15 Supertourer im großen Vergleichstest

Das perfekte Tourenfully: So sieht's aus

Damit das "keep it simple"-Konzept aufgeht, bedarf es möglichst stressfreier Bikes mit einfach einstellbarem Fahrwerk.
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Tourenfullys - Perfektes Bike

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1. Federwege:

120 mm an der Gabel markieren einen funktionellen Kompromiss aus Komfort und geringem Gewicht. Auch am Hinterrad sind effiziente 120 mm der Tourer-Standard.

2. Lenkwinkel:

Sie bewegen sich um/unter 69°. Ziel ist ein guter Kompromiss aus ausreichender Laufruhe und der nötigen Wendigkeit.

3. Sitzwinkel:

Als effektiv erweisen sich Sitzwinkel zwischen 73,5° und 74,5°. Sie zentrieren den Fahrer-Schwerpunkt über dem Tretlager, sorgen für Vortrieb.

4. Bremsen:

Eine starke 180-mm-Bremse am Vorderrad ist Pflicht! Schwere Piloten und Alpenfans montieren auch hinten eine große Disc.

5. Laufräder:

Wichtig ist die Paarung aus Stabilität und niedrigem Gewicht. Ein Satz um die 1700 g ist gut zu beschleunigen und sollte mindestens 2,25“-Pneus aufnehmen können.

6. Reifen:

Mindestbreite für guten Grip und Pannenschutz ist 2,25“. Alpen-Fans und schwere Fahrer setzen besser auf 2,4“-breite Reifen und/oder auf verstärkte Flanken.

7. Fahrwerk:

Verstellbare Federwege sind out, fein ausbalancierte Geo­metrien und effektive, antriebsneutrale Hinterbauten in. Gerne mit Plattform-Option(!) am Federbein.

8. Cockpit:

Breite und ergonomische Lenker steigern unmittelbar Fahrspaß und Kontrolle. Vorbauten zwischen 80 und 95 mm sorgen für ein direktes, reaktionsschnelles Handling.

16.03.2011
Autor: Florian Storch
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 03/2011