Elf 2-in-1 Jacken-Westen-Kombis für Mountainbiker im Test

Jacke wie Weste

MountainBIKE hat elf 2-in-1-Jacken in Labor und Praxis getestet, die auch als Westen zu tragen sind - darunter sieben Herren- und vier Damenmodelle.
Zu den getesteten Produkten
Foto: Benjamin Hahn 2-in-1-Jacken

Ärmel ab, und schon wird aus einer 2-in-1-Jacke eine Weste.

Es ist wie verhext im Frühling: Morgens ist es noch zu kühl, um mit Kurzarmtrikot und Weste loszufahren, keine zwei Stunden später, wenn die Sonne höher steht, wird es bergauf unter einer Jacke aber schon wieder zu warm. Kaum ausgezogen, trifft man auf eine schattige Abfahrt, die ohne Windschutz wieder zu kalt ist. Gut, dass sich die Bekleidungsindustrie dieses Themas angenommen hat und vor wenigen Jahren die eierlegende Wollmilchsau auf den Markt brachte: die 2-in-1-Jacke, Weste und Jacke in einem.

Mit Reißverschlüssen an den Ärmeln ausgestattet, lassen sich diese problemlos abzippen und in der Rückentasche der übrig bleibenden Weste verstauen. So wird ruckzuck aus der Jacke eine Weste. Kaum ein Hersteller verzichtet inzwischen auf diesen äußerst praktischen Tourenbegleiter, wobei die Ansätze variieren: Wer eine möglichst leichte, dafür weniger wärmende Lösung sucht, findet in den reinen Windstopper-Modellen sein Lieblingsstück, wärmere Softshells dagegen kommen auch mit noch kühleren Temperaturen bestens zurecht.

11.04.2008
Autor: Thorsten Lewandowski
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 10/2007