17 All-Mountains im Test – alle Bikes, Federkennlinien und Detailbilder

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Foto: Benjamin Hahn Allmountain-Bikes und Federweg-Kennlinien aus MountainBIKE 04/2012

Bergamont Threesome 9.2

Das Threesome glänzt mit Wohlfühlgeometrie und sattem Fahrwerk – eine sehr gute Wahl für ­abfahrtsorientierte All-Mountain-Piloten. Zum Testbericht: Bergamont Threesome 9.2

Bergamont Threesome 9.2

Als Extra-Feature besitzt das Threesome den sogenannten „Flip-Chip“ am Umlenkhebel. Beim Drehen des Wendeplättchens um 180 Grad verändert sich der Lenkwinkel um etwa 0,5 Grad. Wer hohe Laufruhe schätzt, sollte es jedoch bei der flachen Einstellung belassen. Zum Testbericht: Bergamont Threesome 9.2

Bergamont Threesome 9.2 - Federkennlinie Hinterbau

Die erste Hälfte der Kennlinie verläuft relativ linear, gegen Ende sorgt eine leichte Endprogression für Durchschlagschutz. Zum Testbericht: Bergamont Threesome 9.2

BMC Trailfox TF02 SLX-XT

Der ideale Gefährte für sehr anspruchsvolles Terrain! Durch flachen Lenkwinkel und langen ­Radstand liefert das Trailfox viel Spurtreue. Zum Testbericht: BMC Trailfox TF02 SLX-XT

BMC Trailfox TF02 SLX-XT - Federkennlinie Hinterbau

Die steil-lineare Kennlinie bietet viel Reserven für anspruchsvolles Terrain. Zum Testbericht: BMC Trailfox TF02 SLX-XT

Canyon Nerve AM 9.0

Mit ausgewogenem Fahrwerk und agilem Handling beweist das Nerve AM sehr gute Allround-Qualitäten. Dazu kommt eine brillante Ausstattung. Zum Testbericht: Canyon Nerve AM 9.0

Canyon Nerve AM 9.0

Canyon verwendet noch immer konventio­nelle Schnellspanner. Schade, denn wie bei den Gabeln setzen sich auch beim Hinterbau Steckachsen immer mehr durch. Bei AMs gelten die steifen, in der Regel einfach bedienbaren 12-mm-Achsen bereits als Standard. Zum Testbericht: Canyon Nerve AM 9.0

Canyon Nerve AM 9.0 - Federkennlinie Hinterbau

Der relativ lineare Hauptteil der Federkennlinie sorgt für eine effiziente Federwegnutzung. Das Fahrwerk bietet aber nur 141 Millimeter Federweg. Zum Testbericht: Canyon Nerve AM 9.0

Commencal Meta AM 3

Das Meta AM 3 bietet einen sehr aufwendigen, aber schweren Rahmen, hohe Antriebsneutralität, aber auch begrenzten Komfort und Traktion. Zum Testbericht: Commencal Meta AM 3

Commencal Meta AM 3

Um die innenverlegte Bremsleitung am Meta AM nach der Montage nicht neu befüllen zu müssen, besitzt die Formula-Bremse den praktischen Schnellverschluss „Speedlock“. Für weniger Begeisterung sorgen die für diese Preisklasse unpassenden Sram-X5-Shifter. Zum Testbericht: Commencal Meta AM 3

Commencal Meta AM 3 - Federkennlinie Hinterbau

Der flache Kurvenbeginn täuscht, das Commencal bietet wenig Sensibilität. Gegen Ende verhält sich die Kurve sehr progressiv. Zum Testbericht: Commencal Meta AM 3

Cube AMS 150 SL

Mit sensiblem, schluckfreudigem Fahrwerk und durchdachten Komponenten entfaltet das AMS 150 SL vor allem bergab sein volles Potenzial. Zum Testbericht: Cube AMS 150 SL

Cube AMS 150 SL

Als einziger im Testfeld verbaut Cube Fox-Federelemente mit der teuren, goldfarbenen Kashima-Beschichtung. Das Oberflächen-Finish soll die Reibung minimieren und so zu mehr Sensibilität verhelfen. Der Praxistest bestätigt: An Feinfühligkeit fehlt es dem AMS nicht. Zum Testbericht: Cube AMS 150 SL

Cube AMS 150 SL - Federkennlinie Hinterbau

Die sehr lineare Federkennline nutzt den Federweg effizient. Kurze Endprogression. Zum Testbericht: Cube AMS 150 SL

Fatmodul Ant EC 03

Das Ant EC 03 besitzt durch sein ausgewogenes Gesamtkonzept top Allround-Qualitäten. Die Rahmenproblematik sorgt für eine Abwertung. Zum Testbericht: Fatmodul Ant EC 03

Fatmodul Ant EC 03 - Federkennlinie Hinterbau

Die sehr lineare Kennlinie generiert vor allem bei härteren Schlägen viel Komfort. Zum Testbericht: Fatmodul Ant EC 03

Ghost AMR Plus 7500

Mit 13,5 Kilo geht das AMR Plus nicht gerade als Leichtgewicht durch, punktet aber als sehr ­sensibler und schluckfreudiger Allrounder. Zum Testbericht: Ghost AMR Plus 7500

Ghost AMR Plus 7500 - Federkennlinie Hinterbau

Die lineare Hauptkennlinie mit leichter Progression im letzten Drittel sorgt für eine effiziente Federwegnutzung. Zum Testbericht: Ghost AMR Plus 7500

GT Force 1.0

Das ziemlich schwere Force 1.0 bietet gute Ausstattung und ein vortriebseffizientes Fahrwerk.Der Hinterbau spendet bergab begrenzten Komfort. Zum Testbericht: GT Force 1.0

GT Force 1.0 - Federkennlinie Hinterbau

Durch die progressive zweite Kennlinien-Hälfte fühlt sich der Hinterbau trotz gemessener 156 Millimeter eher straff an. Zum Testbericht: GT Force 1.0

Norco Sight 2

Spaßgarantie! Das leichte Sight 2 bietet stimmige Geometrie gepaart mit effizientem Vortrieb und ausgezeichnetem Handling. Zum Testbericht: Norco Sight 2

Norco Sight 2

All-Mountains eignen sich auch für anspruchsvolles alpines Gelände, vorausgesetzt die richtige Bestollung sorgt für den nötigen Grip. Mit dem Kenda Slant setzt Norco allerdings aufs falsche Profil. Der Reifen bietet durch seine kleinwüchsigen Stollen nur wenig Traktion und Sicherheit. Zum Testbericht: Norco Sight 2

Norco Sight 2 - Federkennlinie Hinterbau

Der Hinterbau bietet durch die etwas progressive Federkennlinie und den 142 Millimeter Federweg nur begrenzt Komfort. Zum Testbericht: Norco Sight 2

Radon Slide AM 10.0

Race-Gene und Luxusausstattung. Das Slide AM 10.0 geht volle Kraft voraus, besitzt ein ausgewogenes Fahrverhalten und viele „XTR-Klunker“. Zum Testbericht: Radon Slide AM 10.0

Radon Slide AM 10.0 - Federkennlinie Hinterbau

Der eher flach lineare, komfortable Hauptteil der Kennlinie geht in eine starke Progression über und verhindert so Durchschläge. Zum Testbericht: Radon Slide AM 10.0

Rocky Mountain Altitude 50

Das sehr kompakte, wendige Altitude 50 kämpft mit einem etwas nervösen Hinterbau und schafft nur knapp den Sprung auf „sehr gut“. Zum Testbericht: Rocky Mountain Altitude 50

Rocky Mountain Altitude 50

All-Mountain-Piloten machen auch gerne mal schmutzige Geschäfte – mit offenen Zügen allerdings wenig ratsam. Wer dann auch noch keine Liner als Staubschutz verwendet, muss damit rechnen, in kürzester Zeit schwergängige Schalthebel zu bedienen. Zum Testbericht: Rocky Mountain Altitude 50

Rocky Mountain Altitude 50 - Federkennlinie Hinterbau

Der Hinterbau spuckt bei der Messung nur 137 Millimeter Federweg aus - gemeinsam mit der leicht endprogressiven Kennlinie begrenzt komfortabel. Zum Testbericht: Rocky Mountain Altitude 50

Rose Granite Chief 6

Agiles Handling, schluckfreudiges Fahrwerk und hochwertige, durchdachte Komponenten machen das Granite Chief zum noblen Spielkameraden. Zum Testbericht: Rose Granite Chief 6

Rose Granite Chief 6

Bike-Versender Rose scheut keine Kosten und verbaut das XTR-Schaltwerk in der Shadow-Plus-Version am Granite Chief 6. Die im Käfig integrierte „Bremse“ reduziert spürbar die Intensität der Kettenschwingungen und verhindert so wirksam das Abspringen der Kette. Zum Testbericht: Rose Granite Chief 6

Rose Granite Chief 6 - Federkennlinie Hinterbau

Zu Beginn verläuft die Kennlinie Komfortabel flach, bevor sie mit deutlicher Endprogression bei über 150 Millimeter Federweg endet. Zum Testbericht: Rose Granite Chief 6

Rotwild R.X1 FS Comp

Vortriebseffizient, sensibles Fahrwerk und ausgewogenes Handling – das R.X1 FS Comp vereint alle Eigenschaften für ungetrübten Trail-Spaß. Zum Testbericht: Rotwild R.X1 FS Comp

Rotwild R.X1 FS Comp - Federkennlinie Hinterbau

Der flach lineare Kurvenverlauf zu Beginn bietet bei mittleren Schlägen viel Komfort. Im letzten Drittel verhindert die Progression zu frühes Durchschlagen. Zum Testbericht: Rotwild R.X1 FS Comp

Scott Genius 40

Agiles Handling kombiniert mit abfahrts- und gleichzeitig vortriebshungrigem Fahrwerk – das ­Genius ist eines der vielseitigsten All-Mountains. Zum Testbericht: Scott Genius 40

Scott Genius 40 - Federkennlinie Hinterbau

Satte, überwiegend lineare 158 Millimeter Federweg bestätigen den positiven Fahreindruck beim Bergabfahren. Zum Testbericht: Scott Genius 40

Specialized Stumpjumper FSR Comp Evo

Als Evo-Modell mutiert das Stumpjumper FSR Comp zur abfahrtshungrigen Spaßrakete, die zudem mit ausgezeichnetem Handling glänzt. Zum Testbericht: Specialized Stumpjumper FSR Comp Evo

Specialized Stumpjumper FSR Comp Evo

Ordnung muss sein! Um den Seilzug zwischen Lenker und Vario-Stütze sauber verlegen zu können, bohrt Specialized sein Oberrohr an. Unter dem Dämpfer kommt das Kabel wieder zum Vorschein. Die restlichen Leitungen laufen aber wie gehabt am Tretlager vorbei. Zum Testbericht: Specialized Stumpjumper FSR Comp Evo

Specialized Stumpjumper FSR Comp Evo - Federkennlinie Hinterbau

Lineare, schluckfreudige 154 Millimeter Federweg spendet das Stumpjumper in der EVO-Edition. Zum Testbericht: Specialized Stumpjumper FSR Comp Evo

Stevens Glide ES

Das sportliche Fahrwerk des Glide ES treibt Mensch und Maschine effizient vorwärts, auch bergauf. Ein Allrounder im besten Sinne. Recht leicht. Zum Testbericht: Stevens Glide ES

Stevens Glide ES - Federkennlinie Hinterbau

Der etwas bauchige Kurvenverlauf bietet bei 143 Millimeter Federweg nur begrenzten Komfort bei harten Schlägen. Zum Testbericht: Stevens Glide ES

Superior Full F50

Ein leichter Rahmen, eine sportliche Geo­metrie – das wertig ausgestattete Superior ist auf Vortrieb getrimmt. Aber der Hinterbau enttäuscht. Zum Testbericht: Superior Full F50

Superior Full F50 - Federkennlinie Hinterbau

Der sehr flache Kurvenbeginn kombiniert mit einer starken Progression ab der zweiten Hälfte sprechen gegen eine effiziente Federwegnutzung. Zum Testbericht: Superior Full F50
Mehr zu dieser Fotostrecke: 17 All-Mountain-Bikes von 2.700 bis 3.000 Euro im Test (Modelljahr 2012)