Zehn All-Mountain-Bikes um 2.000 Euro im Test

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Foto: Benjamin Hahn Bulls Wild Mojo 2

Bulls Wild Mojo 2

Der wilde Glücksbringer zischt flink über kurvige Trails und klettert elanvoll. Zudem lässt das Bulls kaum Ausstattungswünsche offen. Zum Testbericht: Bulls Wild Mojo 2

Bulls Wild Mojo 2

Am Wild Mojo bekommen Biker ein Shimano-XTR-Shadow-Plus-Schaltwerk. Neben „Bling-Bling“ bietet das neue Schaltwerk eine zuschaltbare Dämpfung, die zur Beruhigung der Kette dient: Erhöhte Reibung im Käfiggelenk strafft den Antriebsstrang und verhindert Kettenschlagen. Top! Zum Testbericht: Bulls Wild Mojo 2

Bulls Wild Mojo 2

All-Mountain-Biker senken den Sattel vor fast jedem Downhill ab, lassen die Sattelstütze im Sitzrohr „verschwinden“. Leider kam das Wild Mojo (wie bei Bulls häufig!) mit miserabel ausgeriebenem Sitzrohr. Die Stütze war nur schwer verstellbar und wies im Nu fiese Kratzspuren auf. Zum Testbericht: Bulls Wild Mojo 2

Canyon Nerve AM 7.0

Ausbalanciertes Handling, antriebsneutraler Hinterbau und durchdachte Details lassen das Nerve AM auch 2012 glänzen – ein ausgereifter Allrounder! Zum Testbericht: Canyon Nerve AM 7.0

Canyon Nerve AM 7.0

Vorbildlich rollt das Nerve mit dem griffigen Schwalbe Fat Albert an der Front und einem Nobby Nic am Heck über die Trails. Clever ist die Gummiwahl: Vorne verbaut Canyon die weiche Trailstar-Mischung für top Kurvenhalt, hinten das leicht rollende Pacestar-Gummi für mehr Vortrieb. Zum Testbericht: Canyon Nerve AM 7.0

Cube AMS 150 Pro

Laufruhig zieht das AMS 150 Pro über den Trail und überzeugt mit durchdachter Ausstattung und gelungenem Fahrwerk. Fairer Preis – Kauftipp! Zum Testbericht: Cube AMS 150 Pro

Fuji Reveal 2.0

Sportlich-flink geht es mit dem Fuji über die Trails, dabei bleibt das Heck antriebsneutral. Am Horstlink-Hinterbau lösten sich zwei Lager. Zum Testbericht: Fuji Reveal 2.0

Ghost AMR Plus 5900

Laufruhig und sicher prescht das AMR Plus gen Tal, komfortabel strebt es bergan, glänzt mit top Fahrwerk. Eigentlich das „Ideal-AM“, aber schwer. Zum Testbericht: Ghost AMR Plus 5900

Ghost AMR Plus 5900

Die X-Fusion-Vario-Stütze funktionierte tadellos. Einziges Manko: Der Fahrer muss die Hand vom Lenker nehmen, um den Sattel zu versenken. Dabei wäre der Ghost-Rahmen mit einer Zugverlegung für Vario-Stützen mit Fernbedienung gerüstet, die hier aber brachliegt. Zum Testbericht: Ghost AMR Plus 5900

KTM Bark 40

Mit sensiblem Fahrwerk und verspieltem Handling rockt das Bark den Trail. Bei groben Schlägen touchiert das Heck das Sitzrohr – so nur „gut“. Zum Testbericht: KTM Bark 40

KTM Bark 40

Der Hinterbau am Bark arbeitet sehr gut und nutzt dabei den gesamten Federweg. Bei groben Schlägen oder Drops kommt jedoch das Sitzrohr in „Bedrängnis“. Der Durchschlagschutz des Dämpfers reicht nicht aus, um eine Kollision zwischen Hinterbau und Sitzrohr zu vermeiden. Zum Testbericht: KTM Bark 40

Poison Acetone T 2012 XT

Top ausgestattet und mit leichtem Rahmen überzeugt das Poison „on Tour“. Das Fahrwerk arbeitet zwar harmonisch, aber nicht sensibel genug. Zum Testbericht: Poison Acetone T 2012 XT

Poison Acetone T 2012 XT

„Welchen muss ich jetzt zuerst betätigen?“ Gabelabsenkung, Wippunterdrückung, Vario-Stütze und die herkömmlichen Hebel von Bremse und Schaltung sorgen für Verwirrung. Das Cockpit am Acetone wirkt mit den vielen Hebeln überfrachtet. Die Gabelverstellungen etwa sind unnötig. Zum Testbericht: Poison Acetone T 2012 XT

Radon Slide AM 7.0

Radon holt erneut die Krone in der AM-Liga. Der Allrounder glänzt dank gelungener Ausstattung, sattem Hinterbau und ausgewogenem Handling. Zum Testbericht: Radon Slide AM 7.0

Rose Granite Chief 4

Ausgewogenes Handling und sensibles Fahrwerk mit satten Reserven machen das Rose zum Trail-Star. Bergan ist die Wippunterdrückung Pflicht. Zum Testbericht: Rose Granite Chief 4

Rose Granite Chief 4

Kaum sichtbar schützt die Klebefolie am Unterrohr den Lack vor aufgewirbelten Steinen. Auch wenn bei Alu-Rahmen kaum Bruchgefahr durch Steinschläge droht, ist die Folie ein einfacher und wirksamer Schutz, den neben Rose auch Canyon, Cube, KTM und Radon ab Werk bieten. Zum Testbericht: Rose Granite Chief 4

Stevens Glide SX

Das Stevens gleitet mit schluckfreudigem und sensiblem Fahrwerk über den Trail. Auch im Labor zeigt es 1A-Werte. Der Tipp für Touren-Fans! Zum Testbericht: Stevens Glide SX

Stevens Glide SX

All-Mountain-Biker stehen auf breite Schlappen. Umso verwunderlicher, dass der Hinterbau am Glide sehr eng konstruiert wurde, der 2,25"-Reifen kommt nah an die Kettenstreben heran. Wer einen breiteren 2,4"-Reifen montiert, bekommt bei Schlammwetter Probleme. Zum Testbericht: Stevens Glide SX
Mehr zu dieser Fotostrecke: Test: 10 All-Mountain-Bikes um 2.000 Euro (Modelljahr 2012)