15 Supertourer im großen Vergleichstest

So testet MountainBIKE die Tourenfullys

Mit hohem Aufwand in Praxis und Labor erfasste MountainBIKE Fahrqualitäten, Gewichte und Steifigkeiten der Tourer.
Zu den getesteten Produkten
Foto: Manfred Stromberg Tourenfullys - Praxistest

MountainBIKE-Tester Scholz (vorn) und Schmitt beim Praxistest.

Praxistest: Zu Anfang auch dieses MB-Tests stand die intensive praktische Prüfung der Allound-Tourenfullys. Das vierköpfige Testteam nutzte dazu die optimalen Testbedingungen in Latsch, Südtirol, um den 15 Testprobanden gründlich auf die Stollen zu schauen.

Die Teststrecke bot dazu beste Voraussetzungen: Flowige, schnell fahrbare Trails alternierten mit schnellen Downhills, einer kurzen Asphaltpassage und mitunter sehr technischen Anstiegen. Der drei Kilometer lange Testparcours mit rund 200 Höhenmetern beantwortete die wichtigen Fragen der Tester.

Stimmt das Handling? Welches Bike liegt im Downhill am besten, welches geht am effektivsten voran und bergauf? Ist die Geometrie sauber ausbalanciert? Dabei wurde jedes Bike von jedem Fahrer mindestens einmal gefahren.

Praxisnoten: Nach jeder Testrunde notierten die Tester isoliert ihre Eindrücke zum Rad auf speziellen Bewertungsbögen. Im Anschluss erfolgte die gemeinsame Besprechung aller Räder. Welches klettert am effektivsten? Was macht der Hinterbau in Up- und Downhill? Ist das Cockpit überhaupt ergonomisch?

Foto: Daniel Geiger All-Mountain-Bikes - Labortest

Steifigkeitsmessung im MountainBIKE-Labor.

Labortest: Auf den Praxistest folgte die Laborprüfung. Zunächst wurden die Bikes gewogen, anschließend zerlegt und die Gewichte von Rahmen, Gabel und Laufrädern ermittelt. Zusätzlich nahm MB die Geometrie auf. Abschließend erfolgte auf EFBe-Prüfständen die Messung der Tretlagersteifigkeiten und der Lenkkopfsteifigkeiten.

Endnote: Über einen komplexen Bewertungsschlüssel aus über 1500 Einzelnoten ermittelte MB die Endnote und mit dem punktbesten Bike schließlich auch den Testsieger.

16.03.2011
Autor: Florian Storch
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 03/2011