiner Druckspitzen im Frontbereich nicht fahren wollen.

Red-X Sport Comfort

Der sehr weiche Aufbau des Red-X lässt den Topwert aus dem Labor nach längerer Fahrt schwinden. Super Tourensattel für Komfortbiker, weniger gut für AM-Biker.

Selle Italia Yutaak

AM-Biker werden den Yutaak mögen, schon allein wegen seiner schützenden Vibram-Elemente. Für Schambeinbelaster zu viel Druck im Dammbereich.

Specialized Phenom Gel (Kauftipp)

Ähnlich der Race-Variante ist der Phenom Gel hinten recht hart und bietet Sitzbeinbelastern somit mittleren, vor allem Schambeinbelastern aber top Komfort.

SQ-LAB 612

Der Verlierer aus dem Labor konnte auf Trail doch noch Freunde finden. Als ganz wichtig erwies bei diesem Modell die Wahl der korrekten Breite.

Syncros AM Sattel

Nicht überzeugend im Labor, jedoch gut auf dem Trail: Auch lange Touren fahren vor allem Sitzbeinbelaster mit dem AM gerne. Schlecht: die obere Nahtführung.

Terry Fly Max GT (Testsieger)

Der Topwert aus dem Labor relativiert sich auf dem Trail, denn das Loch des Terry erhöht den Druck im Dammbereich. Dennoch: sehr gut für beide Sitztypen!

WTB Laser V

Schambeinbelaster fahren den WTB lieber als Sitzbeinbelaster, da er sich auf längerer Tour hinten „durchsitzt“. Die kurze Nase ist ungünstig beim Klettern.

Fizik Aliante Carbon (Testsieger)

Den top Laborwert bestätigt die Praxis, auch wenn wenige Tester über Taubheit im Schritt klagten. Unterm Strich ein guter Racer und sehr guter Allrounder.

FSA K-Force Leather

Ein echter Racer: Ab der Mitteldistanz wird der FSA unangenehm. Vor allem die Rundwölbung der Sattelmitte störte. Aber: top Gewicht und gute Symmetrie.

Prologo Nago Pas

Das Loch bringt viel Druck auf die Außenkanten, deshalb wenig geeignet für längeren Einsatz. Guter Sattel für Racer, die keinen Wert auf Sitzkomfort legen.

Red-X Superlight

„Nicht Fisch, nicht Fleisch“, notierten die Tester. In Labor und Praxis eher schwach, vor allem durch starken Druck an den Außenkanten. Eher für Tourer geeignet.

Selle Italia SLR XC

Auf dem Trail noch besser, als das Labor schon ahnen lässt. Komfort und Bewegungsfreiheit überzeugten die Tester. In neuer Optik perfekt für schnelle Biker.

Specialized Phenom SL

Trotz eher schwacher Laborwerte auf dem Racetrack ein guter Kandidat, jedoch weniger für Schambeinbelaster. Ganz wichtig: die Wahl der korrekten Sitzbreite!

SQ-LAB 611 (Kauftipp)

Mit dem 611 schafft SQ-Lab die gewolltete Entlastung des Dammbereichs: Der Druck auf den Sitzhöckern ist dadurch zwar hoch, jedoch nicht unangenehm.

Terry Fly GT Gel

Gebaut wie der Tou­rer, nur schma­ler. Sehr gutes Sitzgefühl durch prima Verteilung, top vor allem die Symmetrie. Für einen echten Race-Sattel aber zu schwer.

Tune Speedneedle

Weiterhin der Inbegriff des Race-Sattels: leicht und erstaunlicherweise erst nach langer Fahrt unbequem. Bei Schambeinbelastern sogar auf Platz zwei!
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