MTB-Test: 5 Racefullys

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Foto: Detlef Göckeritz MountainBike Racefully Test 2018

Cannondale Scalpel-Si Carbon 1

Preis: 7699 Euro
Gewicht: 10,2 Kilogramm
Testurteil: Sehr gut
Fazit: Wem der Spaß auf dem Trail mehr zählt als die allerletzte Sekunde im Rennen, der sitzt auf dem sehr steifen, herrlich bergabverliebten Scalpel goldrichtig. Dazu betören die eigenständige Optik und die technische Finesse des US-Bikes.
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Cannondale Scalpel-Si Carbon 1

Nein, wir haben da wirklich nichts weg­ retuschiert. Die neue Lefty­Ocho­Gabel ist noch spektakulärer als ihre Vorgängerin, funktioniert zudem sehr gut.

Cannondale Scalpel-Si Carbon 1

Am 2019er Scalpel setzt Cannondale auf den aus dem Rennrad­ Segment bereits bekannten, kompakten, leichten Flat­Mount­ Standard zur Brems­sattelbefestigung.

Canyon Lux CF SLX 9.0 Pro Race

Preis: 5599 Euro
Gewicht: 10,2 Kilogramm
Testurteil: Überragend
Fazit: Mit dem neuen Lux ist Canyon endlich auch im Racefully-Segment ein toller Wurf gelungen. Die schwarze Schönheit zeigt keine Schwäche, sondern überragende Allround-Fähigkeiten. Ein Bike für den Sieg – genauso wie für den Touren-Spaß.
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Canyon Lux CF SLX 9.0 Pro Race

Ein Beispiel für die enorme Detailliebe am Lux: In der Heck-Steckachse versteckt sich ein rausziehbarer Hebel, durch den die Achse werkzeuglos verschraubt wird.

Canyon Lux CF SLX 9.0 Pro Race

Geliebt wie gehasst: Via Drehgriff wählt man am Lux die 1x12 Gänge. Der Vorteil ist, dass sich die Kassette mit einem „Ratsch“ hoch wie runter durchschalten lässt.

Giant Anthem Advanced Pro 0

Preis: 7599 Euro
Gewicht: 10,1 Kilogramm
Testurteil: Sehr gut
Fazit: Teils Racebike alter Schule, teils modernes Trail-Geschoss – das optisch eigenständige Anthem vereint beide Welten. Vor allem das potente Fahrwerk begeistert bergab, die gestreckte Sitzposition ist etwas Geschmackssache.
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Giant Anthem Advanced Pro 0

Die kompakte, elegante obere Wippe der „Maestro“-Federung ist aus Carbon. Und einmal mehr hat uns die Kinematik mit virtuellem Drehpunkt bergab begeistert.

Giant Anthem Advanced Pro 0

Die starke Rückkröpfung des Sattelstützenkopfs streckt die Sitzposition und verflacht den Sitzwinkel. Eine gerade Stütze wäre uns lieber.

Scott Spark RC 900 SL

Preis: 9999 Euro
Gewicht: 9,7 Kilogramm
Testurteil: Überragend
Fazit: Oldie but Goldie. Und das nicht nur optisch. Auch im (bald) dritten Jahr kann sich das Spark RC dank seiner brillanten Allround-Fähigkeiten der bockstarken Konkurrenz erwehren. Ein rundum geiles Bike – ohne eine einzige Schwäche.
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Scott Spark RC 900 SL

Grundsätzlich sind Kettenabwürfe bei Srams Eagle-Schaltungen sehr selten. Am Spark sorgt eine 23 g leichte Kettenführung aber für zusätzliche Sicherheit.

Scott Spark RC 900 SL

Altbekannt, oft kopiert, aber in Sachen Haptik und Funktion immer noch unerreicht: Der „Twinloc“-Hebel stellt synchron Gabel und Hinterbau in drei Fahr-Modi.

Specialized S-Works Epic XTR Di2

Preis: 9999 Euro
Gewicht: 9,4 Kilogramm
Testurteil: Sehr gut
Fazit: Schnell, schneller, Specialized. Das edle Epic ist im Spurt unschlagbar, klettert ungemein leichtfüßig, ja feurig! Bergab liegen die anderen Bikes satter, wer seinen Sport beherrscht, wird aber auch da seine Freude an diesem Leichtbau-Boliden haben.
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Specialized S-Works Epic XTR Di2

Über der Hinterradachse sitzt das Trägheitsventil – buchstäblich das Hirn der „Brain“-Dämpfung. Die Auslösehärte ist mittels des blauen Reglers einstellbar.

Specialized S-Works Epic XTR Di2

Die „Brain“-Technik in der SID-Federgabel hat Specialized für 2019 noch einmal überarbeitet. Vollauf überzeugt hat sie uns aber auch diesmal nicht.
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