Zwölf Tourenfullys unter 2.000 Euro im Test

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Foto: Benjamin Hahn Canyon Nerve XC 8.0

Canyon Nerve XC 8.0

Das Canyon überzeugt rundum. Mit ausgewogenem Charakter zieht es schnell bergauf und sicher bergab. Ebenfalls top: die Ausstattung. Zum Testbericht: Canyon Nerve XC 8.0

Canyon Nerve XC 8.0

Innen verlegte Züge sind selten an den 2000-Euro-Tourern. Umso erfreulicher, dass die Versender Canyon (Bild) und Rose die Kabel durch den Rahmen legen. Das sorgt nicht nur für eine aufgeräumte und edle Optik, sondern auch für wenig Reibung bei geschlossenem System. Zum Testbericht: Canyon Nerve XC 8.0

Ghost AMR 5900

Leichtfüßig bergan und mit Spaß bergab – trotz leichter Schwächen in Verarbeitung und Ausstattung zeigt sich das Ghost als Alleskönner auf der Tour. Zum Testbericht: Ghost AMR 5900

Ghost AMR 5900

Erst auf den zweiten Blick fällt die schief angeschweißte Strebe zwischen Sitzrohr (A) und Oberrohr (B) auf. Der Makel hat zwar technisch keine Nachteile, ist bei einem Preis von 2000 Euro aber ärgerlich. Der Rahmen macht sonst ­einen sehr wertigen Eindruck. Zum Testbericht: Ghost AMR 5900

Giant Trance X3

Messerscharf zieht das Giant durch Kurven und räumt mit sattem Hub den Trail frei. Bergauf geht es wesentlich gemütlicher zu. Zum Testbericht: Giant Trance X3

Giant Trance X3

Der Maestro-Hinterbau bietet Agilität, hohe Reserven und bleibt antriebsneutral im Sitzen. Im Wiegetritt pumpt er jedoch zu stark. Umso ärgerlicher, dass am Dämpfer der Hebel für die zuschaltbare Wipp­unterdrückung fehlt. Hier hat ­Giant am falschen Ende gespart! Zum Testbericht: Giant Trance X3

Kona Tanuki Deluxe

Das Kona Tanuki Deluxe bietet Federkomfort satt und liegt spurtreu bergab. Bergauf wippt das Heck jedoch zu stark, der Lockout wird zur Pflicht. Zum Testbericht: Kona Tanuki Deluxe

Kona Tanuki Deluxe

Unsauber gelöst ist die Zugverlegung am Tanuki Deluxe. Die Bremsleitung drückt sich beim Einfedern so sehr nach außen, dass sie am Bein streift – das nervt im Uphill sowie im Downhill. Die Leitung kann aber „McGyver-mäßig“ mit einem ­Kabelbinder fixiert werden. Zum Testbericht: Kona Tanuki Deluxe

KTM Lycan 3.0

Das KTM Lycan rollt mit Biss in den UphillI. In der Abfahrt braucht das Lycan jedoch eine erfahrene Hand. Zackig, fast nervös, geht es um Kurven. Zum Testbericht: KTM Lycan 3.0

Merida One-Twenty XT-D

Merida stellt das günstigste Rad im Test. Verstecken muss es sich aber nicht – der solide Parts-Mix und die ausgewogene Geometrie überzeugen. Zum Testbericht: Merida One-Twenty XT-D

Merida One-Twenty XT-D

Die Evolution-Serie von Schwalbe bietet hohen Grip, tolle Rolleigenschaften und geringes Gewicht. Giant und Merida verzichten auf die teuren Pneus und verbauen die günstige Performance-Linie (am „P“ erkennbar). Vor allem bei Nässe ist deren Grip spürbar schlechter. Zum Testbericht: Merida One-Twenty XT-D

Mondraker Tracker RR

Bergauf bremst sein hohes Gewicht das frontlastige Tracker RR. Bergab wuselt es flink um Kehren. Der Hinterbau überzeugt nicht. Zum Testbericht: Mondraker Tracker RR

Radon Skeen 8.0

Radon stellt ein Ausstattungswunder mit Marathon-Genen auf die Stollen. Der leichte Sport-Tourer überzeugt aber auch bergab! Zum Testbericht: Radon Skeen 8.0

Rose Jabba Wood 5

Jabba Dabba Doo! Leicht und mit sattem Heck erobert das Rose die Herzen der DH-Fraktion. Bergauf profitiert es von seinem leichten Aufbau. Zum Testbericht: Rose Jabba Wood 5

Rose Jabba Wood 5

Steifigkeit zählt auch bei Tourenbikes. Hersteller wie Radon und Rose (Bild) scheuen keine Kosten und verbauen moderne Steckachssysteme an Heck und Gabel. Auch Canyon, Giant und Kona setzen an der Front auf eine steife Steckachslösung. Trail-Fans wissen das zu schätzen. Zum Testbericht: Rose Jabba Wood 5

Specialized Camber Elite

Das Camber ist für jeden Trail gewappnet. Das satte Fahrwerk und die durchdachte Geo überzeugen. Bergan geht es gemütlich, aber souverän. zum Testbericht: Specialized Camber Elite

Specialized Camber Elite

Der Hinterbau am Camber begeistert durch satte und feinfühlige Performance. Die Abstimmung des Rock-Shox-Ario-Dämpfers passt perfekt zur Specialized-Kinematik. Am Steppenwolf konnte der günstige Ario-Dämpfer allerdings nicht überzeugen. zum Testbericht: Specialized Camber Elite

Steppenwolf Taiga FS 120

Das Steppenwolf lädt zum Wohlfühlen ein und erklimmt souverän den nächsten Pass. Der Hinterbau könnte allerdings komfortabler sein. Zum Testbericht: Steppenwolf Taiga FS 120

Steppenwolf Taiga FS 120

Für Tourenfans bieten die Ergon-Griffe ein Plus an Komfort. Auf langen Touren oder beim Alpencross verteilen sie den Druck breitflächig und wirken somit Durchblutungsstörungen oder Druckstellen entgegen. Top auch für Touren mit schwerem Gepäck. Zum Testbericht: Steppenwolf Taiga FS 120

Stevens Fluent SX

Wer auf die Langstrecke abfährt, liegt beim Stevens richtig. Komfortables Fahrwerk und sportliche Sitzposition lassen Stunden im Flug vergehen. Zum Testbericht: Stevens Fluent SX
Mehr zu dieser Fotostrecke: MountainBIKE-Test: 12 Tourenfullys unter 2.000 Euro (Modelljahr 2012)