MB 1012 Laufräder Benjamin Hahn
MB 1012 BOR 1266 XM Black Tusk
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MB 1012 Easton EC90 XC
MB 1012 Shimano XTR Race (WH-M985)
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24 MTB-Laufräder für Race, Tour/All-Mountain und Enduro im Test

Test: 24 Mountainbike-Laufräder

Ob für Cross-Country-Racer, Tour-/All-Mountain-Fahrer oder Enduro-Piloten: MountainBIKE hat 24 MTB-Laufräder aller Kategorien getestet.

Cross-Country-Racer und Marathonisti reizen in Sachen Material gerne alles aus, sparen möglichst viel Gewicht, um so im Rennen die entscheidenden Sekunden zu holen. Das gilt auch für die Laufräder. Mit welchen Modellen das besonders gut gelingt, verraten wir hier.

Touren- und All-Mountain-Biker wollen dagegen einerseits schnell vorankommen, benötigen andererseits aber auch ausreichend stabile Laufräder für anspruchsvolle Trail-Abfahrten. Für diese beiden Zielgruppen, die zusammen den größten Teil der MountainBIKE-Klientel ausmachen, haben wir zehn MTB-Laufräder im mittel- bis hochpreisigen Segment getestet. Hier gibt’s die Ergebnisse.

MTB-Laufräder für Enduropiloten: 5 Modelle im Test

Für die Enduro-Fraktion haben wir außerdem fünf spezielle Laufrad-Modelle genauer unter die Lupe genommen. Die getesteten Enduro-Laufräder müssen dabei den hohen Belastungen, die beim abfahrtsorientierten Mountainbiken entstehen, standhalten. Gleichzeitig darf aber auch das Gewicht nicht unbegrenzt steigen, denn Enduristen bevorzugen in der Regel den Aufstieg aus eigener Kraft. Welches der getesteten Laufräder diese Kriterien besonders gut erfüllt, erfahren Sie hier.

In zehn Schritten zum perfekt zentrierten Laufrad

MB Laufrad zentrieren - Reifen abziehen
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MountainBIKE-Lexikon: Alles über MTB-Laufräder

Diese Produkte haben wir getestet:

Test: 9 MTB-Laufräder für Racer

Cross-Country-Fahrer und Marathonisti reizen in Sachen ­Material gerne alles aus, sparen möglichst viel ­Gewicht, um so im Rennen die entscheidenden Sekunden zu holen. Laufräder spielen bei der Grammschlacht eine zentrale Rolle, da die rotierenden Massen einen größeren Einfluss auf die Schnelligkeit nehmen als nicht rotierende Komponenten wie etwa Rahmen oder Sattel.

MountainBIKE hat ­eine Auswahl von neun speziell für den Rennbereich entwickelten Laufrad-Modellen zusammengestellt – fünf in 26 Zoll, vier als 29-Zoll-Varianten. Die Testauswertungen enthalten detaillierte Spezifikationen, erhältliche Achsstandards sowie eine Wertung von Gewicht und Steifigkeit.

Gewicht sparen lässt sich bei Laufrädern etwa durch eine geringe Anzahl von Speichen. Mavic verbaut am Crossmax SLR gerade mal 20 davon pro Laufrad. Aber auch Felgenform und -breite bergen Abspeckpotenzial. 17 Millimeter sollte jedoch auch die Innenabmessung bei Cross-Country-Felgen nicht unterschreiten, sonst bekommt der Reifen nicht genügend seitlichen Halt.

Wer im Rennen breitere Pneus zwischen 2,25" und 2,4" bevorzugt, sollte gleich Felgen mit einer Maulweite von 19 Millimeter und mehr verwenden. Trotz intensivem Gewichtstuning darf bei Laufrädern die Steifigkeit nicht zu kurz kommen. Denn Felgen, die sich bei jedem Antritt stark verformen, kosten Energie und somit wertvolle Rennzeit.

Das Fahrergewicht spielt hier ebenfalls eine entscheidende Rolle. Viele Hersteller senken deshalb bei besonders leichten Modellen das zulässige Oberlimit deutlich oder geben zumindest eine Gewichtsempfehlung ab. Die Begrenzungen betreffen zum Teil bereits Fahrer ab 80 Kilo.

24 MTB-Laufräder für Race, Tour/All-Mountain und Enduro im Test

MB 1012 BOR 1266 XM Black Tusk
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In zehn Schritten zum perfekt zentrierten Laufrad

MB Laufrad zentrieren - Reifen abziehen
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Das Verhältnis aus Gewicht und Steifigkeit steht bei Cross-Country-Laufrädern immer im Fokus, deshalb war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Carbon auch als Felgenmaterial etabliert. Und es gäbe wahrscheinlich im Race-Sektor kein Vorbeikommen mehr an der Kohlefaser, wäre da nicht der unverschämt hohe Preis. Reynolds bietet mit 1500 Euro den günstigsten Carbon-Laufradsatz im Testfeld.

Die Ursachen für die hohen Preise fußen neben den hohen Werkzeug- und Rohmaterialkosten in der aufwendigen Handarbeit. Kohlefaser besitzt zudem noch einen weiteren Nachteil: Während Alu-Felgen sich bei Überlast meist nur plastisch verformen, kann das eher spröde Faser/Harz-Gemisch abrupt brechen. Immerhin: Im Schadensfall bieten viele Hersteller ein sogenanntes Crash-Replacement, wo Sie Ersatzteile zu deutlich günstigeren Konditionen erhalten.

Neben Carbon zeichnet sich im Race-Segment noch ein zweiter unausweichlicher Trend ab: Twentyniner. Viele Hersteller sprechen bereits vom Aussterben der 26-Zöller im Rennbereich. Der Hauptvorteil des großen Durchmessers liegt vor allem im besseren Rollverhalten, zudem bieten große Reifen einen geringeren Rollwiderstand. Nachteil: schwerer, träger und weniger steif, wie Messungen klar zeigen.

MountainBIKE-Lexikon: Alles über MTB-Laufräder

MB 1012 BOR 1266 XM Black Tusk
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Test: 10 MTB-Laufräder für Tour/All-Mountain

Tour und All-Mountain sind zusammen die größte und wichtigste Bike-Kategorie. Einen dementsprechend breiten Einsatzbereich müssen deshalb auch die zuge­hörigen Laufräder bieten. Tourer und All-Mountain-Piloten wollen einerseits schnell vorankommen, benötigen andererseits aber auch ausreichend stabile Rundlinge für anspruchsvolle Trail-Abfahrten.

Eine scharfe Abgrenzung zu den leichten Cross-Country-Laufrädern, aber auch zu den robusten Enduro-Modellen lässt sich dabei nicht immer ziehen. Bontrager RXL sowie ­Acros A-Wheel machen auch im Renneinsatz eine gute Figur, während Sunringle Charger und Easton Haven auch gelegentliche Enduro-Einsätze verkraften. Die für Ihre Ansprüche optimale Modellauswahl bedarf also weiterer Selektionen.

Die Felgenbreite sollte etwa zur bevorzugten Reifenbreite passen. Vortriebsorientierte Tourer fahren häufig mit Reifen bis zu 2,25" Breite und sind mit leichteren, schmaleren Felgen mit einer Innenabmessung von 19 Millimetern meist gut bedient. Wer breitere Bereifung für anspruchsvolle Trails oder mehr Komfort bevorzugt, verwendet besser Felgen mit Maulweiten von 21 Millimetern und mehr. Breitere Felgen halten breite Pneus auch mit weniger Luftdruck sicher im Felgenbett.

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In zehn Schritten zum perfekt zentrierten Laufrad

MB Laufrad zentrieren - Reifen abziehen
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Steckachsen mit 15 Millimetern Durchmesser gelten im Tourenbereich mittlerweile als Standard am Vorderrad. Sie bringen im Vergleich zum klassischen Schnellspanner mehr Stabilität sowie Präzision und lassen sich häufig ergonomischer bedienen. An Hinterrädern von mittel- bis hochpreisigen Bikes setzt sich zudem der Standard 12 x 142 Millimeter immer mehr durch.

Wer einen Laufradsatz nachrüstet, muss sich jedoch an den Ausfallenden von Gabel und Rahmen orientieren und findet dort häufig andere Standards vor, etwa Schnellspanner oder Hinterradnaben für 12 x 135-Millimeter-Achsen. Welche Nabenoptionen die jeweiligen Hersteller bieten, finden Sie in den Testbriefen. Im Touren- und All-Mountain-Bereich spielt das Gewicht nach wie vor eine zen­trale Rolle, der Gipfelsturm soll schließlich nicht zur Quälerei ausarten.

Wie schwer darf also ein Laufradsatz in diesen Kategorien sein? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab, etwa vom bevorzugten Einsatzgebiet. Tendiert die Laufrad-konstruktion Richtung Race oder eher Richtung Enduro? Beachten Sie dabei auch die vom Hersteller vorgegebenen oder empfohlenen Obergrenzen für das Fahrergewicht. In der Regel lässt auch ein niedrigerer Preis den Speckgürtel wachsen. Im Testfeld liegt die Gewichtsspanne der Laufradsätze zwischen schlanken 1523 und vollschlanken 1896 Gramm.

Mehr als 2000 Gramm sollte allerdings kein Touren- oder AM-Laufrad auf die Waage bringen, sonst bricht mit der Zeit selbst der stärkste Uphill-Wille. Wer auch die getesteten hochpreisigen Alu-Laufräder noch als übergewichtig betrachtet, kann zu Modellen mit Carbon-Felge greifen, allerdings zu empfindlich höheren Preisen.

Der Twentyniner-Boom drängt mittlerweile auch in Kategorien mit mehr als 100 Millimeter Federweg vor, und auch die neue Zwischengröße 27,5 Zoll (650B) steht bereits vor der Tür. Die vorgestellten Laufräder stehen deshalb in den meisten Fällen als 26- wie auch als 29-Zoll-Variante zur Verfügung. DT Swiss stellt in der Modellreihe Spline bereits eine 650B-Version zur Auswahl.

MountainBIKE-Lexikon: Alles über MTB-Laufräder

MB 1012 Acros A-Wheel.74
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Test: 5 MTB-Laufräder für Enduro

Enduros bieten Federwege zwischen 160 und 185 Millimeter und eignen sich deshalb auch für extrem anspruchsvolles Gelände. Damit dabei nicht die Laufräder als limitierender Faktor nerven, müssen diese hohen Belastungen standhalten.

Gleichzeitig darf aber auch das Gewicht nicht unbegrenzt steigen, denn Enduristen bevorzugen in der Regel den Aufstieg aus eigener Kraft. Fünf Modelle, die diese Gratwanderung aus Stabilität und ausreichend niedrigem Gewicht erfüllen, finden Sie in den Testbriefen unten. Das Preisniveau der Testmodelle liegt relativ hoch, aber nur so lassen sich uphillfreundliche Gewichtswerte von durchschnittlich 1740 Gramm pro Laufradsatz erzielen.

Stabile, supersteife Steckachsen mit 20 Millimeter Durchmesser sind am Vorderrad Standard. Hinterradnaben nehmen in den meisten Fällen 12 x 142-Millimeter-Achsen auf und verleihen dem Laufrad ebenfalls die gewünschte Steifigkeit und Robustheit. Grobstollige, breite Bereifung verlangt nach breiten Felgen. Mindestens 21 Millimeter sollte deshalb die Innenabmessung der Felgenflanken betragen.

24 MTB-Laufräder für Race, Tour/All-Mountain und Enduro im Test

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In zehn Schritten zum perfekt zentrierten Laufrad

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Syntace geht mit dem W35 MX noch deutlich weiter, bietet eine Maulweite von 28,5 Millimeter. Dadurch sollen auch breite Reifen mit weniger stabiler Karkasse ausreichend Seitenhalt in der Felge finden. Über die Anzahl der Speichen lässt sich ebenfalls Stabilität und Steifigkeit steuern. 28 bis 32 Speichen pro Laufrad gelten als gängige Maße für robuste Laufräder.

Ausnahmen machen hier Mavic und Crankbrothers, die jeweils nur 24 ihrer speziellen Alu-Speichen verbauen, aber nur Letzterer zeigt unterm Strich leichte Einbußen in Sachen Steifigkeit.

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Viele Biker tauschen im Reifen Schlauch gegen Dichtmilch.

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