Die besten Bikes 2011 - Hardtails, Racefullys, Tourenbikes, All-Mountains, Enduros

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Foto: Benjamin Hahn Cannondale Flash Hi-Mod 1

Hardtails: Cannondale Flash Hi-Mod 1

Bei Antritt Vollgas – darauf versteht sich das Cannondale Flash prächtig! Die Konstruktion verblüffte die Tester durch die einstimmig als sehr überlegt erachtete Geometrie, die den Racer zentral im Rad platziert. Zum Test: Cannondale Flash Hi-Mod 1

Hardtails: Canyon Grand Canyon AL 6.0

Der hochwertige Aluminium-Rahmen des Grand Canyon glänzt neben bestem Steifigkeits-Gewichts-Index mit technischen Features wie dem konischen Steuerrohr, einer Postmount-Bremsaufnahme oder den innenverlegten Schaltzügen. Zum Test: Canyon Grand Canyon AL 6.0

Hardtails: Cube Reaction GTC Team

Optischer und technischer Anspruch geben sich beim ­Reaction die Hand. Nahtlos geht das schön tief gezogene – gute Manövrierbarkeit! – Oberrohr in flache Sitzstreben über. Schmutzunempfindlich im Rahmen verlaufende Züge und das eingepresste Innenlager kommunizieren Eleganz. Zum Test: Cube Reaction GTC Team

Hardtails: Haibike Greed RX Pro

Das Greed malt ein vorbildliches Racebike-Bild. Die Geometrie sitzt, der Rahmen ist ein Highlight, und der Einsatzbereich breitbandig. Zum Test: Haibike Greed RX Pro

Hardtails: Merida Twenty-Nine Lite 1800-D

Testers Liebling! Das Twenty-Nine ist ein perfekt ausbalanciertes 29er und macht bergab so manches Fully „wuschig“. Zum Test: Merida Twenty-Nine Lite 1800-D

Hardtails: Scott Scale Premium

Das für 2011 nochmals optimierte Scott-Vorzeigeprodukt ­Scale beeindruckt mit dem berauschenden Chassisgewicht von unter 900 g bei hohen Steifigkeitswerten. Exakt 895 g wiegt das Chassis – das leichteste der Highend-Racer! Zum Test: Scott Scale Premium

Racefullys: Cube AMS Super HPC SL

Mit seinem leichten Test-Chassis (1954 g) und hoher Tretlagersteifigkeit (132,3 N/mm) steht das AMS auf einer mehr als konkurrenzfähigen Basis. Und die formt im Schulterschluss mit der aggressiven Renngeometrie (langes Oberrohr, steiler 74,5°-Sitzwinkel) eine echte Schubrakete. Zum Test: Cube AMS Super HPC SL

Racefullys: Ghost RT Lector Worldcup

Satte 400 g leichter, im Tretlager steifer (120,9 N/mm statt 111 N/mm) – das Ergebnis des überarbeiteten RT-Lector-Chassis. Zum Test: Ghost RT Lector Worldcup

Racefullys: Radon Skeen Carbon 10.0

Der Carbon-Hauptrahmen spart rund 400 g Gewicht zum Alu-Vorgänger, drückt das fantastisch ausgestattete Rad (Sram XX, Carbon-Laufräder) weit unter die 10-Kilo-Marke.Zum Test: Radon Skeen Carbon 10.0

Racefullys: Scott Spark 10

Ein kurzer Antritt genügt, schon spurtet das Spark los – selbst wenn der abgestützte Eingelenk-Hinterbau eine minimale Wipptendenz zeigt, das Gesamtgewicht „nur“ Mittelmaß bedeutet. 1

Racefullys: Specialized Epic Marathon Carbon

Die Symbiose aus hocheffizienter Rennmaschine und agilem Trailbike zelebriert das Epic. Die Geometrie trifft voll ins Schwarze – auf keinem Rad fühlten sich die Tester wohler. Zum Test: Specialized Epic Marathon Carbon

Racefullys: Stevens Fluent Carbon Team

Das stark modifizierte Fluent arbeitet an Vorder- wie Hinterrad nun mit für das Race-Genre (noch) unüblichen 120 mm Hub – Stevens deklariert es daher als Marathonrad. Zum Test: Stevens Fluent Carbon Team

Tourenfullys: Bergamont Contrail 9.1

Einklicken, beschleunigen, Spaß haben – das Contrail empfängt den Biker mit ausgereifter Wohlfühlgeometrie, die ihn dank kompakt-sportlicher Sitzposition mittig zwischen Vorder- und Hinterrad bettet. Zum Test: Bergamont Contrail 9.1

Tourenfullys: Canyon Nerve XC 9.0 SL

Ob exzellenter Canyon-Sattel-Schnellspanner oder perfekte Zugverlegung – die Akribie, die im Nerve steckt, begeistert. Wie überhaupt die Konstruktion bar jeder Kritik ist. Zum Test: Canyon Nerve XC 9.0 SL

Tourenfullys: Giant Trance X4

Akkurat geschweißte Alu-Rohre, ein in den Rahmen ­gepresstes Innenlager („Pressfit“) und die Postmount-Bremsaufnahme – der Trance-Rahmen präsentiert sich auf hohem Niveau. Zum Test: Giant Trance X4

Tourenfullys: Rose Jabba Wood 8

Als Direktvertreiber spart Rose die Händlermarge, kann so das Jabba Wood mit Sahneteilen bestücken. Leichte DT-Lauf­räder, bissige R1-Stopper und edle X.0-Parts kreieren kombiniert mit dem leichten, sehr steifen Chassis ein echtes Nobelpaket. Zum Test: Rose Jabba Wood 8

Tourenfullys: Rotwild R.C1 FS Comp

Top verarbeitet und gelagert – der R.C1-Rahmen ist wie das Komplettrad kein Leichtgewicht, aber von solider Machart. On tour legt das Rotwild ob der durchdachten Geometrie sehr beherzt los. Zum Test: Rotwild R.C1 FS Comp

Tourenfullys: Specialized Camber FSR Pro

Kein konisches Steuerrohr, kein Pressfit-Innenlager, keine Brain-Technologie – das neue Camber wirkt „altbacken“. Dahinter aber steckt ein Konzept: Kompatibilität für Nachrüster! Zum Test: Specialized Camber FSR Pro

All-Mountain-Bikes: BMC Trailfox TF 01

Mit optimiertem VPP-Hinterbau geht der Trail-Fuchs an den Start. Und der wildert am liebsten auf rasanten Downhill-Passagen. Gerade hier begeistert das 150-mm-Fahrwerk durch hohe Sensibilität einer-, Nehmerqualitäten auf wurzeligen Steilstücken andererseits. Zum Test: BMC Trailfox TF 01

All-Mountain-Bikes: Cannondale Jekyll Ultimate

Das neue Jekyll beeindruckt im MB-Labor: 2818 g leicht, glänzt das exklusive Carbon-Chassis mit top Steifigkeiten (Beispiel Lenkkopf: 73 Nm/°). Und auch im Realbetrieb arbeitet das Rad auf höchstem Niveau. Zum Test: Cannondale Jekyll Ultimate

All-Mountain-Bikes: Fatmodul Ant EC 02

Überaus agil-wendig agiert das Ant auf kurvenreichen, eng zulaufenden Trails. Hier profitiert der Fahrer von den 425 mm kurzen Kettenstreben und dem perfekten Cockpit mit 75er-Vorbau und breitem Syntace-Lenker. Zum Test: Fatmodul Ant EC 02

All-Mountain-Bikes: Ghost AMR Plus Lector 9000

Ghost übernimmt viele gute Zutaten des AMR Plus vom 2010er Vorgänger und verfeinert es mit wertigen Tune-Naben, Vario-Stütze und X.0-Antrieb. Zum Test: Ghost AMR Plus Lector 9000

All-Mountain-Bikes: Lapierre Zesty 514

Rasant unterwegs ist das Lapierre! Kein Wunder, denn die 12,4 Kilo stehen für sich, auch wenn das Carbon-Heck zwar très chic ist, das Chassis aber nicht unbedingt leicht (3280 g) macht. Zum Test: Lapierre Zesty 514

All-Mountain-Bikes: Liteville 301 MK8

Der Perfektionsdrang der Liteviller hat schöne Folgen: Das Vario-Chassis des 301er realisiert mittels unterschiedlicher Wippen auch 120 oder 160 mm Heck-Federweg. Zum Test: Liteville 301 MK8

All-Mountain-Bikes: Radon Slide AM 9.0

Die wunderbar ausbalancierte Geome­trie des Slide setzt den Akteur mittig und entspannt ins Rad. Dennoch bläst das superleichte Bike mit steilem Sitzwinkel im Flachen und im Anstieg zur Attacke! Zum Test: Radon Slide AM 9.0

All-Mountain-Bikes: Scott Genius 10

Mit 150-mm-Fahrwerk bei renntauglichen 11,6 Kilo setzt das jüngste Genius immer noch ein Ausrufezeichen. Das Rahmengewicht von 2515 g, inklusive Federbein, verdient das Prädikat „sensationell“. Zum Test: Scott Genius 10

All-Mountain-Bikes: Specialized Stumpjumper FSR Expert Carbon

Bestnoten verdiente sich das Stumpjumper FSR bei "Handling" und "Fahrspaß" – Resultat der wohlüberlegten Geometrie, die den Fahrer mit 74° steilem Sitzwinkel stark bergauf treibt, gleichzeitig den Motor für die unerhört hohe Singletrail-Kompetenz des Rades bildet. Zum Test: Specialized Stumpjumper FSR Expert Carbon

All-Mountain-Bikes: Trek Remedy 8

Bis 2009 lief das Remedy noch als Enduro im Trek-Programm. Und im AM-Chromosomensatz wirkt das Enduro-Gen deutlich nach. Gut so! Zum Test: Trek Remedy 8

Enduros: Canyon Strive ESX 9.0 SL

Nach dem Federweg-Upgrade am Canyon Torque übernimmt jetzt das neue Strive die 160-mm-Kategorie. Trotz auffallend flacher Sitzstreben erreicht das Chassis ausreichend Steifigkeit für diffizile Trails. Zum Test: Canyon Strive ESX 9.0 SL

Enduros: Rose Uncle Jimbo 8 HS

"Kompakt" heißt das Zauberwort beim Uncle Jimbo. Das zeigt sowohl die sehr aufrechte Sitzposition (langes Steuerrohr, kurzer Vorbau) als auch der vordere Antrieb – die kompakte Hammerschmidt-Getriebekurbel übernimmt die Schaltarbeit. Zum Test: Rose Uncle Jimbo 8 HS

Enduros: Rotwild E1 Comp

Das neue Rotwild E1 muss sich nicht verstecken – satte 175 mm am Heck und 170 an der Front machen jede Abfahrt zum Schaulauf. Selbst verblockteste Passagen glättet das Fahrwerk, während der flache Lenkwinkel hohe Laufruhe garantiert. Zum Test: Rotwild E1 Comp

Enduros: Scott Genius LT 30

Mit Freeride-Federwegen und einem Gewicht von unter 15 Kilo definiert Scott "Enduro" neu. 180 mm vorne und satte 185 hinten setzen dem Genius LT in der Abfahrt kaum Grenzen. Zum Test: Scott Genius LT 30

Enduros: Specialized Enduro Expert

Trotz leicht gestreckter Oberkörperhaltung fühlt sich das Enduro dank flachem Lenkwinkel und langem Radstand bergab am wohlsten. Mit hoher Laufruhe und Komfort-Hinterbau leitet es der Endurist sicher durch schnelle Passagen. Zum Test: Specialized Enduro Expert

Enduros: Votec V.SX 1.4

Votec greift tief in die Geometrie-Trickkiste und macht den Lenkwinkel um ein Grad flacher. Wie? Mithilfe eines speziellen Steuersatzes von Cane Creek. Zum Test: Votec V.SX 1.4
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