Sieben All-Mountain-29er im Test

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Foto: Benjamin Hahn Cube AMS 29 Race

Cube AMS 29 Race

Cube ist auf Anhieb ein Vorzeige-29“-Fully gelungen. Leicht und mit Top-Geo vereint es All-Moun­tain-Gene mit Tourer-Qualitäten. Zum Testbericht: Cube AMS 29 Race

Cube AMS 29 Race

An 29ern machen Steck­achssys­teme Sinn. Der durch Laufräder und Geometrie vergrößerte Hebel braucht steife Verbindungen. Cube (sogar mit RWS-Spanner) und Norco verbauen die durchdachte X12-Achse. Kona, Specialized und Trek greifen auf eigene Systeme zurück. Zum Testbericht: Cube AMS 29 Race

GT Sensor 9R Pro

Spritzig und leicht zieht das GT bergauf, eignet sich so vom Marathon bis hin zum Alpencross. Auf dem Trail etwas straff und eher träge. Zum Testbericht: GT Sensor 9R Pro

GT Sensor 9R Pro

An steilen Rampen verlangt das GT stramme Muskeln. Grund ist das zu große kleinste Kettenblatt. Denn: 29“- Bikes kosten durch den größeren Radumfang mehr Kraft am Berg. Auch Kona verbaut am schweren Satori ein 26er-Kettenblatt und wird dadurch am Berg ziemlich anstrengend. Zum Testbericht: GT Sensor 9R Pro

Kona Satori

Bergab sorgt das Satori für Erleuchtung! Top Fahrwerk und sicheres, agiles Handling machen Laune. Bergan tut es sich schwer. Zum Testbericht: Kona Satori

Kona Satori

Ein All-Mountain-­Bike ohne Schnellspanner? Vor allem am agilen, spaßorientierten Satori vermissten die Tester die Möglichkeit, den Sattel schnell zu versenken. Übrigens: Keines der Räder bietet eine Vario-Stütze. Dennoch sind Cube, Kona und Trek via Zugführung dafür gerüstet. Zum Testbericht: Kona Satori

Norco Shinobi 2

Entspannt bergan und mit Spaß bergab. Das Norco bietet mit breitem Lenker, kurzem Vorbau und satter Gabel fast Enduro-Feeling. Zum Testbericht: Norco Shinobi 2

Norco Shinobi 2

Den bergablas­tigen Bikes von Kona, Norco und Specialized steht die ISCG-Aufnahme ausgezeichnet. So kann eine schaltbare Führung die Kette bändigen oder gar auf „ein“ Kettenblatt mit DH-Führung umgerüstet werden. Dem Spieltrieb bergab steht somit nichts mehr im Weg. Zum Testbericht: Norco Shinobi 2

Rotwild R.C1 FS 29 Comp

Ein sportlicher Tourer, der sich mit tiefer Front in den Berg beißt und auf nicht zu kurvigen Trails in seinem Element ist. Zum Testbericht: Rotwild R.C1 FS 29 Comp

Rotwild R.C1 FS 29 Comp

Langer Vorbau und kaum Rückkröpfung (6°) am ohnehin schon flachen Lenker machen das R.C1 sehr frontlastig. An steilen Anstiegen ist das top. Doch bergab fährt sich das Rotwild nervös. Tipp: Spacer und positiv montierter Vorbau verbessern die Bergab-Performance. Zum Testbericht: Rotwild R.C1 FS 29 Comp

Specialized Stumpjumper FSR Comp 29

Ausgewogen, mit sattem Fahrwerk und pfiffigen Gimmicks – das Stumpi begeistert. Bergan nimmt es sich Zeit. Kauftipp! Zum Testbericht: Specialized Stumpjumper FSR Comp 29

Specialized Stumpjumper FSR Comp 29

Damit sich die Kette nicht vom Kettenblatt rüttelt, besitzt das Stumpi für 2012 eine leichte Kettenführung. Erstaunlich leise führt diese die Kette und passt zum Spieltrieb des Specialized. Wie Norco verbauen die Amis einen Bashguard, der vor Zahnausfall schützt. Zum Testbericht: Specialized Stumpjumper FSR Comp 29

Specialized Stumpjumper FSR Comp 29

Die Reifen Purgatory (vorn) und Ground Control aus eigenem Hause sorgen für viel Grip in Kurven und All-Mountain-Feeling. Auch Cube, Rotwild, Kona, Norco und Trek setzen auf griffige Pneus. Einzig GT verbaut eher unpassende Cross-Country-Reifen. Zum Testbericht: Specialized Stumpjumper FSR Comp 29

Trek Rumblefish Elite

Dank gelungener Geo und top Fahrwerk hat das Trek die besten Karten. Doch der schwere Aufbau vermasselt dem Rumblefish die Show. Zum Testbericht: Trek Rumblefish Elite

Trek Rumblefish Elite

Größerer Radumfang bedeutet größere Hebelkräfte. Da ist eine 160-mm-Scheibe, wie sie GT, Kona, Norco und Trek verbauen, nicht empfehlenswert. Die Testabfahrt machte zwar keine Probleme. Doch auf langen Alpenabfahrten ist Überhitzen programmiert. Zum Testbericht: Trek Rumblefish Elite
Mehr zu dieser Fotostrecke: Test: Sieben All-Mountain-29er von 2.500 bis 3.000 Euro (Modelljahr 2012)