MTB-Klickpedale für Mountainbiker im Test

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Foto: Crankbrothers MountainBike Klickpedale Test 2018

Klickpedale bis 110 Euro: Crankbrothers Eggbeater 2

Gewicht: 276 Gramm
Achslänge/Bauhöhe: 52mm/31mm
Auslösehärte: 4Nm/nicht einstellbar

Klickpedale bis 110 Euro: Crankbrothers Eggbeater 2

Fazit: Aufs Wesentliche reduziert, simpel in der Funktion und sehr leicht – die perfekte Pedale für Racer. Die müssen dafür mit spürbarem seitlichen Spiel, nicht einstellbarer Auslösehärte und geringer Standsicherheit auskommen. Letztere lässt sich mit den mitgelieferten Unterlegblättchen verbessern, was die Cleat-Montage aber kompliziert macht.
Testurteil: Gut

Klickpedale bis 110 Euro: Exustar E-PM215

Gewicht: 291 Gramm
Achslänge/Bauhöhe: 54mm/31mm
Auslösehärte: 3-12Nm/einstellbar

Klickpedale bis 110 Euro: Exustar E-PM215

Fazit: Der Mechanismus ist dem Shimano-SPD-System sehr ähnlich, Montage und Setup dementsprechend einfach. Es fehlt aber eine Anzeige an der Spannschraube. Ein- und Ausklickpunkt sind undefiniert, was bei Sprintantritten und ruppigen Passagen ein schwammiges Gefühl erzeugt. Jedoch springt der Fuß nicht unvermittelt aus dem Pedal.

Klickpedale bis 110 Euro: HT Components Leopard M1

Gewicht: 296 Gramm
Achslänge/Bauhöhe: 53mm/31mm
Auslösehärte: 6-13Nm/einstellbar

Klickpedale bis 110 Euro: HT Components Leopard M1

Fazit: Edel und leicht, glänzen die HT Components Leopard M1-Pedale mit einem straff-definierten Ein- und Ausklickpunkt – je nach mitgeliefertem Cleat bei 4° oder 8° Auslösewinkel. Der Fuß hat wenig Spiel. Das vermittelt enorme Standsicherheit, verlangt beim Einklicken aber sogar bei geringer Federspannung viel Druck. Der Einstiegspunkt vorne wirkt dabei undefiniert.

Klickpedale bis 110 Euro: Issi Flash III

Preis: 100 Euro
Gewicht: 336 Gramm
Achslänge/Bauhöhe: 54mm/36mm
Auslösehärte: 4-14Nm/einstellbar

Klickpedale bis 110 Euro: Issi Flash III

Fazit: Knallige Farben sind das Markenzeichen von iSSi. Die Pedale machen aber auch darüber hinaus einen feinen Eindruck. Beim Einstieg treffen die Pedalplatten zuverlässig den Mechanismus, der Ausstiegspunkt ist definiert. Der Fuß steht bei geringem Spiel in jeder Lage sicher auf dem schweren Pedal. Montage und Setup gelingen spielend.
Testergebnis: Sehr gut

Klickpedale bis 110 Euro: Look X-Track Race Carbon

Preis: 100 Euro
Gewicht: 351 Gramm
Achslänge/Bauhöhe: 53mm/34mm
Auslösehärte: 4-18Nm/einstellbar

Klickpedale bis 110 Euro: Look X-Track Race Carbon

Fazit: Look setzt neu auf einen SPD-ähnlichen Mechanismus, was das Look X-Track Race Carbon im Vergleich zu früheren Look-Pedalen schwer und klobig macht. Der Klickmechanismus funktioniert aber zuverlässig: schnell zu findender Einstieg, weich-definierter Ausstiegspunkt. Dank breiter Kontaktflächen ist die Standsicherheit trotz seitlichen Spiels hoch.
Testergebnis: Sehr gut

Klickpedale bis 110 Euro: Ritchey Comp XC (Preis-Leitungs-Tipp)

Preis: 63 Euro
Gewicht: 339 Gramm
Achslänge/Bauhöhe: 53mm/36mm
Auslösehärte: 11-22Nm

Klickpedale bis 110 Euro: Ritchey Comp XC (Preis-Leitungs-Tipp)

Fazit: Die günstige Version von Ritcheys CC-Pedalen schnappt mit viel Biss zu. Der Klickmechanismus ist selbst bei leichtester Spannung straff, beim Ausstieg ist etwas Kraft nötig. Trotzdem fehlt Standsicherheit, weil das Cleat zu viel seitliches Spiel hat. Dafür gleitet der Fuß schnell ins Pedal – wie von SPD-Mechanismen gewohnt.
Testergebnis: Gut

Klickpedale bis 110 Euro: Shimano XT (PD-M8000) (Testsieger)

Preis: ca. 90 Euro
Gewicht: 340 Gramm
Achslänge/Bauhöhe: 52mm/32mm
Auslösehärte: 6-16Nm

Klickpedale bis 110 Euro: Shimano XT (PD-M8000) (Testsieger)

Fazit: Funktionell setzen die Japaner noch immer Maßstäbe. Vorne findet sich der Ankerpunkt schnell und intuitiv, hinten ploppt das Cleat gut spürbar in den Mechanismus. Der definierte Ausstiegspunkt kommt zwar früh, bietet aber wenig seitliches Spiel. Dadurch fühlt sich der Fuß auf dem Pedal angenehm fixiert. Testsieg trotz hohem Gewicht.
Testergebnis: Sehr gut

Klickpedale bis 110 Euro: Xpedo M-Force 3

Preis: 90 Euro
Gewicht: 313 Gramm
Achslänge/Bauhöhe: 54mm/30mm
Auslösehärte: 10-26Nm

Klickpedale bis 110 Euro: Xpedo M-Force 3

Fazit: Schlicht aufgebaut, funktionieren die Xpedo-Pedale grundsätzlich gut. Der buchstäbliche Haken sind die mitgelieferten Cleats, die sich bei Ein- und Ausstieg in der Klemmung verkeilen können. Mit Shimano-Pedalplatten klappt es problemlos. Die Einstellschraube für die Auslösehärte ist kompliziert unter dem Mechanismus positioniert.
Testurteil: Gut

Klickpedale bis 70 Euro: BBB Force Mount

Preis: 60 Euro
Fazit: Das BBB-Pedal ist SPD-kompatibel. In puncto Ausstieg und Einstellbarkeit liegt es dennoch nicht ganz auf Shimano-Niveau. Dafür ist es aber über 100 Gramm leichter als das Vorbild aus Japan. Die Standsicherheit ist prima.
Testergebnis: Sehr gut
Pedale und Cleats anstellen: Wir zeigen es im Video

Klickpedale bis 70 Euro: BBB Force Mount

Preis: 60 Euro
Fazit: Das BBB-Pedal ist SPD-kompatibel. In puncto Ausstieg und Einstellbarkeit liegt es dennoch nicht ganz auf Shimano-Niveau. Dafür ist es aber über 100 Gramm leichter als das Vorbild aus Japan. Die Standsicherheit ist prima.
Testergebnis: Sehr gut
Pedale und Cleats anstellen: Wir zeigen es im Video

Klickpedale bis 70 Euro: Crankbrothers Candy 1 (Testsieger)

Preis: 60 Euro
Fazit: Mit hoher Standsicherheit überzeugte das poppige Candy der US-Marke Crankbrothers. Zudem ist es mit nur 278 Gramm das leichteste der günstigen Pedale. Der Einstieg ist nicht sehr definiert, aber äußerst leichtgängig.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale bis 70 Euro: Crankbrothers Candy 1 (Testsieger)

Preis: 60 Euro
Fazit: Mit hoher Standsicherheit überzeugte das poppige Candy der US-Marke Crankbrothers. Zudem ist es mit nur 278 Gramm das leichteste der günstigen Pedale. Der Einstieg ist nicht sehr definiert, aber äußerst leichtgängig.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale bis 70 Euro: Look S-Track

Preis: 70 Euro
Fazit: Look präsentiert mit dem S-Track ein leichtes Pedal für Racer und Tourer – es kann sogar um einen Käfig erweitert werden. Vor allem für Einsteiger kann die nicht einstellbare, recht hohe Auslösehärte problematisch sein.
Testergebnis: Gut
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Klickpedale bis 70 Euro: Look S-Track

Preis: 70 Euro
Fazit: Look präsentiert mit dem S-Track ein leichtes Pedal für Racer und Tourer – es kann sogar um einen Käfig erweitert werden. Vor allem für Einsteiger kann die nicht einstellbare, recht hohe Auslösehärte problematisch sein.
Testergebnis: Gut
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Klickpedale bis 70 Euro: Ritchey Comp

Preis: 56,70 Euro
Fazit: Ritchey setzt auf eine SPD-kompatible Bindungsmechanik, die bei Ein-/Ausstieg und Einstelloptionen fast an das Shimano-Original heranreicht. Die Standfläche ist klein, bei weichem Schuhwerk wirkt das Pedal kipplig.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale bis 70 Euro: Ritchey Comp

Preis: 56,70 Euro
Fazit: Ritchey setzt auf eine SPD-kompatible Bindungsmechanik, die bei Ein-/Ausstieg und Einstelloptionen fast an das Shimano-Original heranreicht. Die Standfläche ist klein, bei weichem Schuhwerk wirkt das Pedal kipplig.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale bis 70 Euro: Shimano PD-M540 (Kauftipp)

Preis: 60 Euro
Fazit: Das bewährte PD-M540 ist das schwerste Pedal in diesem Vergleich. Es überzeugt mit sehr guter Standsicherheit, perfekter Einstellbarkeit und komfortablem Ein-/Ausstieg. Auch die hohe Lagerqualität spricht für Shimano.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale bis 70 Euro: Shimano PD-M540 (Kauftipp)

Preis: 60 Euro
Fazit: Das bewährte PD-M540 ist das schwerste Pedal in diesem Vergleich. Es überzeugt mit sehr guter Standsicherheit, perfekter Einstellbarkeit und komfortablem Ein-/Ausstieg. Auch die hohe Lagerqualität spricht für Shimano.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale ab 111 Euro: Crankbrothers Eggbeater 3

Preis: 120 Euro
Fazit: Der leichte "Schneebesen" ist für Racer optimal. Die geringe Auflagefläche fällt bei Schuhen mit steifer (Carbon-)Sohle kaum negativ auf. Die minimalistische Mechanik ist leicht und überzeugt mit einer top Selbstreinigung.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale ab 111 Euro: Crankbrothers Eggbeater 3

Preis: 120 Euro
Fazit: Der leichte "Schneebesen" ist für Racer optimal. Die geringe Auflagefläche fällt bei Schuhen mit steifer (Carbon-)Sohle kaum negativ auf. Die minimalistische Mechanik ist leicht und überzeugt mit einer top Selbstreinigung.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale ab 111 Euro: Look S-Track Race

Preis: 130 Euro
Fazit: Das S-Track Race ist ähnlich aufgebaut wie das günstige S-Track. Auch hier sind Ausstiegswinkel und -härte nicht einstellbar. Letztere dürfte für viele Biker zu hoch sein. Die Standsicherheit ist dank breiter Kontaktfläche prima.
Testergebnis: Gut
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Klickpedale ab 111 Euro: Look S-Track Race

Preis: 130 Euro
Fazit: Das S-Track Race ist ähnlich aufgebaut wie das günstige S-Track. Auch hier sind Ausstiegswinkel und -härte nicht einstellbar. Letztere dürfte für viele Biker zu hoch sein. Die Standsicherheit ist dank breiter Kontaktfläche prima.
Testergebnis: Gut
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Klickpedale ab 111 Euro: Mavic Crossroc SL

Preis: 150 Euro
Fazit: Mavic vertreibt auch die bewährten Pedale des französischen Herstellers Time. Der Ein- und Ausstieg ist leicht, aber weniger definiert. Die Auslösehärte sowie der -winkel sind einstellbar. Standsicherheit nicht optimal.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale ab 111 Euro: Mavic Crossroc SL

Preis: 150 Euro
Fazit: Mavic vertreibt auch die bewährten Pedale des französischen Herstellers Time. Der Ein- und Ausstieg ist leicht, aber weniger definiert. Die Auslösehärte sowie der -winkel sind einstellbar. Standsicherheit nicht optimal.
Testergebnis: Sehr gut
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Klickpedale ab 111 Euro: Ritchey WCS Paradigm (Kauftipp)

Preis: 111 Euro
Fazit: Vor allem für Racer ist das superleichte WCS-Pedal von Ritchey interessant. Die Standsicherheit ist eher gering, aber die einfache Montage sowie die zuverlässige Ein- und Ausstiegsmechanik überzeugen.
Testergebnis: Sehr gut

Klickpedale ab 111 Euro: Ritchey WCS Paradigm (Kauftipp)

Preis: 111 Euro
Fazit: Vor allem für Racer ist das superleichte WCS-Pedal von Ritchey interessant. Die Standsicherheit ist eher gering, aber die einfache Montage sowie die zuverlässige Ein- und Ausstiegsmechanik überzeugen.
Testergebnis: Sehr gut

Klickpedale ab 111 Euro: Shimano PD-M980 (XTR Race) - Testsieger

Preis: 150 Euro
Fazit: Vor allem für Racer ist das superleichte Shimano-Pedal interessant. Die Standsicherheit ist für Pedal perfekt.
Testergebnis: Überragend

Klickpedale ab 111 Euro: Shimano PD-M980 (XTR Race) - Testsieger

Preis: 150 Euro
Fazit: Vor allem für Racer ist das superleichte WCS-Pedal von Ritchey interessant. Die Standsicherheit ist eher gering, aber die einfache Montage sowie die zuverlässige Ein- und Ausstiegsmechanik überzeugen.
Testergebnis: Überragend

Käfigpedale um 90 Euro: Crankbrothers Mallet 2 (Enduro-Tipp)

Preis: 90 Euro
Fazit: Das schwere Mallet wirkt auf den ersten Blick wie ein Flatpedal und bietet auf dem Trail ex­trem hohe Standsicherheit. Das Ein- und Ausklicken klappt ohne Probleme. Ein heißer Tipp für Enduristen und Bike-Novizen.
Testergebnis: Sehr gut

Käfigpedale um 90 Euro: Crankbrothers Mallet 2 (Enduro-Tipp)

Preis: 90 Euro
Fazit: Das schwere Mallet wirkt auf den ersten Blick wie ein Flatpedal und bietet auf dem Trail ex­trem hohe Standsicherheit. Das Ein- und Ausklicken klappt ohne Probleme. Ein heißer Tipp für Enduristen und Bike-Novizen.
Testergebnis: Sehr gut

Käfigpedale um 90 Euro: Mavic Crossride XL

Preis: 95 Euro
Fazit: Das leichte und breite Mavic-Pedal sorgt für eine sehr gute Standsicherheit. Der Ein- und Ausstieg ist einfach, der Winkel kann über die Cleat-Montage eingestellt werden. Die Auslösehärte ist jedoch nicht verstellbar.
Testergebnis: Sehr gut

Käfigpedale um 90 Euro: Mavic Crossride XL

Preis: 95 Euro
Fazit: Das leichte und breite Mavic-Pedal sorgt für eine sehr gute Standsicherheit. Der Ein- und Ausstieg ist einfach, der Winkel kann über die Cleat-Montage eingestellt werden. Die Auslösehärte ist jedoch nicht verstellbar.
Testergebnis: Sehr gut

Käfigpedale um 90 Euro: Shimano PD-M785 (XT Trail) - Testsieger

Preis: 85 Euro
Fazit: Auch das Käfigpedal von Shimano überzeugt mit einfacher Verstellbarkeit der Auslösehärte. Die Bügel dienen weniger als Standfläche, sondern eher zum Schutz der Mechanik. Dennoch ist die Standsicherheit sehr gut.
Testergebnis: Überragend

Käfigpedale um 90 Euro: Shimano PD-M785 (XT Trail) - Testsieger

Preis: 85 Euro
Fazit: Auch das Käfigpedal von Shimano überzeugt mit einfacher Verstellbarkeit der Auslösehärte. Die Bügel dienen weniger als Standfläche, sondern eher zum Schutz der Mechanik. Dennoch ist die Standsicherheit sehr gut.
Testergebnis: Überragend
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