15 Supertourer im großen Vergleichstest

Positive und negative Details an den Bikes

Tourenbikes sollen möglichst unkomplizierte begleiter sein. MounatinBIKE hat bei den Testfahrten genau hingesehen und die Räder daraufhin überprüft. Erfreuliches und tourenfeindliches finden sie hier protokolliert.
Zu den getesteten Produkten

Positiv: BMC

Der VPP-Hinterbau mit virtuellem Drehpunkt verwöhnt am Speedfox durch hohe Sensibilität und starke Traktion im Uphill einerseits, durch sattes Schluckvermögen im Downhill andererseits.

Positiv: Felt

2,25“-Reifen sind Standard im Touring-Gewerbe, besser aber sind 2,4“-Reifen. Vor allem, wenn sie leicht rollen, tollen Seitenhalt und Pannenschutz bieten wie der Continental X-King am Virtue Pro.

Positiv: Ghost

Das Carbon-Chassis des AMR Lector wirkt „wie aus einem Guss“. Das liegt auch an schönen Details wie der aufgeräumten, eleganten Zugführung am Unterrohr des Fullys.

Positiv: Radon

Vom Skeen AM stiegen die MB-Tester nur ungern ab. Gründe dafür waren der generös breite Syntace-Lenker (700 mm) mit angenehmer Kröpfung nach hinten und die starke XTR-Bremse.

Positiv: Specialized

Nur die 2-fach-Kurbel am Camber ist mit 38/24er-Blättern durchdacht bestückt. Sie erlaubt flüssiges Klettern auch an Steilanstiegen, gleichzeitig baut der Fahrer genug Speed auf.

Negativ: Felt

Auf steilen Abfahrten muss die Sattelstütze zur besseren Radkontrolle problemlos und weit genug im Rahmen versenkt werden können. Die Biegung im Felt-Sitzrohr verhindert das aber.

Negativ: Steppenwolf

Mit unguten Gefühlen auf anspruchsvollen Trail-Passagen kämpften die Tester bisweilen im Sattel des Steppenwolf. Grund: der lange 100er-Vorbau und der 640 mm schmale Lenker.

Negativ: Votec

Der Viergelenk-Hinterbau am V.MR konnte mit dem DT-XM180-Federbein nicht zur bekannten Form auflaufen. Zudem lockerte sich der Hinterbau bereits nach der ersten Testfahrt.

16.03.2011
Autor: Florian Storch
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 03/2011