Acht Hardtails der 1.000-Euro-Klasse im Test

Bike-Kauf beim Versender: Vor- und Nachteile

Wer sein Rad beim Direktversender bestellt, spart bares Geld. Dafür muss er bei Service und Probefahrt oft Abstriche in Kauf nehmen.
Zu den getesteten Produkten

Positiv:

Preis/Ausstattung: Dank Direktvertrieb sparen sich Versender die Marge für den Handel – der Verkaufspreis kann niedriger ausfallen, alternativ spendiert der Versender seinen Bikes eine im Vergleich zum Fachhandel höherwertige Ausstattung.

Positiv/Negativ:

Beratung: Sie findet online/am Telefon meist durch geschulte Mitarbeiter statt – und muss deshalb nicht schlechter sein als im Shop. Persönliche Beratung gibt‘s bei manchen Versendern in eigenen Geschäften, oft nur am Firmensitz.

Negativ:

Probefahrt: Nur wenige Versender bieten die Möglichkeit einer Probefahrt, und wenn, dann nur am womöglich weit entfernten Firmensitz. Eine Geometrie-Tabelle liefert theoretische Eckpunkte zur „Passform“.

Negativ:

Service: Für Umtausch, Erstservice oder Reparatur muss beim Versender das Bike jeweils verpackt und verschickt werden. Um Montage und finales Setup muss sich der Kunde kümmern. Ausnahme: Radon ermöglicht durch spezielle Vereinbarungen Reparaturen in ausgewählten Bike-Shops.

10.05.2011
Autor: Rainer Sebal
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 04/2011