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Paulissen und Brentjens gewinnen das Cape Epic in Südafrika

Erster großer Erfolg für das neue Giant-Racing-Team: Roel Paulissen (BEL) und Bart Brentjens (NED) gewinnen die zweite Auflage des südafrikanischen Etappenrennens Cape Epic. Das Siemens-Cannondale-Team mit Christoph Sauser (SUI) und Fredrik Kessiakoff (SWE) landet auf Platz zwei. Vorjahressieger Karl Platt wird mit seinem neuen Teamkollegen Carsten Bresser nach viel Pech nur Siebter.

Auch die zweite Auflage des Cape Epic war ein Riesenerfolg. Am 2. April – einen Monat später als im letzten Jahr – starteten 800 Biker aus 29 Ländern auf die lange Reise von Knysna am indischen Ozean zum Spier Wine Estate in Stellenbosch in der Nähe von Kapstadt. Vor den insgesamt 433 Zweierteams standen 900 Kilometer unberührter Natur des westlichen Teils von Südafrika und einige der schönsten Landschaften Afrikas. Dabei mussten auf den acht Etappen 16 000 Höhenmeter bewältigt werden.
Am Start standen einige der besten Biker weltweit: Neben dem holländischen Olympiadritten von Atlanta, Bart Brentjens, gingen auch die aktuelle Nummer eins der UCI-Weltrangliste, Roel Paulissen, der amtierende Weltcupsieger im Cross-Country, Christoph Sauser, sowie der deutsche Vorjahressieger Karl Platt ins südafrikanische Abenteuer. Während es den zahlreichen Amateurfahrern wohl besonders darum ging, die Strecke zu überstehen, reizte den ein oder anderen Profi das Preisgeld in Höhe von insgesamt 150 000 Rand (knapp 20 000 Euro).

Schon nach der ersten Etappe übernahm das Team Paulissen/Brentjens mit über 21 Minuten Vorsprung auf das Team Sauser/Kessiakoff das begehrte Leadertrikot. Von Etappe zu Etappe bauten die Giant-Fahrer ihre Führungsposition aus und gewannen die Gesamtwertung schließlich mit 26 Minuten Vorsprung auf das Team von Siemens-Cannondale mit Christoph Sauser und Fredrik Kessiakoff. Sieben von acht möglichen Etappensiege sprechen hierbei eine deutliche Sprache und lassen erahnen, wie souverän Paulissen und Brentjens ihren Sieg nach Hause fuhren. Tolle Leistung auch für den Österreicher Silvio Wieltsching: Im letzten Jahr schon mit seinem damaligen Partner Andi Strobel auf Platz zwei in der Gesamtwertung, konnte der Marathonspezialist vom Adidas-Fiat-Rotwild-Team mit seinem südafrikanischen Partner Kevin Evans (Scott) erneut als Dritter aufs Podium fahren. Diesen Platz hatte das Team Rocky-Mountain mit Vorjahrespartner Karl Platt und Carsten Bresser lange Zeit gebucht. Aber die Transalp-Sieger des letzten Jahres erlebten ein Rennen gespickt mit Pleiten, Pech und Pannen. Am Ende blieb nur der siebte Rang in der Gesamtwertung. Schlimmer erwischte es nur noch Mannie Heymans. Mr. African – der gemeinsam mit Karl Platt im letzten Jahr gewinnen konnte – musste aufgrund einer Erkrankung seines Teampartners Jacques Rossouw das Rennen schon nach zwei Tagen aufgeben. Der südafrikanische Meister hatte sich noch nicht vollständig von einer Grippe erholt, die ihn zwei Wochen vor Rennbeginn ereilte.

www.cape-epic.com

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