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Cross Country EM: Fullana schlägt gehandicapte Dahle

Mit einem tollen Sieg kann die Spanierin Marga Fullana die Siegesserie der Norwegerin Gunn-Rita Dahle stoppen. Dahle muss sich auch wegen gesundheitlicher Probleme mit Rang zwei zufrieden geben. Sabine Spitz sorgt mit Rang drei neben Adelheid Morath mit Rang vier bei der U23 für die Topresultate aus Deutscher Sicht. Bei den Herren gewinnt Julien Absalon die Europameisterschaft. Christoph Sauser hat großes Pech.

Er hätte wohl am Liebsten die ganze Welt verdammt: Christoph Sauser sah kurz vor dem Ziel als sicherer Goldmedaillengewinner der MTB-Europameisterschaften in Chies d’Alpago aus. Dann aber passierte es – Reifenpanne, ein Nagel hatte sich ins Hinterrad des Schweizers gebohrt und zerstörte alle EM-Träume. Nutznießer war Julien Absalon, der nach 2:01:45 Stunden vor Sauser durchs Ziel schoss. Auf Rang drei fightete sich Ralph Näf, sodass die Schweiz mit insgesamt vier Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen die mit Abstand erfolgreichste Nation dieser EM ist.
Sauser hatte einen Kessiakoff-Angriff mitgefahren und den Schweden im Folgenden abschütteln können. Julien Absalon schloss von hinten auf, musste aber Sauser in der siebten Runde ziehen lassen. Dann kam das Missgeschick, welches den Franzosen an den Platz an der Sonne beförderte. Lado Fumic war als 14. Noch bester Deutscher. Nina Göhl kam als zweitbeste Deutsche auf Rang elf ins Ziel. Ihre jederzeit bestehende Chance auf einen Top-Ten-Platz vereitelte eine lockere Speiche, die sie zum Laufradwechsel zwang. Hanka Kupfernagel war zusammen mit Göhl unterwegs, ehe sie in der vorletzten Runde ein Defekt aus dem Rennen warf. Yvonne Kraft finishte als 15.

Bei der U23 der Herren gewann Nino Schurter aus der Scheiz die Goldmedaille. Benni Rudiger als 17. Und Rene Tann auf Rang 15 konnten ihre Erwartungen nicht erfüllen. Bei den Damen holte Adelheid Morath einen guten vierten Platz. Aufgrund Problemen in der Anfangsphase gelang es ihr nicht zum Führungstrio aufzuschließen. Es gewann Sarah Koba aus der Schweiz vor Tereza Hurikova (CZE) und Eva Lechner (ITA).

Im Team Relay am Freitag unterstrichen die Schweizer, dass sie im Moment zu den besten Cross-Country-Nationen gehören. Das Schweizer Team mit der Besetzung Nino Schurter (U23), Petra Henzi (Frauen), Martin Fanger (Junioren) und Ralph Näf (Elite) galt als Favorit in diesem Rennen und wurde dieser Rolle von Anfang an gerecht. Auf Platz zwei landete Frankreich vor dem Schwedischen Quartett. Für die deutsche Auswahl, bestehend aus René Tann, Moritz Milatz, Sebastian Lehr und Sabine Spitz reichte es gerade zum siebten Platz.

Marga Fullana schafft die Sensation. Foto: Multivan-Merdida
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