13 Race-Fullys von 4.500 bis 5.600 Euro im Test

Das perfekte Race-Fully: So sieht's aus

Leicht, effizient und dennoch breitbandig – MountainBIKE zeigt, was ein modernes Racefully 2011 auszeichnet.
Zu den getesteten Produkten

1. Cockpit: Vorbauten zwischen 80 und 100 mm sind inzwischen Standard. Breite (ab 630 mm), leicht gekröpfte Lenker schenken viel Fahrspaß und Kontrolle.

2. Laufräder: Leichte Laufräder (unter 1500 g) erzeugen satten Vortrieb. Carbon-Felgen machen noch schneller, sind aber sündteuer.

3. Reifen: Breite 2,25“-Pneus bieten mehr Traktion und Pannenschutz als Schmalspurreifen. Gute Allround-Profile wie beim Conti X-King geben zudem Grip und Sicherheit.

4. Übersetzung: Im Trend liegen leichte 2 x 10-Antriebe, die über breitbandig nutzbare 10-fach-Kassetten eine gute Gesamtübersetzung bieten. 3 x 10-Systeme machen die Räder vielseitiger.

5. Geometrie: Steile Sitzwinkel um 74° erzeugen viel Vortrieb, der Fahrerschwerpunkt rückt nach vorne. Lenkwinkel um 70° sind ein Kompromiss aus Agilität und Laufruhe.

6. Federung/Fahrwerk: Luftfederelemente sind Standard, leicht und mannigfach justierbar. Effiziente Hinterbau-Kinematiken unterstützen den Vortrieb, bieten dennoch Komfort.

7. Bremsen: So standfest wie nötig, so leicht wie möglich, lautet das Motto. Nicht nur auf alpinen Abfahrten bietet die Kombination 185/160 mm (vorn/hinten) mehr Reserven.

8. Rahmen: Der Werkstoff Carbon hat sich zu Recht durchgesetzt. Entscheidender Vorteil ist das günstige Gewichts-Steifigkeits-Verhältnis.

22.02.2011
Autor: Florian Storch
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 02/2011