Acht Top-Touren zwischen Mangfall und Chiemgau

Abwechslung gefällig? Vier Rennradtouren in der Region

Sudelfeld

Die Auffahrt von Oberaudorf zum Tatzelwurm ist legendär. Wer sich einmal bei der Wendelsteinrundfahrt im Pulk über diese enge und steile Straße hinaufgedrängelt hat, wird sie immer wieder fah­ren wollen. Am Tatzelwurm lehnt sich die Strecke zurück, und man kann richtig genießen, bevor es an den Sudelfeld-Sattel geht. Der Übergang nach Bayrischzell war schon des öfteren Etappe der Deutschland-Rundfahrt. Kein Wunder, bei dieser Landschaft!

Brannenburg

Wer noch einen Scheit ins Feuer legen will, sollte das Sudelfeld über die Nordrampe von Brannenburg aus angehen. Eine kleine Straße fast ohne Autoverkehr schlängelt sich entlang eines Wildbaches durch ein wildromantisches Tal. Doch für die landschaftliche Schönheit wird man kaum ein Auge haben. Denn die ist mit Stichen von über 20 Prozent Steigung gespickt und gilt daher völlig zu Recht als die Herausforderung schlechthin.

Spitzingsattel

In Bayrischzell angekommen, bietet sich ein Weiterweg über den Spitzingsattel an. Auch der ist giftig steil, zum Ausgleich hat man sich hier schon an die vielen Motorradfahrer gewöhnt. Ab dem Spitzingsee wird es dafür deutlich ruhiger, dann steht die Fahrt durch die Valepp an. Die enge und wilde Schlucht ist Ausgangspunkt vieler Bike-Touren, lohnt sich aber auch mit dem Straßen-Drahtesel. Ein wunderbarer Übergang zum Tegernsee!

Hocheck

Wem der Weg über die Valepp zu lang ist, kann auch die „Kurz und knackig“-Variante wählen. Dazu biegt man bei Aurach nach Fischbachau ab und rollt gemütlich nach Hundham. Jetzt noch ein winziger Gegenanstieg, dann folgt die rasante Abfahrt hinunter nach Bad Feilnbach, wo man in Sachen Geschwindigkeit endlich einmal den Motorradfahrern Paroli bieten kann. Für diese Variante der Wendelstein-Runde bietet sich Bad Feilnbach als Startort an.

06.08.2009
Autor: Verena Stitzinger, Ralf Glaser
© MOUNTAINBIKE
Ausgabe 09/2009