16 Bikes bis 2.000 Euro im MTB-Familienduell

So testet MB die Bikes in Labor und Praxis

Praxistest, Laser-Messung, EFBE-Prüfstände, Komfort-Messtisch – so sieht das volle Testprogramm aus!
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Foto: Daniel Geiger Race-Hardtails - Labortest

Steifigkeitsmessung im MountainBIKE-Labor.

Praxistest: Vier Tester fuhren jedes der 16 Bikes auf der MB-Teststrecke und auf einem selektiven Kurs in Südtirol – mit jeweils adäquaten Herausforderungen für Hardtails wie für 120-mm-Fullys. Jeder Tester fuhr dabei die Zweirad-Geschwister im direkten Duell hintereinander.

Praxisnoten: Nach jeder Test­runde notierten die Tester isoliert ihre Eindrücke zum Rad auf speziellen Bewertungsbögen. Um eine faire Abschlussnote zu erhalten, vergab die Testcrew ihre Punkte zunächst „interdiszi­plinär“, getrennt nach Fullys und Hardtails und nach den obilgatorischen MB-Standards. Abschließend musste jeder Tester die Frage beantworten: „Fully oder Hardtail, welches der Bikes würdest du dir jetzt kaufen?“

Labortest: Im MB-Labor wurden die Bikes zunächst gewogen, anschließend die Geometrie via Laser-Messtisch aufgenommen. Abschließend erfolgte auf EFBe-Prüfständen die Messung der Steifigkeiten. Die Tretlagersteifigkeit zeigt, wie sich der Rahmen im Antritt verwindet, die Lenkkopfsteifigkeit beeinflusst vor allem die Spurstabilität.

Hardtail-Komfort: Ein gezielter vertikaler Flex des hinteren Rahmendreiecks und der Sattelstütze schont die Haltemuskulatur des Bikers und verzögert die Ermüdung. MB misst den Hardtail-Komfort als Auslenkung am Sattel. Hierzu wurde ein Satteldummy in einer definierten Sitzhöhe auf der Original-Stütze montiert und mit 80 Kilo belastet. Je höher der Wert in mm, desto höher der Fahrkomfort.

Endnote: Über einen komplexen Bewertungsschlüssel aus über 2500 Einzelnoten ermittelte MB die Endnote und mit dem punktbesten Bike den Testsieger.

24.05.2011
Autor: André Schmidt
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 05/2011