13 Race-Fullys von 4.500 bis 5.600 Euro im Test

Gewichte, Steifigkeiten, Charakter und Handling der Test-Bikes

Auf den intensiven Praxistest folgt die Laboranalyse aller 13 Racefullys. Wo haben die Bikes noch Tuningpotenzial? Wer baut den modernsten Rahmen? Die Tabellen zeigen Gewichte und Steifigkeiten der Edel-Racer.
Zu den getesteten Produkten

Gewichte:

Die Gabelgewichte von KTM und Radon verstehen sich inklusive 15-mm-Steckachse. Das Laufradgewicht ist die Summe aus dem Laufradsatz mit Schnellspannern, Felgenband, Schlauch, X-King-Einheitspneu (Conti), Bremsscheibe und allen Schrauben.

Steifigkeiten:

Auf EFBe-Prüfständen misst MB die Steifigkeiten der Bikes. Die Tretlagersteifigkeit zeigt, wie sich der Rahmen im Antritt verwindet, die Lenkkopfsteifigkeit beeinflusst die Spurstabilität. Auffallend hoch sind die Steifigkeiten am Storck, was sich in der Praxis in sehr hoher Lenkpräzision artikuliert. Geringe Lenkkopfsteifigkeiten wie am Trek waren in der Praxis so nicht spürbar.

Charakter:

Die Tabelle zeigt: Racebike ist nicht gleich Racebike! Up- und Downhillstärke der Räder legen Charakter und Einsatzzweck der Modelle fest. CC- wie Marathon-Rennen werden zwar vorrangig bergauf entschieden, für den Normalfahrer ist ein ausgewogenes Rad aber oftmals wichtiger.

Handling:

In den seltensten Fällen werden Race­fullys ausschließlich im Rennen eingesetzt. Ein gutmütiges Rad mit vorhersehbarer Lenkung, das sicher auch in schnellem und unwegsamem Gelände agiert, dürfte auch für Hobby-Racer vorteilhaft sein. Äußerst agil-nervöse Vertreter wie etwa das Haibike brauchen etwas Erfahrung.

22.02.2011
Autor: Florian Storch
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 02/2011