10 MTB-Laufräder für den All-Mountain/Enduro-Einsatz (27,5“) im Test

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Foto: Benjamin Hahn MountainBIKE Laufradtest

Im Test: American Classic Wide Lightning

American Classic trifft mit dem neuen Wide-Lightning-Satz voll ins Schwarze. Mit 1521 Gramm ist der Satz der leichteste im Test, obwohl die Felge mit einer Innenbreite von 29 mm auftrumpft – und somit die breiteste im Test ist. Auch in puncto Praxis und Trägheit gibt es die Höchstpunktzahl, lediglich die Steifigkeit liegt „nur“ auf sehr gutem Level.

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Im Test: American Classic Wide Lightning

Die schwarzen Stahleinsätze sollen bei American Classic verhindern, dass sich die Kassette auf dem Alu-Freilaufkörper festfrisst.

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Im Test: Crankbrothers Iodine 3 27,5

Dass Design bei Crankbrothers großgeschrieben wird, beweist auch das Iodine-Laufrad. Doch wie spielen Form und Funktion zusammen? In puncto Steifigkeit eher weniger. Auch ist der Aufbau nicht besonders gut gelungen. Das Vorderrad kam außermittig, das Hinterrad mit Höhenschlag – und nach der Belastung war der Seitenschlag knapp über der Toleranz.

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Im Test: Crankbrothers Iodine 3 27,5

Das Speichengerüst bei Crankbrothers besteht aus einem Stahl/ Alu-Verbund. Der äußere Teil der Speiche ist aus Stahl, der innere aus Alu.

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Im Test: DT Swiss E1700 Spline Two 27,5

Das Design der High-End-Serie 1501 von DT Swiss wirkt im Vergleich zur neuen 1700er-Serie fast antik. Sogar die Nabentechnik liegt auf 1501-Top-Niveau. Dafür muss die neue Mittelklasse auf geschweißte Felgen verzichten, wodurch Gewicht und Beschleunigung etwas leiden. Steifigkeit, Aufbau und Praxis (dank breiter Felge) fallen sehr gut aus.

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Im Test: DT Swiss E1700 Spline Two 27,5

Dem neuen Mittelklasse-Laufrad DT Swiss E1700 Spline Two 27,5 verpasste DT Swiss ein hochwertiges Finish mit dem Innenleben der teuren Naben.

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Im Test: Mavic Crossmax XL WTS

Ohne Frage, ein Mavic-Wheel wertet ein Bike optisch auf. Aber nicht alles, was sich die Franzosen vornehmen, ist von Erfolg gekrönt. So sorgt das radial eingespeichte Hinterrad für wenig Torsionssteifigkeit (siehe Detail oben). Und: Die Felge des brandneuen Enduro-Wheels ist die schmalste im Test. Insgesamt spielt der Laufradsatz dennoch auf hohem Niveau – auch preislich.

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Im Test: Mavic Crossmax XL WTS

Mavic will mit der radial eingespeichten Antriebsseite am Hinterrad hohe Torsionssteifigkeit erzielen. Im MB-Test fällt diese aber gering aus.

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Im Test: Reynolds R 27,5 AM

Reynolds bietet neben High-End- Carbon-Wheels auch preiswerte Alu-Laufräder an. Die Felge des R 27,5 AM ist mit 23 mm Innenbreite nicht besonders fett, das macht sich in der Praxis bemerkbar. Beim Aufbau erlaubt sich Reynolds mit Minimaltoleranzen beim Seitenschlag keine Schwächen. Auch das Gewicht ist top, was sich in der Massenträgheit niederschlägt.

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Im Test: Reynolds R 27,5 AM

Die groß dimensionierte Lagerung erlaubt es, das Vorderrad auch auf 20-mm-Achsen umzubauen. Bei Reynolds geht das ohne Werkzeug.

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Im Test: Ritchey WCS Trail 650B

Ritchey bereichert diesen Test exklusiv mit der neuen Laufradgeneration für 2015. Mit Tubelessready- Felge, die eine Breite von fast 25 mm aufweist, zeigt sich das Trail 650B bereit für den Enduro-Einsatz. Und in Sachen Steifigkeit, Aufbau und Massenträgheit spielt es ganz vorne mit. Einzig das leichtere, breitere American Classic schneidet besser ab.

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Im Test: Ritchey WCS Trail 650B

Lediglich ein Loch fürs Ventil ist in der neuen Felge von Ritchey zu finden. Die sichere Tubeless-Montage geht aber nur mit Dichtband.

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Im Test: Roval Traverse 650B

Unter dem Label Roval produziert Specialized hochwertige Wheels. Das neue Traverse zum Schnäppchenpreis ergattert mit fetter Felge die Bestnote in der Praxis. Dazu kommt ein niedriges Gewicht. Aufbau, Steifigkeit und Beschleunigung sind zudem top. Bei hochwertigen DT-Swiss-Naben und erstklassiger Performance bleibt nur eines zu sagen: Kauftipp!

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Im Test: Roval Traverse 650B

Megabreit präsentiert sich die neue Traverse-Felge von Roval. Dank Innenmaß 28,6 mm sitzen breite Reifen perfekt und bieten viel Grip.

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Im Test: Sram Rail 50 27,5

Im Inneren der Rail-50-Naben befinden sich die hochwertige Lagerung und der Ratched-System- Freilauf von DT Swiss. Das äußere Design wurde gemäß den Wünschen der Sram-Konstrukteure gestaltet. Die Steifigkeit ist sehr gut, das ist auch in der Praxis spürbar. Die Sram-Wheels fallen eher schwer aus, und auch der Aufbau der Laufräder könnte besser sein.

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Im Test: Sram Rail 50 27,5

Eine asymmetrische Felge soll dafür sorgen, dass der Speichenwinkel trotz asymmetrischer Nabe links und rechts gleich ist.

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Im Test: Stan's Notubes ZTR Flow EX 650B

Stan‘s Notubes-Felgen gelten als Wegbereiter für die Tubeless-ready- Montage. Dank patentiertem Felgenbett (siehe Detail) sitzt der Reifen auch ohne Schlauch. Das ZTR Flow-EX-Laufrad ist extrem steif und dank 25-mm-Felge in der Praxis sehr gut. Das Vorderrad war jedoch nicht mittig, zudem erwies es sich als schwerstes Laufrad mit hoher Massenträgheit.

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Im Test: Stan's Notubes ZTR Flow EX 650B

Die erhöhten Ränder im Felgenbett sorgen dafür, dass der Reifen bei Schlauchlosmontage eine feste Verbindung zur Felge erhält.

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Im Test: WTB/Schocker KOM i25/Enduro

Das neue Laufrad KOM i25/Enduro von WTB zeigte sich bei Gewicht, Steifigkeit, Trägheit und Praxis auf hohem Niveau. Der Aufbau war hingegen nicht gelungen, das Vorderrad war außermittig, und das Hinterrad wies nach der Belastung einen erhöhten Seitenschlag auf. Zum Glück half hier sorgfältiges Nachjustieren. Top hingegen: die breite und leichte Felge.

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Im Test: WTB/Schocker KOM i25/Enduro

Drei Sperrklinken und eine Innenverzahnung sorgen – wie bei vielen Herstellern – für die Verbindung der Nabe mit dem Freilaufkörper.

Zum Testbericht: WTB/Schocker KOM i25 Enduro
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