Arm-, Knie- und Beinlinge im Test

Wechselhaft

MountainBIKE hat zwölf nützliche Überzieher für kühle Touren getestet und verrät die beste Kombination.
Zu den getesteten Produkten

Morgens und abends rückte das MB-Team bei herbstlichen Temperaturen um 12 °C in die Wälder rund um Stuttgart aus, um herauszufinden, welcher Arm-, Knie- und Beinling gut oder weniger gut wärmt. In den Testberichten lesen Sie, welche Modelle eher warm (für 5 bis 10 Grad) oder weniger warm (für 10 bis 15 Grad) sind und sich dementsprechend eher für kühlere oder für kalte Tage eignen. Grundsätzlich gilt: Knielinge passen nur in einen begrenzten Temperaturbereich, wer anfällig auf kalten Fahrtwind reagiert, sollte besser auf Beinlinge setzen.

Neben der Schutz wirkung hat MB bei allen Modellen den Tragekomfort (40 Prozent der Gesamtnote) sowie die Passform (40 Prozent) bewertet. Die Tabellen verraten also jeweils, ob die nützlichen Helfer gut sitzen, ohne zu verrutschen, ob Nähte stören oder ob einzelne Modelle beispielsweise länger oder kürzer geschnitten sind.

Erfreulich: Kein Testkandidat leistete sich echte Schwächen, weniger als die Note „gut“ vergab MB in keiner Kategorie. Während bei den Armlingen das An- und Ausziehen (weitere 20 Prozent der Gesamtnote) die größten Unterschiede ausmachte, lagen die Knielinge fast gleichauf, und bei den Beinlingen war es ein Mini-Detail, das auffiel: Gonso und Löffler verwenden seitlich platzierte Reißverschlüsse, um den Einstieg zu erleichtern. Gute Idee, allerdings können die Metall-Zipper unter hochgezogenen Schuhen am Knöchel drücken. Lobenswert: Alle Knie- und Beinlinge verfügen über Sicherheit bietende Reflexelemente.

Fazit:

Gutes muss nicht teuer sein! Bei den Armlingen hat Giordana knapp die Nase vorn, auch Gonsos Beinlinge bieten Qualität für kleines Geld. Assos holt in dieser Kategorie den Testsieg, die besten Knielinge steuert Sugoi bei.

06.11.2009
Autor: Thorsten Lewandowski
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 11/2009